Test Tearaway Unfolded - Mit integriertem Malkurs, Von Selfies und Hüpfereien

Mit integriertem Malkurs

Nicht zuletzt dürft ihr immer wieder kreativ werden. Schließlich hat mal ein Eichhörnchen seine Krone verloren, mal fehlt der Kopf einer Vogelscheuche. Kurzum sind Mal- und Bastelkünste gefordert.

Hier stattet ihr ein Tierchen mit neuen Augen, Nase und Mund aus.Hier stattet ihr ein Tierchen mit neuen Augen, Nase und Mund aus.

Zum einen schaltet ihr neue Formen frei, mit denen ihr das gewünschte Objekt verschönert (oder verschandelt). Zum anderen zeichnet ihr im Mal-Modus per Fingerwisch auf dem Touchpad. Umgehend werden die Kreationen als Papierschnipsel umgesetzt, auch mehrere Lagen aus buntem Papier sind möglich.

Zwischendurch wollen auf diese Weise Wolken, Gesichter oder Schmetterlingsflügel erschaffen werden. Vermurkst es nicht: Schließlich sind eure hübsch-hässlichen Schöpfungen ein Bestandteil der Spielwelt. Da das Malen per Touchpad nicht so gut funktioniert wie auf dem Touchscreen der Vita, hilft euch eine passende Companion-App aus. Diese gibt es für Android und iOS und sie ermöglicht bessere Malergebnisse für das Hauptspiel.

Von Selfies und Hüpfereien

Schön auch, dass ihr den virtuellen Fotoapparat zücken könnt, um Gemaltes, Darsteller oder die putzige Landschaft einzufangen. Letztlich schenkt ihr versteckten farblosen Charakteren damit Farbe. Mit etwas Sucharbeit findet ihr Geschenke und damit auch Bastelbögen, die ihr auf der Internet-Seite www.tearaway.me herunterladet und ausschneidet.

Oft ist der Weg klar vorgegeben. Hüpfeinlagen sind nicht sonderlich akrobatisch.Oft ist der Weg klar vorgegeben. Hüpfeinlagen sind nicht sonderlich akrobatisch.

Die eigentliche Hüpfarbeit verläuft recht konventionell. Tearaway Unfolded führt euch linear durch verschiedene Szenarien, von der Waldkulisse über eine Riesenscheune bis zu steilen Bergen. Teilweise finden sich auch größere Bereiche, an denen ihr herumsucht, wo es weitergeht. Im Gegensatz zu den Innovationen ist die eigentliche Sprungarbeit eher Genre-Durchschnitt. Es fehlt ein wenig die Präzision eines Rayman oder Super Mario.

Dank voller HD-Auflösung und flüssiger 60 Bilder pro Sekunde wirken die Papierwelten jedoch plastisch wie nie zuvor. Ebenso hebt sich der Papier-Stil wohltuend von anderen Spielen ab. Gleichzeitig versagt die Kameraführung nur selten ihren Dienst. Der niedrige Schwierigkeitsgrad lockt zudem auch jüngste Spieler, auch da das virtuelle Ableben fast keine Konsequenzen hat. Die Kontrollpunkte sind sehr fair gesetzt.

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