Test World of Warships ist endlich fertig: Schiffe sind die neuen Panzer

von Jürgen Stöffel (17. September 2015)

World of Warships von Wargaming startet heute offiziell. Das Spielprinzip der Online-Seeschlachten erweist sich als durchdacht. Das könnte sogar dem Platzhirsch World of Tanks Konkurrenz machen.

Bereits in der Beta erweist sich World of Warships (WoWS) erfolgreicher als das hauseigene World of Warplanes. Ein gutes Zeichen. Dann lest direkt mal, wie das Spiel das hinbekommt. Auf in einen normalen Tag im Leben eines WoWS-Spielers ...

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Die mächtige Tirpitz, Stolz der deutschen Kriegsmarine und beim Feind nur als „**The Beast**“ bekannt, pflügt mit 30 Knoten durch die Wellen des Ozeans, während um ihren gepanzerten Rumpf überall Granaten einschlagen und gigantische Wasserfontänen - gleich Springbrunnen des Verderbens - meterweit in die Höhe spritzen.

Einige Geschosse treffen ihr Ziel, doch sie kommen in einem flachen Winkel und schlagen fast wirkungslos am massiven gepanzerten Rumpf des Schlachtschiffes ein. Für den Kommandanten der USS Atlanta, einem leichten Kreuzer der amerikanischen Navy, ist dies ein Alptraum. Denn die Tirpitz ist schon auf wenige Kilometer an ihn herangekommen und ihre dicken 380-Millimeter-Geschütze richten sich gnadenlos auf das kleinere Schiff.

In den Gefechten von World of Warships ist der Seeteufel los!In den Gefechten von World of Warships ist der Seeteufel los!

Die Atlanta versucht noch, aus dem Feuerbereich der Tirpitz zu kommen, doch der deutsche Riese hat effektive Geschütztürme und ist schnell. Viel zu schnell für die Atlanta leuchtet eine Feuerkontrolle nach der anderen auf der Brücke der Tirpitz grün auf: Bereit zum Feuern!

Kurze Zeit später spucken vier Doppelgeschütze von der Tirpitz Tod und Verderben und mehr als nur eine Granate durchschlägt den Schiffsrumpf des Kreuzers und zerfetzt den Maschinenraum und das Treibstofflager. Mit einem imposanten Feuerball zerreißt es die Atlanta und das brennende Wrack sinkt auf den Meeresboden. Die siegreiche Tirpitz jedoch hat schon am Horizont das nächste Ziel ausgespäht und lädt nach.

Mehr als nur World of Tanks zur See

Diese Szene stammt nicht etwa aus einem historisch nicht sehr genauen Kriegsfilm (die echte Tirpitz war nie in eine wirkliche Seeschlacht verwickelt, und erst recht nicht mit der amerikanischen Navy), sondern aus dem Seekriegs-Spektakel World of Warships. Der dritte Spross der „World of“-Reihe des weißrussischen Studios Wargaming kopiert das schon bekannte und bewährte Spielprinzip von World of Tanks und versetzt es auf die hohe See. Also Kreuzer und Schlachtschiffe statt Kampfpanzer und mobile Feldartillerie.

Weiterhin kämpfen zwei Teams zu je 15 Schiffen um die Vorherrschaft auf einer zufällig ausgewählten Karte. Wer versenkt wird, muss zugucken oder mit einem anderen Pott eine neue Runde starten.

Soweit, so benannt. Aber im Gegensatz zu World of Warplanes, dessen Luftschlachten für Fans von World of Tanks eher hektisch wirken, trifft World of Warships eher den Geschmack der klassischen Zielgruppe. Denn die Seeschlachten spielen sich ein bisschen wie eine Mischung aus dem eher gemütlichen World of Tanks und dem rasanten Warplanes. Die Schiffe sind eher träge und zuckeln erst einmal gemächlich durch den Ozean.

Wenn allerdings Feindkontakt hergestellt wird, sieht die Sache anders aus. In World of Tanks würden sich beide Seiten minutenlang belauern, bis einer einen verhängnisvollen Fehler macht und damit den Sitzkrieg beendet. In World of Warplanes hingegen wäre sofort ein planloses Kuddelmuddel an hektisch herumsausenden Fliegern entstanden und mindestens einer würde im Eifer des Gefechts einen Staffelkameraden rammen und so beiden Spielern die Runde verderben.

Weiter mit: Vom Dampfschiff zum Prototypen

Tags: Free 2 play  

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