Test Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain: König der Schleicher

von Thomas Stuchlik (03. September 2015)

Eine Ära neigt sich dem Ende zu: Serienschöpfer Hideo Kojima verabschiedet sich mit Metal Gear Solid 5 von seinem Lieblingskind. Und dieses Requiem gehört zum Besten, was er jemals produziert hat.

Schließlich erwartet euch mit Metal Gear Solid 5 - The Phantom Pain die spielerisch gehaltvollste Episode der Reihe. Noch nie hattet ihr so viel Freiheit, noch nie gab es so viel Spielzeit, noch nie eröffneten sich derart viele Möglichkeiten.

Doch beginnen wir von vorn: Das Spiel knüpft an die Geschehnisse von Metal Gear Solid - Ground Zeroes an. Hauptdarsteller Big Boss (besser bekannt als Snake) hat dabei einen Gefängniskomplex auf Kuba infiltriert. Jedoch war das nur ein Vorwand: Denn sein Gegenspieler Skullface nutzt die Gelegenheit, um Snakes Basis und ihn selbst per Bombenexplosion zu eliminieren.

Doch Big Boss ist ein zäher Hund. Denn er fällt in ein neun Jahre langes Koma, aus dem er zu Spielbeginn von Phantom Pain erwacht. Doch schnell wird sein Krankenhausaufenthalt lebensgefährlich. Denn schwer bewaffnete Trupps machen Jagd auf alle Patienten. Schnell muss der Halb-Invalide fliehen.

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Hallo Welt!

Mit geschwächten Beinen und fehlendem linken Arm stolpert Snake durch die Gänge der Klinik - immer auf der Hut vor dem Tod. Schließlich begegnen ihm übermenschliche Gestalten wie ein schwebendes Kind mit Gasmaske sowie ein Muskelberg umhüllt von Flammen. Mehr sei hier nicht verraten. Nur so viel: Die ersten Spielszenen fesseln dank Hochspannung und sind gleichzeitig als Einführung in die Spielmechanik genial erdacht.

Bei Tag und Nacht schleicht ihr euch in gut bewachte Einrichtungen.Bei Tag und Nacht schleicht ihr euch in gut bewachte Einrichtungen.

Nach dem Klinik-Inferno geht Big Boss umgehend zum Heldenalltag über. Schließlich erwarten ihn in Afghanistan und in Zentralafrika zwei riesige Einsatzgebiete, die vollgepackt sind mit Einsätzen. Schnell wird klar, dass sich The Phantom Pain von den linearen Spielszenarien der Vorgänger löst. Stattdessen heißt die Devise "Open World". Die weitläufigen Areale sollen 200 Mal so groß wie die im Prolog Ground Zeroes sein.

Vor allem Serienkenner werden von derart großer Freiheit überrascht. Dieselbe spielerische Freiheit gilt auch für die Missionen. In eurem Hubschrauber selektiert ihr den nächsten Auftrag - sei es die nächste Hauptaufgabe oder ein Nebenschauplatz. Dann werdet ihr vor Ort abgesetzt, aber seid nicht mehr auf euch allein gestellt. Mit Begleiter (dazu gleich mehr) und immer dickerer Ausrüstung seid ihr auf alles gefasst, was da kommen sollte.

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Tags: Open World   Singleplayer   Hideo Kojima  

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