Test MGS 5 - Snake in seinem Element, Lautlos auf der Pirsch

Snake in seinem Element

Die offene Spielkulisse hat nachhaltige Auswirkungen, denn für die Schleicheinsätze stehen euch alle Wege offen. Euch steht frei, von welcher Seite ihr feindliche Basen einnehmt und auf welche Weise ihr vorgeht.

Auf dem Weg zum Einsatz durchstreift ihr die friedliche, aber karge Naturkulisse.Auf dem Weg zum Einsatz durchstreift ihr die friedliche, aber karge Naturkulisse.

Doch bereits vorher kann es Probleme geben, denn die Missionsbesprechung informiert oft nicht über alle Fakten. So sollt ihr beispielsweise einen Gefangenen befreien, wisst aber gar nicht, wo sich dieser befindet. Doch vielleicht haben die Wachpatrouillen einen Hinweis? Kurzum zieht ihr mit vagen Zielen ins Kriegsgebiet. Nicht nur das: Ihr könnt ihr euch nicht wirklich sorglos bewegen. Denn dank sowjetischer Besatzung in Afghanistan beziehen an Kreuzungen oftmals Wachposten Stellung. Ebenso heizen regelmäßig feindliche Militärlaster und Jeeps auf den Straßen herum.

Genau diese widrigen Umstände eröffnen ein Paradies für Schleich-Profis. Überall solltet ihr Vorsicht walten lassen. Schließlich seid ihr in den offenen Arealen weithin sichtbar, manchmal mangelt's auch an Deckungsmöglichkeiten. Vielleicht solltet ihr den Einsatz besser bei Nacht als bei Tag starten? Denn dann huscht ihr ungesehen durch die Dunkelheit. Dumm nur, dass dann auch Wachtürme samt Suchscheinwerfer bemannt sind.

Lautlos auf der Pirsch

Entscheidend ist der Einsatz eures Fernglases, da es kein Radar gibt. Mit dem Feldstecher markiert ihr Gegner und belauscht sie. Der iDroid-Apparat liefert auf der virtuellen Karte außerdem den Überblick, welcher Feind wo steht. Ebenso plant ihr den weiteren Weg und setzt Navigationspunkte. Schließlich wollt ihr möglichst keine Fehler machen, wenn ihr euch an Versorgungsanlagen, Militärbasen, Gefängnisse oder auch Minen heranpirscht.

Erst in der Distanz erkennt ihr die Bedrohung, die auf euch lauert.Erst in der Distanz erkennt ihr die Bedrohung, die auf euch lauert.

Die gut bewachten Lokalitäten verlangen nach Taktik. Denn bei Alarm fordern die Feinde gerne Verstärkung per Funk an. Dann solltet ihr ein gutes Versteck parat haben, wenn die Suchtrupps anrücken. Oder besser: Ihr solltet die Funkstationen vorher sabotieren. Dennoch kann ein ausgeklügelter Plan schnell in die Hose gehen. Doch wie im Vorgänger Ground Zeroes schaltet das Spiel bei Alarm kurzzeitig in Zeitlupe - eine gute Gelegenheit, euren Fehler auszumerzen. Denn so könnt ihr flugs Wachen erschießen oder überwältigen, ohne dass es andere mitbekommen. Der Einsatz tödlicher Waffen sollte aber nur das allerletzte Mittel sein. Schließlich ist mit der feindlichen Übermacht nicht zu spaßen.

Mehr Ballerkost ist bei Bossgegnern gefragt, bei denen mal offensive, mal defensive Strategien ratsam sind. So macht ihr immer wieder Bekanntschaft mit der Skulls-Einheit, deren Mitglieder wie untot wirken. Allerdings sind sie gut gepanzert und können sich teleportieren. Die Steuerung geht erstaunlich gut von der Hand und lässt die behäbigen Vorgänger vergessen. Auf Knopfdruck geht Snake vom Sprint in die Hocke oder legt sich flach auf den Boden. Auch CQC-Nahkämpfe funktionieren problemlos. Überwältigte Gegner dürft ihr zudem verhören und für eure Zwecke nutzen. Per sogenanntem Fulton-Ballon transportiert ihr betäubte Feinde automatisch zu eurer Basis.

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Tags: Open World   Singleplayer   Hideo Kojima  

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