Test Xenoblade Chronicles X: Nehmt euch besser nichts mehr vor, es gibt viel zu tun

von Michael Krüger (15. Dezember 2015)

Viele Spieler freuten sich auf die Veröffentlichung von Xenoblade Chronicles X. Eine riesige Welt, die selbst Skyrim in den Schatten stellt und eine Weiterentwicklung eines Kassenschlagers der Wii. Diese Kombination hat zumindest großes Potenzial.

Die Riege der weltweit erschienenen Testberichte zu Xenoblade Chronicles X ist sich einig: Das Spiel ist ein wahrer Traum und räumt überall hohe Wertungen ab. Und ja: Es ist absolut kein schlechtes Spiel. Jeder, der auf gute Rollenspiele steht und eine Wii U sein Eigen nennt, sollte auf jeden Fall mal einen Blick riskieren.

Es gibt aber nicht nur Sonnenseiten in der ausladenden Welt von Xenoblade Chronicles X. Nach ausgiebigen Spielesitzungen und genauer Erkundung der virtuellen Welt muss sich das Spiel auch die eine oder andere Kritik gefallen lassen. Ob diese kritisierten Punkte überwiegen und inwieweit sie die Spielerfahrung beeinflussen, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Nochmal, um Irrtümern vorzubeugen: Xenoblade Chronicles X soll hier nicht in Grund und Boden gestampft werden. Keinesfalls! Jedoch muss es sich gerade mit seinem Vorgänger Xenoblade Chronicles, erschienen für die Wii messen. Schließlich ist es ein Nachfolger, von dem genau die gleichen Stärken erwartet werden, die das Abenteuer auf der Wii und später auf dem 3DS zu einem so unvergesslichen Erlebnis haben werden lassen.

Die Geschichte weiß zu gefallen

Um die Erde steht es mal wieder alles andere als gut. Zwei verfeindete außerirdische Rassen tragen einen verheerenden Krieg aus, der ausgerechnet in unserem Sonnensystem stattfindet. Einer dieser Invasoren scheint einen Groll gegen die menschliche Rasse zu hegen, weshalb diese während des großen Krieges mutwillig attackiert wird.

An der Politik der Menschen hat sich nicht viel geändert.An der Politik der Menschen hat sich nicht viel geändert.

So bleibt den Menschen im Jahr 2054 keine andere Wahl, als mittels großer Raumfrachter den geliebten Planeten zu verlassen und fortan im Weltraum zu leben. Auf der Suche nach einem neuen Planeten tauchen die Invasoren von damals auf und erneut stehen die Menschen unter Beschuss.

Das Schiff "Weißer Wal", das in sich eine ganze Nation beherbergt, wird abgeschossen und strandet auf dem Planeten Mira. Ihr erwacht in einer Rettungskapsel, abseits des Raumtransporters und werdet nun von der Soldatin Elma zurück in die Stadt New Los Angeles gebracht. Auf eurem Weg lernt ihr sogleich, wie ihr euch gegen die feindselige Fauna des Planeten zur Wehr setzt und ehe ihr es euch verseht, seid ihr Teil der Spezialeinheit Blade. Deren Ziel ist es, für Recht und Ordnung zu sorgen. Ein gewisser Patriotismus nach dem Motto "Akzeptiert unseren Frieden oder sterbt!", darf ebenfalls nicht fehlen.

Viel zu tun, viel zu lernen

Wie für Spiele dieser Art üblich, durchlauft ihr in den ersten zehn Stunden eine Reihe von Missionen, die euch nach und nach fast alle relevanten Aspekte des Spiels beibringen. Schämt euch nicht, solltet ihr dabei immer wieder in die digitale Anleitung schauen, denn so riesig die Spielwelt von Xenoblade Chronicles X ist, so komplex sind viele der Spielelemente.

Hier bekommt ihr eure Nebenmissionen.Hier bekommt ihr eure Nebenmissionen.

