Vorschau Dragon Ball Z - Extreme Butoden - Autostereoskopischer Hingucker, Rettet die Galaxie

Autostereoskopischer Hingucker

Es wird Zeit, euren 3D-Tiefenregler aus der verstaubten Halterung zu befreien. Der 3D-Effekt sieht richtig gut aus und hebt die Besonderheiten der eher einfach gehaltenen Grafik hervor. Die bunten Super-Angriffe werden in den Vordergrund gezogen und die Hintergründe der Arenen sehen nicht mehr so starr aus.

Viel los auf dem Schirm - mittendrin der Turnier-Ansager.Viel los auf dem Schirm - mittendrin der Turnier-Ansager.

In den ersten sechs Szenarien kämpft ihr nämlich lediglich vor einem grünen Hintergrund, der nur interessant wird, wenn ihr den 3D-Effekt hochschraubt. Erst im Endkampf gegen Freezer befindet ihr euch an einem ansehnlichen Schauplatz. Unter blutrotem Himmel seid ihr umgeben von gewaltigen Lavafontänen.

Obwohl auf dem Bildschirm oftmals ein großes Durcheinander herrscht, ist die Dreidimensionalität angenehm für eure viereckigen Augen. Die Optik fängt den Charme und den Duktus der Manga- und Anime-Vorlage perfekt ein. Das liegt wohl auch an Entwickler Arc System Works, der sich mit Prügelspielen bestens auskennen. Aus seiner Schmiede in Japan sind Serien wie Blazblue oder Guilty Gear entstanden. Zudem hat er an Dragon Ball Z - Supersonic Warriors für den Game Boy Advance und den Nintendo DS gearbeitet.

Anstatt in riesigen und leblosen Arealen zielsuchend durch die Luft zu fliegen und eine Super-Attacke nach der nächsten ins Leere zu schießen, reduzieren die Entwickler das Kampfgeschehen nun auf eine zweidimensionale Ebene. Wie in klassischen Prügelspielen bewegt ihr euren Charakter nur in der Horizontalen.

Das neueste Werk von Ark System Works hätte auch vor zehn bis 15 Jahren erscheinen können und das ist nicht negativ gemeint. Die Limitierung des Raumes und der minimalistische Grafikstil versprühen einen ganz besonderen Charme, den man so in den letzten Ablegern nicht erlebt hat. Dragon Ball Z - Extreme Butoden konzentriert sich auf das, was die Serie seit nunmehr knapp 30 Jahren auszeichnet: knallharte Kämpfe.

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Rettet die Galaxie

Habt ihr die ersten zehn Missionen der Geschichte abgeschlossen, schaltet ihr das Abenteurer frei. Hier kommt eine besonders interessante und neue Funktion ins Spiel: das Erstellen von Teams. Bevor ihr loslegen dürft, erfahrt ihr, worum es eigentlich geht. Ihr bekommt nämlich wieder eine alternative Geschichte im "Dragon Ball"-Universum serviert.

Ihr dürft auch mal böse sein. Ihr dürft auch mal böse sein.

Teufelsdrache Omega-Shenlong, auch als Yi Xing Long bekannt, beehrt die Welt mit seiner Gegenwart und kündigt Chaos und Zerstörung an. Alle Feinde, die jemals von Goku und seinen Freunden bezwungen wurden, kehren zurück. Omega-Shenlong nutzt seine Kräfte nämlich auch für das Zusammenführen von Vergangenheit und Zukunft. Das kommt euch bekannt vor? Klar, die Geschichte ist beinahe identisch mit den Ereignissen von Dragon Ball - Xenoverse. Schade, dass sich sogar alternative Handlungsstränge irgendwann wiederholen.

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