Test Ground Control 2 - Operation Exodus

von Gerd Schüle (24. August 2004)

Vor drei Jahren brachte der Entwickler Massive mit "Ground Control" sein erstes Spiel heraus das erfrischend anders war als die große Masse der Echtzeit-Strategiespiele. Dank neuer erfrischender Ideen und einer spannenden Story bekam das Spiel gute Wertungen. Mit "Ground Control 2" ist nun der Nachfolger dieses interessanten Spiels erschienen. In unserem Test erfahrt ihr, ob die Entwickler an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen können.

Ein Bild aus einer ZwischensequenzEin Bild aus einer Zwischensequenz

Unheilbringendes Leuchten am Firmament

Mächtige Raumschiffe erscheinen im Orbit und überraschen die friedliebende Northern Star Alliance (NSA) mit einem hinterhältigen Angriff auf die Zivilbevölkerung des Planeten. Laserblitze leuchten in der Nacht und schlagen erbarmungslos auf der Oberfläche des Planeten ein. Die Raumkreuzer der terranischen Allianz bringen eine tödliche Ladung mit und werfen sie über dem Planeten ab. Das Chaos bricht aus. Es herrscht wieder Krieg im Weltall. Ein fieser Imperator möchte den abtrünnigen Rebellen das Fürchten lernen und die gesamte Welt unterdrücken. Um sein Ziel zu erreichen sendet er seine rechte Hand, die hübsche Vlaana, los um die Allianz zu zerschlagen. Dabei wird er von einer normalerweise friedlichen, außerirdischen Spezies, den Virons, unterstützt. Was diese Aliens vorhaben und auf wesen Seite sie wirklich stehen das erfährst du im Laufe der spannenden Geschichte. Du schlüpfst in die Haut des Captain Jacob Angelus um diesen Angriff abzuwehren und der Sache auf den Grund zu gehen. Dank der prächtigen Inszenierung mit beeindruckenden Videos und exzellent ausgearbeiteten Charaktere entsteht eine gut und spannende Atmosphäre die dich schon sehr schnell in ihren Bann nimmt.

Ein Landungsschiff im AnflugEin Landungsschiff im Anflug

Konzentration auf das Wesentliche

Wie beim Vorgänger gibt es auch in "Ground Control 2" keinen Basisbau und kein Ressourcen Management. Stattdessen konzentriert man sich auf das wesentliche, die spannenden Echtzeit-Kämpfe. Trotzdem gibt es auch einig gravierende Veränderungen im Vergleich zum ersten Teil der Serie. Die größte Änderung betrifft den Nachschub. Du bist nicht mehr auf eine zu Beginn der Mission zusammengestellt und dann nicht mehr veränderbare Truppe angewiesen, sondern du kannst fast jederzeit Verstärkung anfordern, sofern du einen Landeplatz unter deiner Kontrolle hast. Per Dropship werden angeforderte Truppen angeliefert. Allerdings bekommst du auch in "Ground Control 2" den Nachschub nicht umsonst, sondern du musst ihn mit Beschaffungspunkten (BP) bezahlen. Genaugenommen sind diese Punkte so etwas ähnliches wie eine klassische Rohstoffe, die man aber nicht abernten oder abbauen kann. Man bekommt sie als Belohnung wenn man Feinden erledigt und strategisch wichtigen Positionen, die sogenannten Siegpunkte, erobert. Diese Siegpunkte sind auf der Karte verteilt und um so mehr Siegpunkt du hast um so mehr BP bekommst du gutgeschrieben. Kein Wunder also, dass diese Positionen hart umkämpft sind.

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