Test Valhalla Hills - Bedachter Aufbau und wichtige Bedürfnisse

Stein um Quader - Stock um Brett

Bereits beim Starten der ersten Runde fällt euch auf, dass Valhalla Hills zwar Gemeinsamkeiten mit anderen Strategie-Spielen hat, es aber auch ein paar Unterschiede gibt. Allen voran befindet sich der Aufbau der Spielwelt. Wie der Name verrät, handelt es sich hierbei stets um Berge, besser gesagt um Hänge. Ihr seht nämlich immer nur eine Seite eines Bergs.

Aller Anfang ist schwer.Aller Anfang ist schwer.

Die Kamera ist dabei, was den horizontalen Winkel betrifft, so fixiert, dass ihr sie zwar ein wenig schwenken könnt, wobei sie allerdings von alleine wieder die ursprüngliche Position einnimmt. Somit ist das Spielfeld deutlich eingegrenzt und das Spielgeschehen kann sich erst gar nicht auf einer zu großen Fläche verteilen.

Zu Beginn fallen ein paar eurer Wikinger vom Himmel zu eurem Startstein. Hier befinden sich ebenfalls ein paar Rohstoffe, damit die ersten Häuser gebaut werden können. Jeder Bau benötigt weitere Rohstoffe, so dass ihr schnell damit beginnt, Holzfällern und Steinbrechern ihre entsprechenden Werkstätten zu errichten.

Bedacht ist hier von großer Wichtigkeit, denn übereilte Bau-Entscheidungen führen schnell dazu, dass ihr euch in eine Sackgasse manövriert. Da fehlt dann einfach mal der passende Steinquader oder ein Holzbrett und schon ist es einfacher die Runde neu zu beginnen, als den Schaden zu beheben.

Der Neustart könnte euch sogar auf eine bessere Karte bringen, denn diese werden prozedural generiert wodurch ihr nie zweimal auf einer exakt gleichen Karte euer Glück versucht.

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Leere Mägen und Schlafmangel

Eure Wikinger sind zwar emsig wie kleine Bienchen, doch haben sie auch Bedürfnisse, die ihr nicht außer Acht lassen dürft. Eine der häufigsten Todesursachen eurer digitalen Arbeiter ist der Hunger. Fischer, Jäger und Backstuben helfen euch dabei, diese Art des Ablebens zu verhindern, doch nicht immer ist auch der nötige Platz vorhanden.

Der Weg zum Portal wird mit jeder Runde weiter.Der Weg zum Portal wird mit jeder Runde weiter.

Ebenfalls ein Problem stellt der Schlafmangel dar. Zwar suchen sich die Wikinger zur Not einen Platz unter einem Baum, doch werden sie nach so einer Nacht schnell wieder müde. Hütten mit weichen Betten sorgen für ausgeruhte Arbeiter und erweitern eure maximale Kapazität, so dass euer Dorf wächst.

Hier beginnt die große Knobel-Arbeit, die Valhalla Hills zu dem macht, was es ist. Zusammen mit einem äußerst intelligenten Bausystem auf einem Raster aus Sechsecken, entsteht ein Dialog aus Bedürfnissen und Lösungen, der eine ebenso entspannte wie anspruchsvolle Reise beschreibt.

Gebäude um Gebäude erweitert ihr euer Dorf und versorgt eure Wikinger mit allem, was sie zum Leben brauchen. Dabei passt ihr euch immer wieder neuen Umständen an, wie knappe Waldbestände oder große Entfernungen zu Jagdgründen und Gewässern. Kuriere und Lager werden zu wichtigen Mitteln. Durch Wege verbindet ihr alle Gebäude und schaut dabei zu, wie diese durch häufige Nutzung langsam aber sicher zu gepflasterten Straßen werden.

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