Vorschau WoWS - Die Zukunft von World of Warships

Warships und E-Sport

In einer ehemaligen Marinewerft feuert nun Wargaming den Startschuss für die Aufholjagd von World of Warships ab. Es ist das Gelände des "Historic Dockyard" im britischen Chatham. Dort entstanden in den vergangenen vierhundert Jahren mehr als 500 Schiffe, die eine wichtige Rolle in der Verteidigung von Großbritannien spielten. Noch heute finden sich dort drei einzigartige Bauten. Das U-Boot HMS Ocelot aus dem Jahr 1962 und den (letzten betriebsfähigen) Zerstörer HMS Cavelier aus dem Jahr 1944.

In einer Werkhalle spricht der deutsche Wargaming-Chef Tom Putzki aus, was viele schon geahnt hatten: Als Zielgruppe peilt Wargaming Männer an. "Wir hören auf die Wünsche unserer Community und beziehen diese bei unseren Entscheidungen mit ein", so Putzki. "Es stimmt, dass World of Tanks nicht als eSport-Titel geplant gewesen ist. Und siehe da, nun veranstalten wir große Turniere, bei denen es gewaltige Preispools gibt."

Ist E-Sport auch die Zukunft für World of Warships? Das steht noch nicht fest. Man möchte erst einmal abwarten, wie das Spiel bei den Spielern ankommt. World of Warships soll aktuell mehr als drei Millionen Spieler vor die Bildschirme zerren, die im Durchschnitt etwa drei Stunden pro Tag mit dem Spiel verbringen.

Dank der guten Panzerung können die deutschen Kreuzer viele Treffer einstecken.Dank der guten Panzerung können die deutschen Kreuzer viele Treffer einstecken.

Einheitliches Spielerkonto

World of Tanks hat es bereits auf die Xbox 360 und Xbox One geschafft und bietet dort als erstes Spiel überhaupt die Möglichkeit plattformübergreifend miteinander in die Schlacht zu ziehen. Auch für die PlayStation 4 soll es kommen. Ebenfalls ein Weg für World of Warships? "Sicher machen wir uns Gedanken über eine Konsolenversion, aber zunächst müssen wir eine große Fan-Basis aufbauen", so Putzki gegenüber spieletipps. "Das geschieht bei einem solchen Spiel nun leider nicht von heute auf morgen."

Wargaming-Gründer Kislyi bestätigt, dass es World of Warships schwer haben wird, sich gegen World of Tanks zu behaupten. Man erwarte auch, dass Spieler zwischen den drei Kriegsspielen hin- und herwechseln werden. Aus diesem Grund arbeite man aktuell an einem einheitlichen Spielerkonto für die „World of“-Reihe, um dies für die Spieler weitestgehend zu vereinfachen.

Mit der Veröffentlichung von World of Warships ist lediglich der Startschuss gefallen. Nun liegt es an Wargaming, mit den kommenden Aktualisierungen ein umfangreiches Spielerlebnis zu gestalten. "World of Warships wird in fünf oder zehn Jahren immer noch existieren", verspricht Kislyi.

Fakten:

  • Deutsche Kreuzer und sowjetische Zerstörer
  • Neuer Spielmodus „Gebietseroberung“
  • Drei neue Karten, eine sogar bei Nacht
  • Torpedobomber wurden stark angepasst
  • Neue Aufträge für mehr Herausforderung
  • Allgemeines Balancing

Fazit: Die neuen Inhalte mit den deutschen Kreuzern und den russischen Zerstörern versprechen eine sinnvolle Erweiterung von World of Warships zu werden, mit der Liebhaber des Spiels Spaß haben.

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Tags: Free 2 play  

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