Test Mario Maker - Die Levels der Anderen

Die Levels der Anderen

Und wenn das einmal läuft, ist es bekanntlich das reinste Perpetuum Mobile. Neben dem eher abstrakten Ruhm, dass andere Leute eure Levels gut finden, stehen klare Wettbewerbsinstrumente: Gefällt euch ein Bauwerk, spendiert ihr als Spieler einen Stern. Der Level mit den meisten Sternen ist folglich der beliebteste. Ein Baumeister, der massig Sterne für viele Parcours gesammelt hat, erhält außerdem Medaillen, die ihn ganz persönlich auszeichnen.

Am Ende jedes Schloss-Levels ist eine an einen Axtschalter gekoppelte Zugbrücke montiert. Aber ob Bowser oder jemand ganz anderes darauf hockt und Feuer speit, ist die Sache von euch Baumeistern.Am Ende jedes Schloss-Levels ist eine an einen Axtschalter gekoppelte Zugbrücke montiert. Aber ob Bowser oder jemand ganz anderes darauf hockt und Feuer speit, ist die Sache von euch Baumeistern.

Ihr könnt euch sicher schon denken, welch ehrgeizgetriebenes Getümmel aus selbsternannten Bastelprofis und ihren Werkzeugen beim Super Mario Maker herrscht. Eine Tendenz der Laienlevels ist aber schon Wochen vor dem Verkaufsstart zu beobachten: Sie sind oft happig schwer. Und die Versuchung ist ja auch groß. Mal ehrlich: Wer zum ersten Mal die Möglichkeit hat, einen Teil eines Mario-Spiels zu programmieren, der begnügt sich nicht grade mit liebreizend tollenden Yoshi-Wonneproppen und tapsigen Gumbas auf wattigen Wolken.

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Schwierig kann doch jeder!

Jeder baut zumindest eine Piranhahölle, und ein grässliches Schloss voller Lavatümpel und schienengebundener Kreissägen gehört natürlich zum Pflichtprogramm für jeden von Bowsers Lehrlingen, zu denen ihr euch ja nun auch irgendwie zu zählen habt. Macht euch da keine Illusionen! Im Levelarchiv des Super Mario Makers wimmelt es also vor Herausforderungen.

Super Mario Maker zeigt euch auf Kommando Marios Bewegungsspur von eurem letzten Probespiel an. Vielleicht hilft euch das ja bei der präzisen Platzierung einzelner Blöcke.Super Mario Maker zeigt euch auf Kommando Marios Bewegungsspur von eurem letzten Probespiel an. Vielleicht hilft euch das ja bei der präzisen Platzierung einzelner Blöcke.

Und zur Bestimmung des jeweiligen Schwierigkeitsgrads hat Nintendo den wohl objektivsten Messfühler gewählt: Jedes Machwerk gibt euch die aktuelle Quote der geglückten Durchmärsche an. Wenn zum Beispiel neun von zehn Spielern nach dem zehnten Versuch aufgeben, jeder zehnte aber bei seinem durchschnittlich zehnten Versuch bis zum Fahnenmast kommt, dann liegt die Erfolgsquote für diesen Level bei genau einem Prozent.

Jedes hundertste Leben geht nicht verloren. Das Spiel zählt also nicht die siegreichen Spieler, sondern die Versuche. Wenn euch solche Schauerareale zu viel verlangt sind, dann filtert sie doch einfach per Knopfdruck heraus und bleibt bei den humanen.

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Tags: Amiibo   Retro   Singleplayer  

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