Vorschau Fallout 4: Neue Eindrücke und Infos zum Endzeit-Spektakel

von Thomas Stuchlik (25. August 2015)

Zur Gamescom 2015 enthüllte Bethesda endlich mehr Details über Fallout 4. Es dreht sich alles um Kämpfe und Zerstörung. Wir berichten, welche Überraschungen euch im Ödland erwarten.

Schon bei der Enthüllung zur Spielemesse E3 begeisterte Fallout 4 Kritiker wie Spieler (spieletipps berichtete) mit seiner bewährten wie motivierenden Spielmechanik. Bei der Premiere drehte sich alles um das Charakterprofil, die Vorgeschichte und die eigene Basis.

Mit scheinbar mehr Glück als Verstand überlebt ihr nämlich einen nuklearen Weltkrieg im Tiefschlaf. Erst 200 Jahre später erwacht ihr als Einziger und verlasst endlich den schützenden Atombunker 111. Draußen erwartet euch der völlig zerstörte Großraum rund um die amerikanische Metropole Boston. Und das bedeutet für Entdecker wieder viel Arbeit - genau wie schon in Fallout 3, wo ihr bereits Washington erkundet habt.

Anders als auf der Spielemesse E3 2015 war die gezeigte Gamescom-Demonstration klar auf Action fokussiert. Der Ego-Held zieht aus, um in der angrenzenden Stadt Lexington für Ordnung zu sorgen. Nicht einfach, in einer Zeit des Chaos und der Zerstörung. Denn die Straßenzüge sind gezeichnet von den vormaligen Atomschlägen. Kaum ein Gebäude scheint intakt. Es herrscht Anarchie. Und wie zum Trotz scheint die Sonne und rückt das zerstörte Gebiet in ein malerisches Licht.

Gefährliche Freiheiten

Fallout 4 musste bereits einige Kritik hinsichtlich der Grafik einstecken. Zu ähnlich zum Vorgänger und zu detailarm soll die Umgebung wirken. Das lässt sich nicht vollkommen bestreiten, doch dank des schicken Beleuchtungsmodells wirkt das gezeigte Areal plastischer als in den anderen Serienteilen. Vor allem, wenn karge Bäume lange Schatten auf brüchige Straßenzüge werfen.

Das karge Ödland sieht aus wie im Vorgänger, aber mit mehr Details und Grafikeffekten.Das karge Ödland sieht aus wie im Vorgänger, aber mit mehr Details und Grafikeffekten.

Nicht zuletzt solltet ihr bedenken, dass es sich um eine komplett offene Welt handelt. Hier sieht nicht jedes Fleckchen Erde so brillant wie zum Beispiel in The Order 1886 aus. Fallout 4 sticht mit anderen Qualitäten hervor. Das vorrangige Ziel der Entwickler ist die spielerische Freiheit in dem riesigen Areal. Stundenlange Erkundungstouren stehen an der Tagesordnung. Allerorts finden sich Geheimnisse, Beute und natürlich auch fiese Gegner.

Bei der Gamescom-Vorführung ist der Held nicht allein unterwegs. Immer an seiner Seite ist ein folgsamer Schäferhund. Der Begleiter findet nützliche Gegenstände und erkundet auf Kommando bestimmte Areale. Letztlich ist er auch eine praktische Hilfe in den Kämpfen. Denn das Ödland ist alles andere als sicher. Hier treiben sich nicht nur zwielichtige Banden herum, sondern auch übel gelaunte Mutanten, die den Atomkrieg nicht ganz so schadlos überstanden haben.

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Weiter mit: Blutige Gefechte, Mit Kampftalent oder Waffengewalt

Tags: Open World   Science-Fiction   Singleplayer  

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