Overwatch von Blizzard: 5 Dinge, die der Arena-Shooter mich lehrte

(Kolumne)

von David Dieckmann (07. November 2015)

Der folgende Text handelt von Fehlern. Bösen Fehlern, die spieletipps-Redakteur David mit Blizzards neuem dicken Ding Overwatch gemacht hat. Das durfte er in den vergangenen Tagen bereits ausführlich spielen.

Guten Tag, mein Name ist Dieckmann. Ich teste Spiele und schreibe darüber. Und ich mag Blizzard. Blizzards neuester Videospiel-Mischling aus Shooter und MOBA (einem Spiel im Stil von Dota 2) heißt Overwatch und ist bereits in einer geschlossenen Beta-Phase für einen ausgesuchten Personenkreis spielbar. Ich bin einer der "Glücklichen", die Blizzards neue virtuelle Spieledroge testen dürfen, bevor sie auf die Welt losgelassen wird. Und ich habe beim Spielen vieles gelernt. Dinge über Blizzard, über Spielkonzepte und meine Mitmenschen. Und auch ein wenig über mich selbst. Diese Erfahrungen möchte ich gerne brüderlich mit euch teilen. So bin ich. Der Jesus des Spielejournalismus.

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Die Helden in Overwatch

Doch genug der einleitenden Worte! Hier kommen fünf Dinge, die ich durch, mit und über Overwatch gelernt habe:

1. Blizzard und Ballerspiel - Besser als Burger und Bacon

Ach, Alliterationen! Ich liebe sie. Genau wie Spiele von Blizzard. Und Shooter. Und Dota 2. Die letzten drei Dinge kombiniert klingen zunächst sicher für viele Leute so harmonisch wie Steak mit Zitroneneis ... und Reißzwecken. Aber siehe da! Blizzard kann einen richtig guten Shooter zusammenschustern und dabei noch einen Erfindergeist an den Tag legen, der Seinesgleichen sucht.

Einzelspieler? Dann seid ihr falsch in Overwatch. Hier müsst ihr zusammen arbeiten.Einzelspieler? Dann seid ihr falsch in Overwatch. Hier müsst ihr zusammen arbeiten.

In meinen ersten Partien Overwatch finde ich mich recht schnell zurecht. Klar, die Tastenbelegung am PC weicht nicht sonderlich von Counter-Strike, Team Fortress 2 oder Unreal Tournament ab - aber das ist gut so. Blöd nur, dass sich die anderen Spieler schneller im Spiel zurecht finden und ich erst einmal ordentlich die Hucke voll bekomme. Aber hey, es ist ein Spiel mit MOBA-Elementen - und um Dota 2 zu lernen, braucht es immerhin auch über 100 Stunden. Ich beschließe, das zu verzeihen.

Blizzard schafft es aber, auch in Overwatch eine gewisse Einsteigerfreundlichkeit zu erhalten. Nach einer Handvoll Partien kann ich zumindest mit drei der Helden (Tracer, Junkrat und Lúcio) schon recht gut umgehen. Soll heißen: Ich kenne ihre Stärken und Schwächen und weiß, mit wem ich mich anlegen kann. Und mit wem eben nicht (Ich hasse Hanzo!).

Gleichzeitig merke ich mit jeder weiteren Partie, was für ein Potenzial in Overwatch steckt. Wer gegen eine Truppe spielt, die weiß, was sie tut, hat keine Chance. Jedenfalls nicht mit einer Mannschaft aus zufälligen Internetmenschen. Hier formen sich sicherlich nach einiger Zeit Mannschaften, die das Spiel in den professionellen E-Sport-Bereich zu bringen versuchen. Und sie könnten Erfolg haben. Die Kombination Blizzard und Ballerspiel passt offenbar mindestens genauso gut zusammen wie Burger und Bacon. Oder sogar noch besser.

Weiter mit: Ich bin zu alt für Tutorials

Tags: Multiplayer   Online-Zwang   Free 2 play   Beta  

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