Test Witcher 3 - Hearts of Stone - Neuerungen, Fakten und Meinung

Mit verzauberten Schwertern in den Kampf

Weitere Neuerungen sind zehn frische Karten für das Minispiel Gwint. Außerdem gibt es nun in der Schnellzugriffleiste Platz für vier statt zwei Tränke. Die Karte von Novigrad wurde östlich etwas erweitert, so dass einige neue Schauplätze – inklusive Nebenquests, Untiernestern, Banditenlagern und Schätzen hinzugekommen sind. Selbst eine neue Rüstung darf der Hexer suchen. Wer sich mit allen Aufgaben beschäftigt, der dürfte auf eine Spielzeit von rund zehn Stunden kommen – ein durchaus ordentlicher Umfang für eine Erweiterung.

Geralt im Kampf gegen eine Gruppe Ofieri. Besonders der Magier erweist sich als hartnäckiger Gegner.Geralt im Kampf gegen eine Gruppe Ofieri. Besonders der Magier erweist sich als hartnäckiger Gegner.

Die größte Neuerung ist hingegen der Runenschmied, der ebenfalls zum Volk der Ofieri gehört. Bei ihm bekommt ihr Verzauberungen für Waffen und Rüstungsteile. Voraussetzung hierfür sind allerdings ein gut gefüllter Geldbeutel sowie die passenden Artefakte. So bewirkt etwa eine Verzauberung, dass die an Werkstatttischen vorgenommenen Boni für das Schwert und die Rüstung nicht nach einigen Minuten auslaufen, sondern unbegrenzt halten.

Optisch und akustisch wandelt Hearts of Stone auf den Spuren des Hauptspiels. Die neuen Schauplätze sind äußerst stimmungsvoll sowie die Charaktere sehr detail- und abwechslungsreich gestaltet. Auch die Animationen wissen erneut zu überzeugen.

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Fakten

  • Erweiterung für das Hauptspiel The Witcher 3 - Wild Hunt
  • glaubhafte und vielschichtige Rollenspielwelt
  • beeinflussbare Dialoge
  • 4 Schwierigkeitsgrade
  • bestechende Optik mit viel Vegetation und wechselnden Tageszeiten
  • gelegentlich Steuerungsprobleme
  • Abenteuer mit altem oder neuem Charakter spielbar
  • unterhaltsame, toll inszenierte Geschichte
  • neue Haupt- und Nebenmissionen
  • Weltkarte leicht erweitert
  • seit 13. Oktober 2015 für PC, PS4 und XOne erhältlich

Meinung von Stephan Petersen

Vor Hearts of Stone hatte ich mich bereits über siebzig Stunden mit dem Hauptspiel beschäftigt. Von daher gab es schon Bedenken, dass sich ein wenig Routine und Monotonie beim Spielen der Erweiterung einstellen könnten. Aber weit gefehlt! The Witcher 3 ist eines der besten Rollenspiele der letzten Jahre – und Hearts of Stone steht dem in punkto Qualität in nichts nach.

In Kombination mit dem Patch 1.10 wird das Spielerlebnis noch runder. Die abwechslungsreiche Handlung mit ihren kurzweiligen Dialogen dürfte auch Witcher-Veteranen erneut motivieren. Kurzum: Hearts of Stone spielt in derselben Liga wie The Witcher 3 – The Wild Hunt. Wer das Hauptspiel mochte, der dürfte auch mit der Erweiterung seinen Spaß haben.

91 Spieletipps-Award

meint: Hearts of Stone erzählt eine eigene Geschichte. Hexer-Veteranen dürfen sich über eine gelungene Erweiterung freuen.

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Tags: DLC   Fantasy  

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