Vorschau Assassin's Creed - Syndicate: Neuestes Assassinen-Abenteuer angespielt

von Ulrich Wimmeroth (24. September 2015)

Zwei spielbare Assassinen, ein praktischer Seilwerfer, gestrafftes Kampfsystem und heiße Rennen mit Pferdekutschen: wir haben die ersten Meuchel-Missionen angespielt.

Der Seilwerfer eignet sich auch hervorragend zur Fortbewegung.Der Seilwerfer eignet sich auch hervorragend zur Fortbewegung.

Mit den Begriffen Schmutz, Finsternis und Elend, beschreibt der englische Schriftsteller Charles Dickens die fortschreitende Industrialisierung in seinem Heimatland Großbritannien. Die industrielle Revolution im 19. Jahrhundert sorgte für weitreichende Änderungen in den wirtschaftlichen und sozialen Strukturen. Auf der Strecke blieben dabei die Massen an bettelarmen Arbeitern, die in verschmutzten und übervölkerten Städten in den Fabriken schufteten.

Die Geschichte des neunten vollwertigen Assassin's Creed-Teils Assassin's Creed - Syndicate, greift diese dunkle Zeit als Hintergrund für den andauernden Kampf der Assassinen gegen die Templer auf.

Der Schauplatz ist London, das sich im Jahr 1868 fest in der Hand der ruchlosen Templer befindet. Oberfiesling Crawford Starrick beherrscht mit seinen sieben Unterbossen die britische Hauptstadt und sorgt mit Bestechung der Politiker und einer ganzen Armee an Schlägern auf den Straßen dafür, dass seine Macht erhalten bleibt. Als ein verzweifelter Hilferuf die Assassinen erreicht, macht sich das junge Geschwisterpaar Jacob und Evie Frye auf den Weg in die Stadt, um Starrick das Handwerk zu legen.

Seit 100 Jahren hat kein Assassine mehr London betreten und dementsprechend haben die Templer alle wichtigen Bereiche wie Fabriken, Handel, medizinische Versorgung oder das Transportwesen unter ihre Kontrolle gebracht. Eure Aufgabe ist es jetzt, die Bösewichte zu entmachten und die sieben Stadtteile Whitechapel, Westminster, Southwark, The Strand, The Thames, Lambeth und die City des virtuellen Londons einen nach dem anderen unter eure Kontrolle zu bringen.

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Assassin's Creed - Syndicate: London ruft die Meuchelmörder

Das ist eine ganze Menge Arbeit und sogar für gleich zwei geübte Meuchelmörder zu viel. Deshalb rekrutiert ihr mit den Rooks eine eigene Straßenbande, die ihr im Verlauf des Spiels zu einer schlagkräftigen Privatarmee aufbaut. Dazu helft ihr am besten Bürgern auf der Straße, die von Kriminellen angegriffen werden. Habt ihr die fiesen Schläger erledigt, schließen sich die Geretteten jubelnd eurer Truppe an. Das ist für die Schwächung des Templereinflusses wichtig. Es bleiben aber noch massig Aufgaben und Missionen, die serientypisch auf der mit Symbolen vollgepackten Übersichtkarte zu finden sind, um die ihr euch schon selber kümmern sollt.

Jacob und Evie, die mörderischen Geschwister

Erstmals habt ihr die Wahl mit einem männlichen oder einem weiblichen Meuchelmörder auf Tour zu gehen. Im freien Spiel, wenn ihr den Sammelaufgaben, Nebenmissionen und optionalen Beutezügen nachgeht, wechselt ihr bequem über das Hauptmenü zwischen dem raubeinigen Jacob und der zierlichen Evie. Lediglich in den, für den Ablauf der Geschichte notwendigen Missionen, wird euch immer wieder mal die Wahl verweigert, und ihr müsst die Kontrolle über einen bestimmten Assassinen übernehmen. Kooperativ lassen sich Bruder und Schwester übrigens nicht spielen.

Ihr könnt jederzeit eine Kutsche kapern.Ihr könnt jederzeit eine Kutsche kapern.

Sowohl Jacob, als auch Evie, verfügen über eigene Ausrüstung und Waffen. Die üppige Auswahl der Fähigkeiten, in die ihr eure Erfahrungspunkte investieren könnt, erscheint allerdings für beide identisch. Wenn ihr es lieber direkt mögt, übernehmt ihr Jacob. Wenn Schleichen eher euer Ding ist, steht Evie bereit. Beide erweisen sich aber als fantastische Kämpfer und große Unterschiede in der Spielweise waren beim Probespiel nicht auszumachen. Ihr könnt dann über die freigeschalteten Fähigkeiten euren Lieblings-Meuchelmörder in die gewünschte Richtung spezialisieren.

Erfreulich flüssig gelingen die Kletterpartien. Dass euer Held oder eure Heldin beim Parkourlauf peinlich an jedem Bordstein hochspringt, gehört der Vergangenheit an. Mühelos erklettert ihr die Dächer, hüpft von Haus zu Haus und balanciert über strategisch ausgelegte Balken durch die Nachbarschaft. Zu der Erkundung der Gegend gehört wieder das Erklimmen des höchsten Punktes, der dann beim Einsatz eures sechsten Sinnes, dem Adlerauge, die Geheimnisse der Umgebung offenbart. Und wenn ihr dann einen Heuwagen tief unter euch seht, dann stürzt euch ruhig todesmutig hinunter.

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