Test Tearaway Unfolded: Bezauberndes Origami endlich auf PS4

von Thomas Stuchlik (07. September 2015)

Mit viel Charme, Origami-Kunst und Spielwitz gelingt Tearaway der Sprung von der PS Vita auf die PlayStation 4. Heraus kommt dabei ein Papier-Hüpfspiel der ganz besonderen Art.

Vor zwei Jahren beglückten die Macher von Little Big Planet - das Studio Media Molecule - die vernachlässigte PlayStation Vita mit einem der schönsten Hüpf-Erlebnisse auf dem Handheld. Tearaway nutzt nämlich alle Hardwarefunktionen der tragbaren Konsole samt Touchscreen, Kamera und rückwärtigem Toch-Feld konsequent aus.

Nun sind die Papierhelden wieder zurück und verschaffen der PS4 mit Tearaway Unfolded ein standesgemäßes Abenteuer. Die Macher sind nicht faul gewesen, denn der neue Teil ist kein billiger Abklatsch. Stattdessen nutzt die Hüpferei den Dualshock-Controller auf innovative Weise und bietet allerlei neue Abschnitte auf. Selbst die nahezu arbeitslose PS4-Kamera kommt zum Einsatz.

In Tearaway Unfolded taucht ihr in eine Welt voller Papierschnipsel. Jedes Element - sei es Gras, Wände oder selbst die Charaktere selbst - besteht aus dem fragilen Zellstoff. Das idyllische Universum wird jedoch von bösen Schnipseln bedroht. Außerdem sind die Bewohner verunsichert von der Ankunft einer gottgleichen Kreatur - nämlich euch! Schon von Anfang an reagieren die Umwelt und Charaktere direkt oder indirekt auf eure Anwesenheit. Schließlich beeinflusst ihr als mächtige Figur die Welt in kleinem wie großem Ausmaß.

Der Controller als göttliches Instrument

Ihr steuert wahlweise die weibliche Atoi oder den männlichen Iota. Beide sind aus Papier bestehende Kuriere, die einen wichtigen Brief zu einem mysteriösen Loch am Himmel bringen sollen. Solltet ihr die besagte PS4-Kamera angestöpselt haben, erscheint übrigens euer Konterfei als Sonne, die alles überstrahlt.

Mit dem Licht aus eurem Controller erleuchtet ihr das Areal und verschreckt Gegner.Mit dem Licht aus eurem Controller erleuchtet ihr das Areal und verschreckt Gegner.

So beginnt ein kapitelweise aufgebautes Abenteuer, das zwar wenig fordert, aber immer wieder mit gewitzten Ideen begeistert. Vielleicht habt ihr euch schon immer gefragt, wozu eigentlich diese Lichtleiste am PS4-Controller gut ist. Nun, sie dient als virtuelle Taschenlampe. In Tearaway aktiviert ihr per Schultertaste die Funzel und erleuchtet Bereiche der teils dunklen Szenarien - einfach durch Neigung des Controllers.

Leuchtet ihr sie an, machen die Bewohner große Augen und fallen sogar auf die Knie, um euch anzubeten. Jedoch gibt es auch praktische Anwendungen: Ihr verhelft manchen Pflanzen zum Wachstum, um beispielsweise als Brücke zur nächsten Plattform zu dienen. Das göttliche Licht dient auch dazu, die bösen Schnipsel-Gegner zu hypnotisieren und in den Abgrund zu bugsieren.

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