Test

Die Siedler 4

Die wuseligen "Siedler" von Blue Byte gehen nun schon in die vierte Runde. Doch bösen Gerüchten zufolge nutzt Blue Byte den Endkunden als Beta-Tester aus, um somit das schnelle Geld verdienen zu können. Ob die Macher von "Siedler 4" die selben Fehler begangen haben wie schon in Teil 3, oder ob Blue Byte dazugelernt hat, lest ihr in unserem Review. Von Frank Hinken

7. Apr 2001
Szenen einer Zwischensequenz

Für alle die, die "Die Siedler" noch nicht kennen, erläutere ich hier erst einmal das Grundprinzip. Primär ist "Siedler" ein Wirtschaftsstrategiespiel. In erster Linie muss für eine funktionierende und durchdachte Rohstoffproduktion gesorgt werden. Das funktioniert nicht ohne Nahrungsmittel. Auch die müssen angebaut werden. Des weiteren kann man einige Rohstoffe zu Eisen, Gold o.ä. weiterverarbeiten. Mit dem produzierten Eisen können neue Werkzeuge für die Siedler gemacht werden, die z. B. für die Rohstoffgewinnung benötigt werden. So ist bei den Siedlern das eine vom anderen abhängig. Und in zweiter Linie ist "Die Siedler" ein Echtzeitstrategiespiel, denn mit dem Eisen kann man nicht nur Werkzeuge, sondern auch Waffen produzieren. In einer Kaserne werden dann freie Siedler zu Soldaten ausgebildet. Mit ihnen kann man in die Schlacht ziehen und versuchen, den Gegner zu vernichten. Aber ohne einen funktionierenden Warenkreislauf kommt man mit seiner Siedlung nicht voran - und ein Ende ist früher oder später abzusehen.

Die Story

Morbus´ dunkles Volk

Doch nun zum eigentlichen Spiel - dem vierten Teil der "Siedler". Diesmal muss man sich mit Morbus, einem Gott, der das Grüne hasst, rumschlagen. Morbus wurde wegen einer kleinen Revolte gegen IHN, dem obersten aller Götter (wer auch immer das sein mag) auf die Erde verbannt. Da er aber nun mal alles Grüne hasst, gründet er kurzerhand sein eigenes dunkles Volk und nimmt den Kampf gegen die irdische Pflanzenwelt auf. Es liegt nun in deiner Hand, Morbus zu stoppen und dafür zu sogen, dass die Welt ein kleines bisschen sicherer und, vor allen Dingen, grüner wird. Die Kampagne gegen das dunkle Volk besteht aus zwölf Missionen, in denen man immer abwechselnd eines der drei irdischen Völker spielen muss. Entweder für die altbekannten Römer, die natürlich nicht fehlen dürfen, für die göttlichen Majas oder für die grausamen Wikinger. Als Gegner hat man immer Morbus vor sich. Natürlich kann man auch die irdischen Völker gegeneinander antreten lassen. Für jedes Volk ist hierbei eine eigene Kampagne mit jeweils drei Missionen vorgesehen. In den Missionen muss man je gegen ein gegnerisches Volk und in der dritten Mission gegen beide zusammen kämpfen.

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