Gerade deshalb, weil euch bereits zu Beginn des Spiels vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung stehen, mag dies den Eindruck erwecken, dass Komplexität mitunter zu Kompliziertheit wird. Dies ist nichts für ungeduldige Naturen, denn nur, wer sich mit allen Möglichkeiten, die das Spiel zu bieten hat, genau auseinandersetzt, wird auch in den Genuss der vollen Spielerfahrung kommen. Auch wenn viele Aspekte optional, teilweise auch nicht sonderlich sinnvoll erscheinen. Es liegt an euch, die Spielmechanik so zu nutzen, wie sie für euren Spielstil am besten geeignet ist.

Allerdings lässt euch Xenoblade Chronicles X manchmal im Dunkeln stehen. Oft wisst ihr nicht, wo ihr gerade hin möchtet oder was ihr überhaupt machen solltet. Dann habt ihr zufällig die nächste Hauptmission gefunden, doch stellt fest, dass diese nur begonnen werden kann wenn ihr bestimmte Bedingungen erfüllt. Was sich anfangs nach der klassischen Formel japanischer Rollenspiele anfühlt, die euch ein Bauchkribbeln verpasst und Lust auf mehr macht, wird über weite Strecken zur Geduldsprobe. Dabei ist es weniger die gelegentliche Ratlosigkeit, die so frustrierend ist, sondern eher die Banalität eures Handelns.

Ein großer Teil der Nebenmissionen besteht einzig und allein darin, bestimmte Materialen zu sammeln. Das wäre an sich noch nicht so schlimm, doch da es weit über 300 verschiedene Ressourcen gibt und ihr erst rausfinden sollt, wo ihr sie herbekommt, sucht ihr häufig die Nadel im Heuhaufen. Diese sogenannten Fetch Quests gab es auch bereits im Vorgänger zuhauf. Nicht wenige davon lassen sich im Zuge der Erkundung der Spielwelt quasi zufällig oder nebenbei erledigen. Und das System ist solide genug, um diesen Aspekt des Spiels zu tragen. Ein etwas frischerer Ansatz wäre dennoch gern gesehen worden.

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Xenoblade Chronicles X - Schöne große Welt

Spätestens an dieser Stelle fragt ihr euch womöglich, was aus den Ambitionen des Vorgängers geworden ist. Ja, es wurde bereits im Vorfeld bekanntgegeben, dass der Ansatz in Xenoblade Chronicles X ein anderer sei, doch tröstet das nur bis zu einem gewissen Grad. Die einzige spieltechnische Parallele zwischen den Spielen besteht unterm Strich nämlich aus einer großen Spielwelt und dem Kampfsystem.

Ein alter Bekannter kehrt zurück: Das Kampfsystem

Habt ihr Xenoblade Chronicles gespielt, dürfte euch die Mechanik der Kämpfe vertraut sein. Kommt es zum Gefecht, läuft dieses in Echtzeit ab. Euer Charakter greift immerzu automatisch mit der von ihm ausgerüsteten Waffe an und ihr bestimmt lediglich seine Bewegungen und wie er sich dem Feind gegenüber positioniert. Möchtet ihr spezielle Attacken oder Fähigkeiten einsetzen, wählt ihr diese aus einem Menü am unteren Bildschirmrand.

Viele Möglichkeiten, jedoch nur mit subtilen Unterschieden.Viele Möglichkeiten, jedoch nur mit subtilen Unterschieden.

Für die taktische Tiefe sorgt die Auswahl bestimmter Körperteile des Gegners und Kommandos, die euren Mitstreitern sagen, was zu tun ist. Hinzu kommt der Status Schwanken. Habt ihr diesen Zustand durch dafür vorgesehene Angriffe bei einem Feind erreicht, habt ihr die Gelegenheit, ihn umzuwerfen und ordentlich Schaden zuzufügen.

Damit ihr nicht immer nur stumpf auf eure Gegner eindrescht, stehen euch - wie es sich für ein Rollenspiel gehört - jede Menge Fähigkeiten zur Verfügung. Diese lernt ihr für jede Klasse spezifisch bei einem Stufenanstieg. Auch können einzelne Fähigkeiten trainiert werden, um im Kampfgeschehen effektiver zu sein. Wählt mit Bedacht und lernt euren eigenen Kampfstil kennen, um zu bestimmen, welche Fähigkeit verbessert werden sollte.

