Test WoWS - Vom Dampfschiff zum Prototypen

Das optimale Tempo

In World of Warships herrscht immer eine gewisse Dynamik. Denn ähnlich wie Flugzeuge bleiben Schiffe im Gefecht nicht stehen. Es würde zu lange dauern, sie abzubremsen und dann wieder zu beschleunigen.

Außerdem wäre der Kahn dann ein gefundenes Fressen für alle anderen Schiffe, denn ein stehendes Objekt ist in World of Warships eine Zielscheibe. Daher sind die Fahrzeuge stets in Bewegung und die Seeschlacht kann im Grunde kaum zu einem Stellungskrieg ausarten.

Zu Beginn einer Runde taktieren beide Seiten noch vorsichtig, aber ein langer Stellungskrieg ist dank der Spielmechanik kaum möglich.Zu Beginn einer Runde taktieren beide Seiten noch vorsichtig, aber ein langer Stellungskrieg ist dank der Spielmechanik kaum möglich.

Andererseits sind die Schiffe keine Schnellboote und entsprechend gemächlich unterwegs. Dadurch wirken die Kämpfe nicht so hektisch und unübersichtlich wie in Wargamings Luftkrieg, sondern bleiben taktisch überschaubar. So entwickelt sich ein eigenes Tempo, das optimal zwischen den beiden Extremen – Stellungskampf und Kuddelmuddel - angelegt ist.

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Vom Dampfschiff zum geheimen Prototyp

Wer World of Warships das erste Mal startet und bereits Erfahrungen mit Wargaming-Spielen hat, findet sich zurecht. Wie schon bei World of Tanks habt ihr verschiedene Nationen zur Wahl, die euch wiederum zahlreiche Kriegsschiffe bieten, welche wiederum in vier Kategorien aufgeteilt sind. Diese sind wendige Zerstörer, solide Standard-Schiffe der Kreuzer-Klasse, mächtige Schlachtschiffe sowie Flugzeugträger, die mittels ihrer Jagdflieger und Bomber ins Gefecht eingreifen. Damit entsprechen die Schiffsklassen grob den Panzer-Kategorien von World of Tanks.

Die Tirpitz ist ein dickes Schlachtschiff der achten Stufe und daher eines der modernsten Schiffe im Spiel.Die Tirpitz ist ein dickes Schlachtschiff der achten Stufe und daher eines der modernsten Schiffe im Spiel.

Die Schiffe wiederum sind in zehn Stufen unterteilt, die sogenannten Tiers (Englisch für „Stufe“ oder „Ebene“). Je stärker und moderner ein Schiff, desto höher seine Stufe. Die ersten Tiers sind noch alte Pötte aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, während Schiffe der zehnten Stufe oft Nachkriegsmodelle aus den 50er-Jahren oder nie vollendete Experimente darstellen. Um im Tier aufzusteigen, solltet ihr Gefechte bestreiten und so Erfahrungspunkte und Spielgeld sammeln.

Damit kauft ihr euch wiederum verbesserte Komponenten für eure bestehenden Pötte oder spielt euch neue Modelle innerhalb einer Nation frei. Während der Beta-Phase und zur Veröffentlichung sind lediglich die Flotten der Vereinigten Staaten und des Kaiserreichs Japan im Spiel, die Deutsche Kriegsmarine soll jedoch schon im Oktober nachfolgen, später sind noch die Kriegsschiffe der Sowjetunion sowie die Royal Navy Großbritanniens fest eingeplant.

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Tags: Free 2 play  

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