Vorschau SAO - Lost Song - Fakten und Meinung

Mehrspieler-Action: Lost Song verspricht nicht nur gemeinsame Koop-Bosskämpfe á la Monster Hunter, sondern auch spannende PvP-Teamkämpfe.Mehrspieler-Action: Lost Song verspricht nicht nur gemeinsame Koop-Bosskämpfe á la Monster Hunter, sondern auch spannende PvP-Teamkämpfe.

Fakten:

  • neuer Flugmodus mit optionaler invertierter Flug-Steuerung
  • neue Klassen und 9 verschiedene Elfen-/Feenrassen mit individuellen Fähigkeiten
  • Teamkämpfe mit bis zu 3 Mitgliedern
  • Anführer und Mitglieder beliebig austauschbar
  • über 20 Charaktere fürs Team rekrutierbar (unter anderem auch Bonus-Charaktere wie Kuroyukihime aus Accel World)
  • Charakter-Editor und 3 reservierte Plätze für eigens erstellte Spielfiguren
  • Mehrspieler-Koop und PvP-Arenen
  • japanische Vertonung mit deutschen Untertiteln
  • kein Beziehungsausbau mehr wie im Vorgänger
  • Charakter-Events
  • viele optionale Nebenquests
  • erscheint voraussichtlich am 13. November 2015 für PS4 und PS Vita
  • Sword Art Online - Lost Song auf Amazon vorbestellen
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Meinung von Taco Yaki

Ich bin ehrlich gesagt noch nie ein wirklich großer Freund von Sword Art Online gewesen. Zumindest war mir ein Großteil der Charaktere nie sonderlich sympathisch. Die Idee hinter dem fiktiven Virtual-Reality MMORPG gefällt mir aber gut, und wenn man die Prämisse des Ablegers mit den Spielen der .hack-Reihe vergleicht, von der ich ein großer Anhänger bin, lassen sich viele Ähnlichkeiten herauserkennen, die zeigen, dass das Schein-MMO-Szenario als eigenständiges Spielmedium authentisch wirken kann.

Wer die Beziehungselemente aus Sword Art Online - Hollow Fragment mochte, wird sicher enttäuscht sein, da es diese hier nicht mehr gibt. Da Hauptcharakter Kirito jederzeit auswechselbar ist und ihre eure ganz persönlichen Lieblingscharaktere ins Boot holen könnt, empfinde ich den Verzicht jener Elemente als okay, da dadurch auch der Fokus auf einen einzelnen Protagonisten nicht mehr zwingend gegeben ist.

Im Großen und Ganzen hat sich spielinhaltlich trotz wesentlicher Neuerungen - wie der hinzugekommene Flugmodus - nicht viel gegenüber dem Vorgänger verändert. Innerhalb einer großen Spielwelt geht ihr neben dem Haupthandlungstrang Quests nach, trefft auf (NPC-)Mitspieler, mit denen ihr mal mehr oder weniger interagiert und minimale individuelle Entscheidungen trefft, um Bonusbelohnungen zu erhalten, und erfreut euch an den witzigen Charakterdialogen.

Angeblich hat man das Spiel (sofern man sich nur auf den Hauptstrang konzentriert) in weniger als zwölf Stunden durch, was für ein JRPG überraschend wenig ist. Das bedeutet nicht zwingend was Schlechtes, gerade wenn der Umfang durch die zahlreichen Nebenaufgaben nach Belieben variieren kann. Und diese gibt es durchaus reichlich. Wenn zudem im Gegenzug die Mehrspieler-Abschnitte sich abwechslungsreich und spaßig präsentieren - wovon wir leider noch nicht so viel sehen durften - kommt auch genug Mehr- und Wiederspielwert dabei raus. Ich erwarte da nicht zu viel, aber bisher spricht das Meiste von dem, was ich sehen durfte, für ein grundsoliden Spielableger, der Liebhaber des Anime und der Light Novel gefallen dürfte.

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Tags: Anime   Singleplayer   Multiplayer   Koop-Modus  

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