12 neue Download-Spiele #58: Stadt, Land, Mord - Shift Happens und Dead In Bermuda

(Special)

Nummer 7: Shift Happens (PC, cirka 14 Euro)

Worum geht's? Zwei wabbelige Wesen, die glatt als Außerirdische durchgehen können, suchen den Ausgang. Der eine ist groß und dick und der andere winzig klein. Auf Knopfdruck tauschen die beiden ihre Statur. Zwischen ihnen und dem Ende des Kapitels liegen Rätsel und sammelbare Gegenstände. Das kommt euch bekannt vor?

Die klaren Formen bieten genug Platz für Rätsel.Die klaren Formen bieten genug Platz für Rätsel.

In der Tat ist das Grundrezept von Shift Happens dem kürzlich von Sierra präsentierten Spiel Shiftlings nicht nur dem Namen nach ähnlich. Dort waren die beiden Protagonisten allerdings durch einen Schlauch verbunden. Daraus ergaben sich also schon einmal andere Rätsel als es hier der Fall ist.

Ein weiterer Unterschied ist die Tatsache, dass das jeweils größere der beiden Wesen das kleinere hochheben, tragen und werfen kann. Die Spielwelt ist klar strukturiert und bietet neben den teils kniffligen Rätseln einige Geheimnisse und versteckte Bereiche.

Fazit: Als bloße Kopie darf man Shift Happens in keinem Fall ansehen. Ob alleine oder zu zweit, der Spaß ist vorprogrammiert, wenn ihr nach etlichen Versuchen endlich ein Rätsel löst. Die versteckten Gegenstände bieten genug Anreiz für mehrere Durchläufe.

Nummer 8: Dead in Bermuda (PC, cirka 15 Euro)

Worum geht's? Immer wieder findet ihr Spiele, die sich mit der Frage beschäftigen, was ihr unternehmen würdet, wenn ihr auf einer Insel strandet. Spätestens seit der TV-Serie Lost ist die Frage populär, und mit ihr Spiele, die sich ihrer annehmen. Dead in Bermuda handelt von einer kleinen Gruppe von Menschen, die einen Flugzeugabsturz auf eine Insel überlebt hat.

In der Karibik hört dich niemand schreien.In der Karibik hört dich niemand schreien.

Auch wenn Dead in Bermuda hübsch gezeichnet ist, gibt es hier viel Kummer. Jeder Statuswert führt beim Erreichen von Null zum Tod des Betroffenen und somit zum vorzeitigen Ende des Spiels. Hierzu zählen Hunger, Durst, Müdigkeit und Depression. Für jedes dieser Bedürfnisse stehen euch verschiedene Linderungen zur Verfügung, doch diese sind nicht leicht zu erlangen.

Damit jeder eurer Überlebenden seine Fähigkeiten voll ausnutzen kann, bestimmt ihr für jeden Tag in zwei Schichten, wer welche Aufgabe übernehmen soll. Wer mental hart ist, birgt aus den leichenübersäten Flugzeugresten Proviant, Bastler werkeln an Ausbauten des Camps und Forscher gehen den Dschungel erkunden. Diese und weitere Aktivitäten stellen einen großen Teil der Spielmechanik dar.

Fazit: Die Mischung aus Rollenspiel-Elementen, Überleben und zwischenmenschlicher Spannung funktioniert in Dead in Bermuda hervorragend. Es fühlt sich frisch an und jeder Versuch, die Insel lebend zu verlassen, stellt euch vor eine neue Herausforderung.

Weiter mit: Skyhill und Calvino Noir

Tags: Indie   Singleplayer   Online-Zwang   Multiplayer  

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