Diese Kampfmechanik machte schon in Xenoblade Chronicles extrem viel Spaß. Durch neue Waffen, taktische Ausrichtungen und Fähigkeiten, war das gesamte Geschehen dynamisch und ihr bemerktet jede Änderung eurer Ausgangsposition im nächsten Aufeinandertreffen. Das System war augenscheinlich simpel, doch bot es euch viel Tiefe und eine geniale Lernkurve. Genau dies Aspekte rücken in Xenoblade Chronicles X ein wenig in den Hintergrund. Kaum eine Änderung eurer Ausrüstung oder Taktik, macht sich im Gefecht sofort und deutlich bemerkbar.

Zumindest habt ihr zehn verschiedene Charakter-Klassen zur Auswahl, auch wenn sich diese spielerisch nicht so stark voneinander abheben, wie ihr es eigentlich erwarten könntet. Auch die Art des Gegners ist scheinbar nebensächlich für die Abläufe der Kämpfe. Egal, ob ihr gegen eine Art Brachiosaurus oder gegen ein Vogel-Wesen kämpft, ihr befindet euch in einer Routine. Und damit ist nicht die gute Routine gemeint, die ihr dann habt, wenn ihr eins mit einem Spiel werdet. Alles in allem kann gesagt werden, dass das Kampfsystem seinen Zweck erfüllt und funktioniert. Spannung bietet es allerdings nur selten, da sich die Kämpfe insgesamt zu sehr ähneln.

Bringt viel Zeit mit - Es ist riesig

Bei einer so großen Welt wie die von Xenoblade Chronicles X ist es nicht weiter verwunderlich, dass ihr eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen habt. So viele, dass ihr euch ab einem gewissen Zeitpunkt damit überfordert sehen könntet. Jäger und Sammler werden es lieben! Gelegenheitsspieler und jene, die eher am Verlauf der Geschichte interessiert sein, erwartet eine lange Eingewöhnungsphase.

Nicht schön und zum Glück selten.Nicht schön und zum Glück selten.

Manche Missionen schicken euch einmal quer über einen der fünf großen Kontinente. Die Freiheit, zu bestimmen, welche Aufgabe ihr als nächstes in Angriff nehmen wollt, wird oft durch Ketten von bestimmten Bedingungen eingeschränkt. Hinzu kommen die Laufwege, aufgrund deren es jedoch durchaus Spaß macht, jedes Detail der Umgebung zu erkunden. Manche Ziele sind auch nicht so leicht zu finden. Wundert euch also nicht, wenn ihr zum wiederholten Male an ein und demselben Baum vorbeilauft, und den Pfad auf den Berg noch immer nicht gefunden habt. Nur die unbeugsamsten Forschernaturen werden jedes Geheimnis lüften!

In manchen Spielen funktioniert so eine Formel. Sogar im Vorgänger gab es oftmals solche Momente. Diese hatten allerdings immer ihren Reiz. Der Zauber des Spiels und der großen Welt der vielen Möglichkeiten nahm nie ab. Das lag zum einen daran, dass die Geschichte zu gefallen wusste und durchweg neue Handlungsstränge bot. Zum anderen lag es daran, dass selbst die unwichtigsten Charaktere eine Persönlichkeit hatten. Habt ihr eine Nebenmission von einer Randfigur bekommen, hatte das den gleichen Wert wie die Handlung der Hauptgeschichte. Und wurdet ihr von jemandem in eine neues Gebiet weit hinter dem Horizont geschickt, dann war das ein Grund zur Freude, weil ihr einen stetigen Fortschritt spürtet und sich das Spielgefühl ständig weiterentwickelte.

