Star Citizen, No Man's Sky und Co. - Die Wiedergeburt der Weltraum-Simulation - No Man's Sky und Elite - Dangerous

(Special)

No Man's Sky – Ein unendliches Universum

Was wäre, wenn Star Citizen auf halbem Weg Richtung Minecraft abgebogen wäre? Die Antwort darauf liefert No Man's Sky. Das Spiel befindet sich derzeit für PC und PlayStation 4 in Arbeit. Auch hier seid ihr ein Reisender mit einem Raumschiff, könnt durch die Galaxie fliegen, handeln, euch mit anderen Spielern bekriegen und jede Menge entdecken.

Planeten wie diese sind in No Man's Sky komplett zufallsgeneriert.Planeten wie diese sind in No Man's Sky komplett zufallsgeneriert.

Doch es gibt zwei entscheidende Unterschiede: Erstens erkundet ihr in No Man's Sky in jedem Sonnensystem zufallsgenerierte Planeten, indem ihr mit eurem Raumschiff einfach darauf zufliegt und direkt auf der Oberfläche landet - angeblich ohne Ladebildschirme oder sonstige Verzögerungen.

Und zweitens liefert euch No Man's Sky - ähnlich wie Minecraft - eine unendlich große Spielwelt. Ihr könnt also mit eurem Raumschiff von Sonnensystem zu Sonnensystem fliegen und tausende Planeten erkunden, ohne zweimal das Gleiche zu sehen.

Auch große Raumschlachten dürfen in No Man's Sky nicht fehlen.Auch große Raumschlachten dürfen in No Man's Sky nicht fehlen.

Auf der Planetenoberfläche baut ihr Erze ab, entdeckt neue Tierarten (und benennt sie sogar, falls ihr der Erste seid) und buddelt euch bei Bedarf in den Planeten, wo es Höhlensysteme und seltene Rohstoffe zu finden gibt. Gesammeltes Material verkauft ihr bei Handelsposten, um euch so euer nächstes Raumschiff, eine neue Waffe oder dergleichen zu leisten.

Eines der Spielziele soll es übrigens sein, ins Zentrum des Universums zu gelangen. Was dort auf euch wartet, bleibt bisweilen noch geheim.

Hinter No Man's Sky steckt übrigens das Indie-Studio Hello Games. Ein genaues Erscheinungsdatum gibt es aber noch nicht. Angedacht war einst "irgendwann 2015" – aktuell scheint Mitte 2016 aber wahrscheinlicher.

Elite - Dangerous: Riesengroß und jetzt schon spielbar

Genau einen Monat nach dem Start der Kickstarter-Finanzierung von Star Citizen geht das Entwicklerstudio Frontier Developments mit einer ähnlichen Idee an den Start. Ebenfalls durch Unterstützer auf Kickstarter finanziert, fängt bald die Entwicklung zu Elite - Dangerous an - dem Nachfolger eines Meilensteins in der Spiele-Geschichte namens Elite. Hinter dem Spiel steht ein Mann, der beinahe genauso bekannt in der Welt der Weltraum-Simulationen ist: David Braben.

Genau wie im Original von 1984 können Spieler in einem Raumschiff eine offene Welt erkunden, Handel treiben oder mit Laser und Raketen im Anschlag im Kampf Ruhm und Ehre sammeln.

Pew Pew! Lazor Gunz! In Elite: Dangerous könnt ihr aber auch als Händler über die Runden kommen.Pew Pew! Lazor Gunz! In Elite: Dangerous könnt ihr aber auch als Händler über die Runden kommen.

Das Universum von Elite - Dangerous umfasst 400 Milliarden Sonnensysteme (laut Entwicklern, wir haben sie nicht gezählt). Vermutlich könntet ihr das Spiel also noch euren Enkeln vererben, damit diese die letzten Winkel des Universums ausfindig machen. "Wir versuchen, unsere Galaxie so authentisch wie möglich zu simulieren. Sie ist nicht von einem Künstler gezeichnet, sondern von einem Computer berechnet.", verrät David Braben in einem Interview mit der englischsprachigen Seite blastr.

Positiv an Elite - Dangerous ist, dass es für PC, Mac und Xbox One bereits erhältlich ist. Sogar die ersten Updates und Erweiterungen gibt es schon. Grafisch sieht es ebenfalls ansprechend aus - wenn auch nicht so gut wie Star Citizen.

Allerdings erinnert das Spiel auch ein wenig an X3, denn es erschlägt manchen Spieler mit seinen zahllosen Menüs und ist sehr komplex. Dabei hilft es den Spielern nur bedingt. Einige Profis erstellen daher inzwischen sogar selbst Anleitungen für Elite - Dangerous. Eine Geschichte erzählt das Spiel zwar auch, allerdings ist diese eher eine Randerscheinung, wie es in allzu vielen Online-Rollenspielen der Fall ist. Braben dazu: "Wenn ihr eine halbe Millionen Prinzessinen habt, die alle gerettet werden müssen, kommt der Gedanke auf, dass Prinzessinnen nicht gerade selten sind." Weiterhin verrät er: "Wir versuchen, die Geschichte auf andere Art zu erzählen. Wir haben so etwas wie eine Handlung. Die entsteht aber durch die Art, wie Spieler sich verhalten".

Wer darüber hinweg sehen kann, sich ein paar Stunden Einarbeitungszeit nimmt und unbedingt jetzt schon zahllose Stunden im All verbringen will, der ist mit Elite - Dangerous gut beraten. Ein weiterer Pluspunkt: Elite - Dangerous unterstützt VR-Brillen wie Oculus Rift.

Elite - Dangerous ist für PC und Mac bereits im Dezember 2014 erschienen. Aktuell werkeln die Entwickler noch an einer Version für Xbox One, die es am 6. Oktober 2015 aus der Beta-Phase schaffen soll. Mehr zum Spiel findet ihr hier:

Weiter mit: Eve - Valkyrie und Kerbal Space Program

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Tags: Hardware   Kickstarter   Multiplayer   Open World  

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