Test Soma - Was ist ein Mensch? / Fakten & Meinung

Was ist ein Mensch?

Die Fragen, die euch inzwischen in den Kopf schießen, handeln nicht mehr von Männern in weißen langen Kitteln. Tastet ihr euch weiter in Pathos-2 herum, erfahrt ihr stetig durch Handlungsschnipsel Hintergründe über die Station.

Maschine oder Mensch?Maschine oder Mensch?

Zur Handlung soll hier nicht viel verraten werden, doch über die Art der Erzählung und die Fragen, die sie aufwirft. Soma geht den Weg eines guten "Science Fiction"-Buchs. Statt nur auf Laser und Raumschiffe zu setzen, wirft es Fragen auf. Das Bewusstsein in den mechanischen Wesen ... ist es menschlich? Und wenn ja, ist es auch nach der Verpflanzung von einem Mensch in eine Maschine noch ein "Mensch".

Dass Soma sich traut, philosophische Fragen aufzuwerfen und Fragestellungen nach der Identität und der Persönlichkeit einzubringen, macht einen großen Teil des Spiels aus. Jeder Informationsschnipsel mehr lässt euch dann nämlich die mechansichen Wesen doch wieder mit vor Grauen geweiteten Augen ansehen. Doch keine Angst, die Auflösung ist - wie so oft - nicht so einfach wie ihr denkt.

Mehr Lust auf Horror bekommen? Dann schaut mal in den Artikel "10 neue Horrorspiele die euch den Herbst versüßen - von Until Dawn bis Layers of Fear".

Nichts dringt an die Oberfläche.Nichts dringt an die Oberfläche.

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Fakten:

Meinung von Daniel Kirschey

Soma haut mir das Adrenalin in Höchstgeschwindigkeit durch meine Adern. Ich habe eine schon länger andauernde Hass-Liebe zu Horrorspielen entwickelt. Sie gehen mir wirklich auf die Nerven - die Schreckmomente überstrapazieren sie.

Spiele, die nur auf sogenannte Jump Scares setzen, langweilen mich jedoch schnell. Dafür entsteht seit einiger Zeit im sogenannten Indie-Bereich eine Art Horrorspiel, die es mir angetan hat. Auf der einen Seite sollen diese Spiele mir Angst machen, auf der anderen Seite behandeln sie aber auch Themen, die mit der menschlichen Angst eng verwoben zu sein scheinen. Amnesia - The Dark Descent hat es vorgemacht. Doch auch Spiele wie The Cat Lady oder Neverending Nightmares greifen diesen Aspekt auf. Horror wirkt wohl umso besser, wenn Aspekte des Spiels beginnen, mir den sicheren Stand zu rauben.

Schlichtes Erschrecken ist einfach, wie beispielsweise Slender - The Arrival zeigt. Nachdem der Schock vorbei ist, beginnt das Gelächter, um sich zu befreien. Spiele wie Soma rauben einem das Gelächter und füllen den Kopf mit Fragen und Gedanken, die durch den Horror nur noch verstärkt werden. Da vergebe ich dann auch, dass die Rätsel etwas dünn ausfallen und ich ab und zu missmutig eine Strecke nochmal ablaufen muss. Am Ende des Spiels liegen nämlich nicht nur Schreckmomente hinter mir, sondern auch ein paar interessante Überlegungen vor mir.

84

meint: Eindrucksvolles Horrorspiel, das einen mit vielen Überlegungen zurücklässt.

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Inhalt

Tags: Horror   Science-Fiction   Singleplayer  

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