Test Bundesligamanager X

von Gerd Schüle (29. Juni 2001)

Mit dem nagelneuen "Bundesligamanager X" will Software 2000 endlich wieder an alte Glanzzeiten herankommen, in denen Sie mit zu den Spitzenreitern in diesem Genre gehörten. Deshalb haben sie ein völlig neues Spiel entwickelt, das mit dem missglückten "Bundesligamanager 1998" nichts mehr zu tun hat. In unserem Test erfahrt ihr, ob es Software 2000 mit dem "Bundesligamanager X" gelungen ist, ein konkurrenzfähiges Produkt auf den Markt zu bringen.

Im StadionIm Stadion

Ein sicherer Job - Das Spiel

Wie bei Fußballmanagern üblich, übernimmt man im "Bundesligamanager X" den Posten als Trainer und Manager in einem europäischen Fußballverein. Deshalb steht gleich zu Beginn des Spiels die Wahl des zu betreuenden Vereins auf dem Programm. Dabei treten dann gleich die zwei größten Mankos des Spiels zu Tage. Das erste Manko, das Software 2000 nicht verhindern konnte ist allerdings anhand des mitgelieferten umfangreichen Editors noch zu beheben. Da sich EA-Sports die Lizenz für die Bundesliga gesichert hat, ist der "Bundesligamanager X" der erste Fußballmanager aus dem Hause von Software 2000, der mit verfremdeten Spielernamen daherkommt. Wer aber wegen der sicherlich besseren Bundesligaatmosphäre nicht auf Originaldaten verzichten will, kann alle Namen, sowohl der Vereine als auch der Spieler im mitgelieferten Editor der Realität anpassen oder nach seinen Wünschen verändern. Das zweite Manko ist dagegen schwer zu verstehen, da es eine eindeutige Spieleinschränkung darstellt.

Auf der Suche nach SponsorenAuf der Suche nach Sponsoren

Es gibt wieder keinen Karrieremodus wie ihn z. B. "Anstoss 3" bietet. Dadurch geht ein gutes Stück Langzeitmotivation verloren, weil man dadurch fest an seinen zu Spielbeginn ausgewählten Club gebunden ist. Man kann weder bei Misserfolg gefeuert werden noch kann man zwecks neuer Herausforderung zu einen anderen Verein wechseln, außer man beginnt eben wieder von vorne. Darum sollte die Wahl des Vereins zu Beginn des Spieles mit Bedacht geschehen. Ist das vollbracht, kann man noch den Schwierigkeitsgrad wählen und wird dann unmittelbar in das Geschehen hineingeworfen. Leider wurde auch auf eine Saisonvorbereitung weitgehend verzichtet und man befindet sich deshalb unmittelbar am Beginn einer neuen Saison, in der man sich als Trainer und Manager bewähren muss.

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