Test War Front - Turning Point

von Gerd Schüle (16. Februar 2007)

Von Zweite Welt Krieg Szenarien wimmelt es auf dem Spielemarkt nur so. Aus Genres wie Action-Adventure, Egoshooter und Strategiespielen finden sich nicht nur zahlreiche gute Spiele wie beispielsweise "Rush for Berlin", "Blitzkrieg", "Medal of Honor" usw. sondern auch jede Menge Einheitsbrei. Zu welcher Kategorie "War Front: Tuning Point", ein Echtzeitstrategiespiel, das das ausgelutschte Szenario erneut aufgreift, gehört, erfahrt ihr in unserem Test.

Der hat keine ChanceDer hat keine Chance

Und erstens war es anders...

Nicht nur eifrige Geschichtsschüler, auch PC- und Videospieler kennen das Szenario in und auswendig: Der Zweite Weltkrieg, Deutschland greift Stück für Stück ganz Europa an, hat sich allerdings "leicht" überschätzt und wird schließlich von den Russen auf der einen Seite und den Amerikanern bzw. den Alliierten auf der anderen Seite plattgemacht. Zwar ist dieses Szenario bereits so oft aufgegriffen worden, dass ich es eigentlich nicht mehr sehen kann, doch "War Front: Tuning Point" macht das Ganze doch noch einmal spannend, da es korrekte historische Fakten gekonnt mit Fiktion und Fantasie vermischt, besonders in Bezug aufs Waffenarsenal. So findet ihr zwischen gewöhnlichen Deutschen Panthern, Sturmvoik-Fliegern oder schweren Pershing-Panzern auch Einheiten, die überhaupt nicht in den Zweiten Weltkrieg passen wie z. B. Helikopter oder Superwaffen wie Eispanzer auf Seite der Russen oder mechähnliche Kriegsroboter bei den Deutschen. Auch die Geschichte weicht teilweise stark von den historischen Tatsachen ab.

Hier krachts gewaltigHier krachts gewaltig

Gewöhnliche Kost

"War Front" ist ein klassisches Echtzeitstrategiespiel. Der Basisbau erinnert sehr stark an die "Commander & Conquer" -Reihe. Ihr baut Kasernen um dort Soldaten auszubilden, in Waffenfabriken kümmert ihr euch um die Artillerie und auf Flugfeldern schließlich entsteht eure Luftwaffe. Die einzige Ressource, die ihr benötigt ist Geld, das ihr in Bergwerken oder auch auf allerdings hart umkämpften Ölfeldern eintreibt. Wie gewohnt dürft ihr außerdem in entsprechenden Gebäuden, also in Funkstationen oder Forschungszentren, forschen bzw. Upgrades kaufen um statt einfachen Panzern, weiterentwickelte, schwere Artillerie ins Feld zu schicken. Sobald ihr dann in den Kampf zieht, findet ihr euch in "War Front" in riesigen Massenschlachten wieder. 100-200 Soldaten pro Armee sind hier die Regel. Die Übersicht behaltet ihr trotzdem und auch die Handhabung funktioniert sehr gut, da eure Einheiten sich eigentlich recht intelligent verhalten und auch Engpässe auf dem Weg zum Schlachtfeld ohne Probleme meistern.

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