In Xenoblade Chronicles X will sich dieses Gefühl auch nach längerer Zeit nicht so richtig einstellen. Die Gestaltung der Charaktere im Vorgänger war teilweise seltsam, aber verdaulich, doch die Gesichter in diesem Spiel bringen als höchstes der Gefühle ein Zucken in eure Fäuste. Hier mangelt es schnell an emotionaler Motivation. Es interessiert einfach nicht, ob Soldat X von seiner Mission lebend zurück kommt, denn sein Gesicht und seine Gesten sind so leer wie seine Geschichte, die euch vorantreiben sollte.

Hier glänzt das Spiel

Bis hierhin könnte durchaus der Eindruck entstanden sein, Xenoblade Chronicles X sei in seiner Eigenschaft als Rollenspiel von heftigen Mängeln durchsetzt. Das stimmt allerdings nicht. Auch wenn es bei weitem nicht an die inhaltliche Qualität des Vorgängers heranreicht, hat es auch zahlreiche Momente, die an spielerischer und erzählischer Größe der monumentalen Spielwelt in nichts nachstehen.

Solche Ausblicke gehören zu den Höhepunkten des Spiels.Solche Ausblicke gehören zu den Höhepunkten des Spiels.

Etwa dann wenn ihr ein neues Gebiet entdeckt und den Horizont fast nur noch erahnen könnt, neben riesigen haushohen Bestien steht oder in einem Dschungel vor lauter exotischer Pflanzen den Wald nicht mehr seht. Die Spielwelt ist wirklich schön in Szene gesetzt, so dass die Erkundungstouren eine Menge für eure Augen zu bieten haben.

Könnt ihr darüber hinwegsehen, dass es ihnen meist an Substanz fehlt, ist auch die Auswahl der Missionen und Aktivitäten beeindruckend. Bis zu zwanzig zeitgleich aktivierbare Nebenmissionen, Harmoniemissionen und die Hauptgeschichte oben drauf bieten euch eine Menge Material um irre viel Zeit in das Spiel investieren zu können. Auch auf fremden Planeten herrscht Ehrgeiz zwischen konkurrierenden Waffenfirmen. Diese unterstützt ihr durch das Tragen ihrer Ausrüstung und direkte Spenden, wodurch sie euch bessere Ausrüstung zur Verfügung stellen können.

Nicht nur der innere Forschungsdrang, sondern auch die Missionen bringen euch immer wieder an neue Orte. Damit ihr später nicht den ganzen Weg erneut zurücklegen müsst, findet ihr Plätze an denen ihr Datensonden installieren könnt. Doch diese dienen nicht nur als Schnellreiseziele. Jede Sonde fördert eine begehrte Ressource und etwas Taschengeld, wodurch ihr wiederum neue Ausrüstung erstehen und die Firma eurer Wahl unterstützen könnt. Dieses System funktioniert gut und passt sich hervorragend in die Spielwelt ein.

Anlehnungen an MMOs

Als Blade-Offizier seid ihr Teil einer riesigen Kriegsmaschinerie. Diese ist in Divisionen unterteilt, von denen jede andere Vorteile für euch bereithält. Gemeinsam mit anderen Spielern weltweit arbeitet ihr hier an Tagesaufgaben, um zu zeigen, welche Division die beste ist. Für die Treue zu eurer Division erhaltet ihr außerdem in regelmäßigen Abständen einen sogenannten Sold, der euch entweder besonders wertvolle oder praktische Belohnungen bringt.

An diesen Lichtsäulen lassen sich Datensonden installieren.An diesen Lichtsäulen lassen sich Datensonden installieren.

Wollt ihr gerne gemeinsam mit anderen Spielern die Weiten des Planeten Mira erkunden, könnt ihr euch online mit diesen zusammentun. Wie für Spiele auf der Wii U üblich, verfügt auch Xenoblade Chronicles X über keinen Sprachchat, doch die Gesten und vorgegebenen Sätze, die ihr über den Controller zum besten geben könnt, reichen für die Kommunikation vollkommen aus. So fühlt ihr euch also nicht nur wie inmitten einer riesigen Welt, sondern auch inmitten einer großen Population.

