Test Armello - Gesellschaftsspiele und Umfang

Gesellschaftsspiele spielt man in Gesellschaft

Die Geschichte rund um das Königreich Armello erfahrt ihr im Prolog. Dieser ist in vier Kapitel unterteilt, die euch die Spielweisen näherbringen und euch einen Teil der Charaktere vorstellen. Das eigentliche Spiel ist für mehrere Spieler gedacht.

Guten Freunden gibt man ein Blitzchen.Guten Freunden gibt man ein Blitzchen.

So ist das nunmal mit einem Brettspiel. Erst wenn man sich mit Freunden oder Familie darum herum versammelt, kommt richtige Spannung auf. Fragen über die mögliche Taktik eines Gegners und lang geplante Listen machen mehr Spaß, wenn der Kontrahent ein menschlicher Spieler ist.

Habt ihr nicht genug Spieler in eurer Freundesliste, die gerade Lust auf eine Partie haben, könnt ihr die freien Plätze mit Computer-Gegnern belegen. Schon stürzt ihr euch in ein neues Abenteuer und versucht den Thron des Königs zu erklimmen.

Da ihr euren Gegnern natürlich nicht eure Karten zeigen wollt, gibt es keinen lokalen Mehrspieler-Modus. Dies wiederum ist erneut ein Grund, warum ein richtiges Brettspiel von Vorteil wäre. Nicht jeder Haushalt verfügt über genügend Spielgeräte, so dass die ganze Familie mitspielen kann. Und wenn doch, ist es doch schöner, wenn man sich dabei gegenübersitzt.

Dies allerdings kann mehr als Wunsch gesehen werden und trübt die Wertung des Spiels keineswegs. Es bezeugt vielmehr, wie gut das Spiel zu gefallen weiß, wenn es so gut ist, dass man gerne noch mehr davon in physikalischer Form hätte.

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Viel Schönes

Damit ihr euch immer wieder aufs Neue zu Partien motiviert fühlt, gibt es den Menüpunkt Kartensammlung. Hier seht ihr alle Karten im Spiel, die ihr bereits entdeckt habt. Der Anreiz, alle Karten zu finden, ist dabei groß, da diese, wie schon beschrieben, nicht nur schön gestaltet, sondern eben auch hübsch animiert sind.

Die Variation der Skalierung verstärkt den Märchen-Charakter.Die Variation der Skalierung verstärkt den Märchen-Charakter.

Für die Gestaltung der Karten sind übrigens mehrere Künstler verantwortlich. Die über 100 Karten wurden von Künstlern entworfen und animiert, die über den gesamten Globus verteilt sitzen. Es ist bemerkenswert, dass diese dennoch so gut zueinander passen und wie aus einem Guss wirken.

Ein weiterer Anreiz für erneute Runden bieten die kleinen Boni, die ihr zu Beginn einer Partie wählen könnt. Nachdem ihr euch für einen der acht Helden entschieden habt, wählt ihr einen Ring und ein Amulett. Diese beiden magischen Gegenstände bringen euch jeweils einen Vorteil während eures Abenteuers.

Erfüllt ihr beim Spielen bestimmte Voraussetzungen, schaltet ihr weitere Ringe und Amulette frei. Auf diese Weise motiviert euch Armello immer wieder zu weiteren Runden. Ein netter Nebeneffekt, sind natürlich eure verbesserten Fähigkeiten. Mehr Übung und ein besseres Verständnis für die Karten und die eigenwillige Welt von Armello helfen euch dabei, eine größere Gefahr für eure Rivalen zu werden.

Zusätzlich ist es natürlich nicht schlecht, alle acht Spielfiguren zu kennen und ausprobiert zu haben, da jede von ihnen Vorteile aber auch Nachteile besitzt. Auf diese Weise schafft es Armello, ein langlebiges Spiel mit viel Abwechslung zu sein, obwohl die Spielwelt, bis auf die Platzierung der Länder-Felder, immer gleich bleibt.

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