Test Grand Ages - Medieval - Vom Dorfmeister zum Kaiser /Feldzüge ohne Biss

Vom Dorfmeister zum Kaiser

Der Ausbau eurer Städte sowie die Gründung neuer Siedlungen bilden das Rückgrat eures Handels. In euren Städten produziert ihr Waren und treibt Steuern ein. Über das Stadtzenturm erhaltet ihr eine Übersicht über Produktion, Warenhandel und Verbrauch der Einwohner. Neben den Betrieben unterstützen acht besondere Gebäude den Wohlstand und Schutz eurer Stadt. Das wichtigste Gebäude ist das Kontor, in dem eure fertigen Produkte gelagert werden. Darüber hinaus legt es den Verteidigungswert eurer Siedlung fest. Im Verlauf des Spiels kann es bis zu einer Burg ausgebaut werden.

Die Entwicklungen verbessern Produktion und Armee und erweitern die Gebäudeauswahl.Die Entwicklungen verbessern Produktion und Armee und erweitern die Gebäudeauswahl.

Die Verwaltung eurer Städte birgt allerdings einige Tücken. Erweitert ihr eure Siedlungen achtlos, entstehen Überproduktionen, die den Wert eurer Waren verringert. Zu hohe Produktionskosten und die Erhaltungskosten eurer Gebäude wirken sich ebenfalls auf eure Gewinne aus. Die Städte erzeugen schnell negative Bilanzen. Ihr seid also auf den Handel mit anderen Städten angewiesen. Mit dem Steuersatz wirkt ihr dem finanziellen Ruin eurer Stadt entgegen. Eine zu hohe Steuerlast veranlasst wiederum eure Bürger dazu in andere Städte zu ziehen. Eine besonnene Stadtverwaltung ist daher ratsam.

Je mehr Ihr eure Städte ausbaut, desto mehr Arbeiter und Einwohner zieht sie an. Auf diese Weise steigert ihr den Einflussbereich eurer Stadt und erhöht euren Rang. Ihr beginnt mit dem Rang des Dorfmeisters und könnt bis zum Kaiser aufsteigen. Mit jeder Beförderung erhaltet ihr Entwicklungspunkte. Die setzt ihr ein, um neue Produktionsmöglichkeiten, stärkere Truppen und neue Gebäude freizuschalten.

Teilweise schaltet ihr mit den Entwicklungen auch benutzerfreundlichere Funktionen frei. Zum Beispiel seid ihr erst in der Lage euren Händlern genaue Einkaufslisten für die Handelsrouten zu geben, nachdem ihr die Entwicklung Handel I freigeschaltet habt. Sobald ihr den Kaiser-Rang erreicht eröffnet sich mit der Akademie ein vierter Entwicklungsbereich, der euch militärische Vorteile bringt.

Feldzüge ohne Biss

Die Diplomatie kontrolliert ihr in der Regel mit Geld. Solange ihr genug Gold in der Kaffekasse habt, sollten neutrale Städte und Konkurrenten kein Problem darstellen. Wenn die Diplomatie versagt, greift ihr auch in Grand Ages - Medieval zu den Waffen.

Die Gefechte fallen eher einfach aus. Ihr schaut zu und wartet wer gewinnt oder befehlt euren Truppen zu fliehen.Die Gefechte fallen eher einfach aus. Ihr schaut zu und wartet wer gewinnt oder befehlt euren Truppen zu fliehen.

Ein stehendes Heer kostet Geld und Nahrung. Trotzdem benötigt ihr Soldaten zum Schutz vor Räubern, wilden Tieren und feindlichen Armeen. Und in jedem Gefecht gilt: Masse statt Klasse. Einhundert ausgebildete Soldaten verlieren trotz überlegener Waffen gegen zweihundert Wölfe. Die Kämpfe selbst lassen allerdings zu wünschen übrig. Die Soldaten kennen neben Bewegunsbefehlen und Angriff nur zwei weitere Funktionen: Eingraben und Flucht. Die strategischen Möglichkeiten sind daher überaus enttäuschend.

Ein kleines Infofenster zeigt euch den Verlauf der Schlacht an. Wird es zu brenzlig, befehlt ihr die Flucht und schickt eure Streiter automatisch zur am nächsten gelegenen Stadt. Ihr habt keinerlei Möglichkeit den Ausgang der Gefechte weiter zu beeinflussen außer immer neue Truppen in die Schlacht zu werfen, bis ihr den Gegner mit euren Soldaten erstickt. Eingegrabene Truppen warten auf der Landkarte bis sie entdeckt werden und greifen dann automatisch an. Die Darstellung der Kämpfe auf der Landkarte erinnert an einen Ameisenkrieg. Die Gefechte sind langatmig und wenig aufregend.

Ihr treibt weiterhin Handel abseits der Kämpfe. Ein Signalton macht euch auf den Beginn und das Ende einer Schlacht aufmerksam. Mit jedem Scharmützel steigt die Erfahrung eurer Truppen. Der Erfahrungsgrad reicht von null bis hundert Prozent, besondere Fähigkeiten erhalten eure erfahrenen Streiter allerdings nicht.

Den einzigen Sinn, den eure Krieger neben den Gefechten erfüllen, ist das Auskundschaften des Landes. Überall auf der Karte sind besondere Orte, wie beispielsweise Ruinen, Steinkreise oder verlassene Warenlager versteckt. Die Verstecke beherbergen Geld oder Waren, die manchmal von Banditen oder Tieren bewacht werden. In Holzhütten und Zelten warten Veteranen, die sich eurer Armee anschließen oder sie gegen Bezahlung ausbilden. Ein Ausflug ins Grüne lohnt sich also.

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Tags: Amazon   Multiplayer   Online-Zwang   Singleplayer  

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Meinungen - Grand Ages - Medieval

Silver012
60

Gutes Spiel

von gelöschter User

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