Tokyo Game Show 2015: Project Morpheus ist tot, Monster Hunter X kommt - 5 Trends der TGS

(Special)

von Thomas Stuchlik (21. September 2015)

Wie jeden Herbst schließt die Spielemesse Tokyo Game Show (TGS) nach E3 und Gamescom das internationale Messejahr ab. Wir waren vor Ort, um die wichtigsten neuen Trends herauszufiltern.

Die flächenmäßig größte TGS fand dieses Jahr vom 17. bis 20. September wie gewohnt auf dem Makuhari-Messegelände vor den Toren Tokios statt. Die Veranstaltung gilt weiterhin als Impulsgeber für die fernöstliche Spieleszene. Dabei strömten laut offiziellen Zahlen 268.446 Besucher auf das Gelände und damit fast so viel wie im TGS-Rekordjahr 2013 (damals 270.197).

Kein Wunder, schließlich buhlen 480 Aussteller um die Gunst der Spieler - so viele wie noch nie. Dabei sind nicht nur große Namen wie Sony, Capcom und Square Enix vertreten. Genauso tummeln sich hier Indie-Entwickler, Fortbildungsschulen und unbekannte Smartphone-Produktionen mit teils gigantischem Auftritt.

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Eindrücke von der Tokyo Game Show (TGS) 2015 und 2014

Anders als die anderen Spielemessen E3 und Gamescom konzentriert sich die Tokyo Game Show jedoch vorrangig auf den heimischen Japan-Markt. Entsprechend viele Neuvorstellungen verlassen ebenso wie eine japanische Videospiel-Werbefilme niemals ihren Fernost-Ursprung und sind für westliche Spieler uninteressant. Dennoch lohnt sich für die Trends der TGS ein Blick über den Tellerrand. Auch in diesem Jahr.

Nummer 1: Virtual Reality - PlayStation VR statt Project Morpheus

Wenig verwunderlich ist es, dass der weltweite Spieletrend zu Virtual Reality (kurz "VR") auch nach Japan schwappt. Auf der Tokyo Game Show sind die Demo-Stationen entsprechend gut besucht. Hier wirbt nicht nur Sony mit ihrer VR-Lösung für die Playstation 4, sondern auch Hersteller Oculus mit ihrer kommenden Datenbrille sowie dem Aufsatz für Samsung-Geräte.

Autor Thomas beim Antesten von Playstation VR (vormals Project Morpheus).Autor Thomas beim Antesten von Playstation VR (vormals Project Morpheus).

Sony hat zum Messeauftakt ihr Project Morpheus umgetauft: Ab sofort nennt sich die 2016 kommende Hardware nämlich "Playstation VR" - wenig kreativ, aber dennoch unverwechselbar. Das bereits auf E3 und Gamescom gezeigte Gerät ist inzwischen marktreif und macht auch auf der TGS eine überzeugende Figur. Im virtuellen Raum könnt ihr euch frei umblicken und genießt so eine Rundumsicht, die euch mitten ins Geschehen versetzt.

Speziell programmierte Demonstrationen von Dynasty Warriors 7 aus der Ego-Sicht oder dem Horror-Spiel Horizon machen Lust auf mehr. Skurril erscheint dabei die Dating-Simulation Summer Lesson, die euch eurer Angebeteten besonders nah kommen lässt. Jedoch sei nicht verschwiegen, dass dank direkter Nähe zum Auge der Bildschirme die einzelnen Pixel und das feine Gittermuster dazwischen klar erkennbar sind.

Gleiches gilt auch für die 2016 heiß erwartete Oculus Rift für PC, die ebenso Marktreife erreicht hat. Der Hardwarespezialist zeigt auf der TGS die selben Demos wie schon auf der Gamescom - vom Ego-Shooter bis zum Weltraum-Epos. Bereits erhältlich ist dagegen schon das gezeigte Oculus Gear VR - eine günstige Lösung, bei dem das eigene Samsung-Smartphone (beispielsweise Galaxy S6) in eine Brillenhalterung gesteckt wird. Mher zum Thema VR findet ihr hier:

Weiter mit: Online-Spielen mit Monster Hunter X und Mobile

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Tags: Virtual Reality   TGS  

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