Test Next Generation Tennis 2003

von Gerd Schüle (02. Juli 2003)

Trotz der mäßigen Erfolge deutscher Tennisspieler in letzter Zeit, hat Sega mit "Virtua Tennis" ein äußerst erfolgreiches Spiel herausgebracht. Während die Fans dieses Genres nun sehnsüchtig auf einen Nachfolger des beliebten Spiels warten, will Wanadoo ihnen die Wartezeit mit ihrer neuen Tennissimulation "Next Generation Tennis 2003" erträglich gestalten. In unserem Test erfahrt ihr, ob dieses Spiel dazu geeignet ist.

Der Untergrund des Platzes hat keinen Einfluss auf das SpielgeschehenDer Untergrund des Platzes hat keinen Einfluss auf das Spielgeschehen

Eine verschenkte Chance

Auf den ersten Blick hat "Next Generation Tennis 2003" alles, was eine gute Tennissimulation braucht. Dank einer begehrten Lizenz kann man Grand Slam Turniere wie z. B. die US- und Frensch Open nachspielen. Auch an aktuelle Tennisstars hat man gedacht und einige ins Spiel integriert wie z. B. Alex Corretja oder Marat Safin. Damit die spielerische Seite nicht zu kurz kommt gibt es vier verschiedene Schlagvarianten und sieben unterschiedliche Spielmodi. Aber was nützen einem all diese Möglichkeiten, wenn der Spielspaß wegen kaum nachvollziehbaren Realismusfehlern flöten geht. Der Tennisball hüpft mit wechselnder Geschwindigkeit recht sonderbar über den Tennisplatz. Die Spieler sind geradezu blöd, denn auch auf dem höchsten Level unterlaufen sie Lobs und sind mit schon mit wenigen Seitenwechseln total überfordert. Weil selbst Anfänger schon nach kurzer Zeit kaum noch einen Satz abgeben, macht sich die Langeweile bei diesem Spiel schon sehr schnell bemerkbar.

Ein kurzer BallwechselEin kurzer Ballwechsel

Mittelmaß

Die technische Seite des Spiels kann man auf der ganzen Linie mit zwei Wörtern zusammenfassen: dürftiges Mittelmaß. Die 3D-Grafik erfüllt seinen Zweck, man erkennt zweifellos die Spieler, den Platz und auch den Ball. Das Ganze sieht weder recht schlecht noch besonders gut aus. Auch über den Sound kann man nicht mehr sagen, als dass er gerade so gut ist, dass man auch daran erkennt, dass es sich bei "Next Generation Tennis 2003" um eine Tennissimulation Handelt. Auch hier kommt weder Enttäuschung aber noch viel weniger Begeisterung auf. Lediglich die Steuerung kann man als durchaus brauchbar bezeichnen, obwohl man sich auch hier etwas mehr Präzision wünscht. Aber in diesem Bereich gibt es auch deutlich schlechtere Beispiele. All das reißt aber sicherlich niemanden vom Hocker und unterstreicht den insgesamt unterdurchschnittlichen Eindruck, den das Spiel macht.

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