Zähes Vorankommen

Rollenspiele begeistern deshalb so sehr, weil ihr eure Spielfigur immer weiterentwickelt und durch den ständigen Fortschritt weiter mit ihr zusammenwachst. Auch in Xenoblade Chronicles X habt ihr viele Möglichkeiten, euren Charakter und eure Begleiter zu verbessern. Das Erlegen von Gegnern und Beenden von Missionen belohnt euch oft mit neuer Ausrüstung. Das wäre mit Sicherheit toll, doch die Abstände in denen ihr etwas wirklich Sinnvolles findet, sind etwas zu groß. Es dauert mitunter Stunden bis ihr mal wieder ein einzelnes Stück Stoff findet, das euch verbessert.

Den Blick ins Geschäft in der Basis gebt ihr schnell auf. Hier findet ihr entweder Ausrüstung, die schlechter aus eure aktuelle ist oder welche, die ihr aktuell nicht bezahlen oder ausrüsten könnt.

Es ist schade, dass sich das auch später nicht ändert. Selbst wenn ihr nach schier unerträglichem Warten, eure Kampfanzüge namens Skell bekommt, merkt ihr nur minimale Unterschiede im Spielverhalten, wenn ihr mal eine Verbesserung bekommt. So fühlt sich Xenoblade Chronicles X die meiste Zeit an als würdet ihr in einem wunderschönen Park auf einem Holzbrett sitzen und versuchen durch kleine Hüpfbewegungen nach vorne zu kommen.

Fantastische Landschafts- und Geräuschkulisse

Wer auf einen fulminanten, actiongeladenen und allgemein stimmigen Soundtrack steht, wird bei Xenoblade Chronicles X nicht enttäuscht. Die Musikqualität ist nämlich auf einem Niveau, wie ihr es nicht unbedingt oft in einem Spiel erlebt. Gerade, wenn ihr in den riesigen Regionen unterwegs seid, begleitet euch stets eine orchestrale Kulisse an Melodien, die sich schnell in euren Kopf einprägt.

Dies ist auch in der Stadt New Los Angeles der Fall. Dort bekommt ihr teilweise rockige, poppige oder auch “Hip Hop“-lastige Musik auf die Ohren, die zur allgemeinen Stimmung hervorragend passt. Außerdem hört ihr in den Kämpfen verschiedene Melodien, wobei es dort meistens sehr rockig zugeht. Teilweise ist sogar Nu Metal a la „Linkin Park“ dabei, wie ihr ihn aus den alten Tagen der Band noch kennt. Doch gleichzeitig ist auch elektronische Musik vorhanden, die ihr beispielsweise während einer Missionsbesprechung hört.

Von der Grafik her bekommt ihr in dem japanischen Rollenspiel etwas geboten, was ihr auf der Nintendo-Konsole bisher noch nicht finden konntet. Rein grafiktechnisch geht bei der Wii U wahrscheinlich noch etwas mehr, jedoch sehen die Landschaftsregionen durch die Bank weg toll aus. Gerade die Weitsicht ist hervorragend gelungen und wer möchte sich nicht gerne ein paar Wasserfälle näher ansehen, die aus der Ferne bereits eindrucksvoll in Szene gesetzt sind? Zudem bekommt ihr verschiedenartige Areale zu sehen, darunter weite Steppen, staubige Wüsten oder von riesigen Pflanzen bewachsene Wälder. Auch das Aussehen der Monster kommt abwechslungsreich daher, wobei es von einem Monster-Typ oft verschiedene Formen zu finden gibt. Nichts Neues im Bereich dieses Rollenspiel-Genres.

Kommt ihr etwas näher ans Geschehen heran, kann es schon einmal etwas verwaschener werden. Dies kommt öfters in den Zwischensequenzen vor, wo die Geschichte schließlich aus der Nähe erzählt wird. Des Weiteren wirken die Charakter-Modelle manchmal etwas ausdruckslos. In der Regel ist zwar zu erkennen, in welcher Stimmung sich eine Figur gerade befindet, aber gerade euer selbsterstellter Charakter könnte manchmal etwas emotionaler auftreten, da er schließlich keinen Ton von sich gibt – außer im Kampf.

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Tags: Science-Fiction   Open World  

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