Vorschau SAO - Lost Song - Wer braucht schon Feenstaub zum Fliegen? / Action und Koop

Wer braucht schon Feenstaub zum Fliegen?

Zumindest früh bemerkbar hat sich die etwas anders verhaltende Spielweise bei den Distanzkämpfern gemacht. Eine Besonderheit ist beispielsweise, dass ihr für einige Angriffe eine bestimmten Abstand zum Gegner benötigt, um sie anvisieren zu können. Genau wie die Nahkampf-Typen seid ihr als Schützen und Magier in Reichweite in der Lage, die feindlichen Horden sowohl mit dauerhaften Kettenangriffen als auch mit Mehrfachziel- oder Flächenangriffen zu bearbeiten.

Bis zu drei eigene Charaktere könnt ihr mithilfe eines Editors erstellen und gemeinsam mit den anderen Charakteren im Team mitkämpfen lassen.Bis zu drei eigene Charaktere könnt ihr mithilfe eines Editors erstellen und gemeinsam mit den anderen Charakteren im Team mitkämpfen lassen.

Während ihr mit den Eigenheiten jeder einzelnen Klasse an sich schnell vertraut werden dürftet, gestaltet sich der Einstieg bezüglich eines anderen neuen Spielelements gewöhnungsbedürftiger: Das Fliegen. Es braucht schon etwas Zeit, bis ihr mit der Steuerung in der Luft intuitiv umgehen könnt. Besonders der Wechsel zwischen dem Gleit- und Sturzflug wird gerade in den ersten Kämpfen zu vielen frustreichen Momenten führen.

Letzterer Modus lässt euch nicht nur lange Strecken in kürzester Zeit zurücklegen, sondern spielt auch für einige Spezial- und Teamkombo-Angriffe eine nicht unbedeutende Rolle. Falls euch die normale Steuerung beim Fliegen übrigens Probleme macht, habt ihr noch die Möglichkeit, zur invertierten zu wechseln.

Da das Fliegen genau wie beim Sprinten Ausdauer erfordert und ihr auch je nach Handlungsfortschritt durch Höhenlimits eingeschränkt werdet, ist es gar nicht mal so einfach, inmitten eines Kampfes die Höhe zu halten. Besonders, wenn ihr als Bogenschütze zusätzlich darauf achten müsst, eine akzeptable Distanz zum Gegner zu finden. Hinzukommt natürlich auch, dass es Gegnertypen gibt, die fliegen und ebenfalls aus der Entfernung angreifen können. Der erste Minibosskampf in der Luft gegen ein Schwarm Wyvern ließ jedenfalls nicht lange auf sich warten und zeigte ganz gut, dass selbst beim Fliegen stets Vorsicht geboten ist.

Action und Koop

Gerade bei stärkeren Gegnern können gekonnte Ausweichmanöver euch den einen oder anderen gezielten kritischen Treffer und den darauffolgenden Sturz Richtung Boden ersparen. Fallschaden gibt es aber letzten Endes nicht, was mitunter zum Eindruck beiträgt, dass gerade die Kämpfe an sich, seht ihr von der etwas hakeligen Flugsteuerung ab, keine wirklichen Herausforderungen darstellen. Da aber nur die ersten zwei Missionen angespielt werden konnten und zugegebenermaßen die Tutorial-Gegner schnell zu bezwingen waren, dürfte es für härtere Konfrontationen noch ordentlich viel Luft nach oben geben.

Und auch wenn es nicht viel davon zu sehen gab, dürften hinsichtlich der Kämpfe besonders die angedeuteten Koop-Missionen und PvP-Kämpfe ein spannendes Spielelement darstellen. Ähnlich wie bei der .hack-Reihe versuchen die Entwickler auch hier, ein authentisches MMO-Gefühl innerhalb eines in sich geschlossenen Spiels mithilfe kleiner Details zu schaffen. So werdet ihr unter anderem auf euren Missionen und Erkundungtstouren gelegentlich von anderen Charakteren angesprochen - die wie andere Spieler agieren, aber eigentlich Nichtspieler-Charaktere (NPCs) sind - und werdet gefragt, ob ihr ihnen bei irgendwelchen Quests aushelfen wollt. Innerhalb der Stadt ist es darüber hinaus zum Beispiel auch möglich, mit kleinen Grußgesten Reaktionen bei den NPCs hervorzurufen.

Klar, der Spielraum, um so eine MMO-Fassade zu schaffen, mag hier in dem Fall recht minimal sein, aber letzten Endes besteht die Prämisse von Sword Art Online - sowie der damaligen .hack-Teile - ja mehr darin, eine charakterbezogene Geschichte mit dem Hintergrund eines Online-Szenarios zu erzählen (Lustigerweise hat Produzent Futami in einem persönlich geführten Interview tatsächlich Gefallen an der Idee gefunden, SAO in ferner Zukunft als MMORPG zu konzipieren). Trotzdem stellt natürlich bei solchen auf Quests fokussierten Spielen die Interaktion mit Mitspielern einen zusätzlichen Reiz dar. So ein Riesevieh von einem Bossgegner gemeinsam mit anderen Mitspielern zu besiegen wie vom Schlage eines Monster Hunter 4 oder eines Dark Souls - das hätte schon was ...

Allerdings ist noch unklar, ob die europäischen PS4- und PS Vita-Version eine "Cross Play"-Funktion enthalten werden. Das würde zumindest für eine größere Mitspieler-Reichweite sorgen, wovon auch die Langlebigkeit des Spiels dann profitieren könnte. Spannung paart sich dahingehend mit Zuversicht. Schließlich war dies zumindest bei den japanischen Versionen der Fall. Und die Wahrscheinlichkeit dafür wurde zumindest angedeutet.

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Tags: Anime   Singleplayer   Multiplayer   Koop-Modus  

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