Test Skylanders - Superchargers - Der Bogen ist überspannt

Der Bogen ist überspannt

Aber nun mal langsam! Auch ein Spielsystem, das klar auf die Freigiebigkeit von Eltern mit weichen Herzen (oder erweichten Trommelfellen) setzt, kann ja richtig toll sein. Immerhin haben die vier Vorgänger allgemein solide bis gute Wertungen abgestaubt.

Über 250 Millionen Skylanders-Figuren hat Activision in den letzten fünf Jahren verkauft und damit mehr als drei Milliarden Dollar verdient.Über 250 Millionen Skylanders-Figuren hat Activision in den letzten fünf Jahren verkauft und damit mehr als drei Milliarden Dollar verdient.

Von Skylanders Giants (2012) bis Trap Team (2014) haben alle Fortsetzungen des Originals Spyro's Adventure die Serie durch neue und ziemlich gute Ideen bereichert, als riefen die Entwickler euch zu: „Seht her, es geht uns durchaus um die künstlerische Genese des Skylanders-Universums – Umsatz? Nebensache!“

Gerade bei einer derart kostspieligen Spieleserie kommt aber irgendwann ein Punkt, an dem ein paar Stellschraubendrehungen an dem vier Jahre alten Bauplan nicht mehr ausreichen, an dem sich jeder, der die Figuren aus eigener Tasche zahlen muss, allmählich die Frage stellt, ob der neuste Teil wirklich eine spielerische Offenbarung ist. Dieser Punkt ist genau jetzt erreicht, denn Skylanders - Super Chargers ist gerade mal ganz ordentlich.

Lauter Autos, doch kein Rennspiel

Neu an Super Chargers sind die Vehikel – Landfahrzeuge vom biederen Rennauto bis zum diabolischen Geländewagen mit einem Rückgrat als Überrollbügel, Renn- und Unterseeboote für Wasserareale und schließlich Flugzeuge aller Art und militärischen Durchsetzungskraft.

So richtig stimmig fügen sich die drei Vehikelexkursionen nicht in die Welten ein. Oft wirkt es, als habe eben zum Beispiel noch eine Wasseraufgabe gefehlt.So richtig stimmig fügen sich die drei Vehikelexkursionen nicht in die Welten ein. Oft wirkt es, als habe eben zum Beispiel noch eine Wasseraufgabe gefehlt.

Das macht aus Sektion fünf von Activisions Goldgrube aber keineswegs ein Rennspiel: In jeder der 15 Welten entfällt etwa die Hälfte der Zeit auf eine Land-, eine Wasser- und eine Luftaufgabe. Das erinnert etwas an Diddy Kong Racing.

Um das Ziel zu erreichen, ist es aber nur erforderlich, in eins der Autos zu steigen. Davon liegt dem Starter Pack nämlich eins bei. Stellt es neben euren aktiven Skylander auf das magische Portal, und schon hockt euer Recke auf dem Bildschirm hinterm Steuer. Besorgt ihr euch ein Boot und ein Flugzeug für zusammen nochmal gut 30 Euro, stehen euch alle Spielabschnitte offen. Von der Elementzugehörigkeit ist die Zugangserlaubnis für bestimmte Areale also nicht mehr abhängig, sondern nur noch vom Typ eures Fortbewegungsmittels.

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Tags: Amiibo   Multiplayer   Singleplayer  

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