Nvidia Shield TV im Dauertest - Teil 2: Das Fazit der spieletipps-Leser - Geforce Now - Zocken auf Nvidia Shield TV

(Special)

Geforce Now - Zocken auf Nvidia Shield TV

Frederic zockt gerne, auch die Nvidia Shield TV hat es ihm angetan:

"Nun aber komme ich aber zu dem, was die Shield auszeichnet, wofür sie gebaut wurde. Für all diejenigen, die bei der Überschrift noch drei Fragezeichen über dem Kopf schweben haben, denen soll nun geholfen werden. Bei GeForce Now, handelt es sich um einen Dienst, bei dem keine Filme (wie z.B. Maxdome oder Netflix), sondern Games gestreamt werden. Klingt in der Theorie sehr gut, doch ob es auch praxistauglich ist? Das erzähle ich euch jetzt.

Als Erstes sei vorweg gesagt, um sich anmelden zu können, benötigt man eine Kreditkarte, dies gilt auch für das dreimonatige Probe-Abo. Nach der Anmeldung, was relativ zügig vonstatten ging, hatte ich nun die Auswahl aus ca. 50 Gratisspielen und einigen Spielen, die ich käuflich erwerben konnte. Zu den Spielen, die frei im Abo wählbar sind, gehören beispielsweise die Lego-Spiele oder einige der Batman-Titel. Dazu kommen auch einige Indie-Spiele wie z.B. „Brothers: A Tale of Two Sons“ oder das Spiel „La-Mulana“. Käuflich erwerben kann man z.B. das Spiel „The Witcher III: The Wild Hunt“ von der polnischen Spieleschmiede CD Projekt Red. Nachdem ich mich ein wenig umgesehen hatte, wählte ich eines der Lego-Spiele aus, da diese immer sehr unterhaltsam sind und sich allesamt sehr gut mit Controller spielen lassen. Das Laden des Spiels, klappte sehr zügig und nach wenigen Sekunden sah man schon den typisch bunten Hauptbildschirm. Nach ca. 30 Minuten Spielen, kann ich sagen das alles reibungsfrei lief. Habe das Spiel am frühen Abend gegen 18 Uhr gespielt. Ich hatte keine Probleme mit Verbindungsabbrüchen oder einer schlechten Latenz.

Zur Info für euch, die Speicherstände werden nicht auf der Konsole, sondern auf dem Server gesichert. Nach einem erneuten Start konnte ich mein Spiel aber ebenfalls ohne Probleme wieder aufnehmen. Auch dies funktionierte reibungslos. Auch wenn die Spiele nicht mehr aktuell sind, denke ich aber das 9,99€ ein angemessener Preis für die große Auswahl ist. Wenn man Nvidia etwas Zeit lässt, werden sich bestimmt noch einige weitere Games, der derzeit vorhandenen anschließen, gerade was Indie-Games angeht.

Leider muss ich nun aber auch ein großes Manko ansprechen. Die Spiele sind allesamt in Englisch. Innerhalb der Spiele gibt es leider keine Einstellungsmöglichkeiten, um die Sprache zu wechseln und das obwohl beispielsweise die Legospiele 1:1 vom PC importiert wurden. Beim Beenden wird man gefragt, ob man zurück zu Windows möchte. [...] Bei den Spielen aus dem Abo, könnte ich ja noch ein Auge zudrücken, da dies aber laut meiner Information auch bei den käuflichen Spielen der Fall ist, ist das schon ein trauriges Unterfangen. Wenn ich ein Spiel wie „The Witcher III“ für 59,00 Euro kaufe, erwarte ich, dass ich es auch in Deutsch spielen kann. Vor allem, wenn die PC-Fassung um einiges preiswerter angeboten wird. Ich denke, da müsste Nvidia noch einmal ein Brainstorming darüber machen.

Ob die Shield eine Alternative zur X-Box oder der PlayStation ist, kann ich nicht sagen. Ich denke die Konsole richtet sich eher an Causal-Gamer, die hin und wieder mal eine Runde zocken möchten, aber nicht in eine große Konsole und eine ebenso große Spielesammlung investieren wollen. Die Shield schlägt in meinen Augen eine Brücke zwischen nervenden und kurzweiligen Smartphone Games und einigen hochwertigen Spieletiteln mit einem gutem Stück Luft nach oben, gerade was GeForce Now angeht. Denn auch hier hat man die Möglichkeit einige Stunden auf dem Rücken von Plötze in „The Witcher III“ zu verbringen. Ich werde GeForce Now auf jeden Fall im Auge behalten."

Auch Melanie kommt zu einem ähnlichem Ergebnis:

"Was testet man als Gamer aber am ausgiebigsten? Ganz klar, GeForce Now! Für 9,99 Euro (die ersten drei Monate sind gratis) umfasst das Abo über 50 Spiele. Wie lange die Spiele verfügbar sind, ist allerdings nur in Ausnahmefällen angegeben. Neben den Spielen, die im Abo inbegriffen sind, kann man sich weitere Titel zu normalen Einzelhändlerpreisen kaufen. Hier bekommt man oftmals zusätzlich einen Gamekey, sodass man das Spiel auch am heimischen Rechner nutzen kann. Für mich als Besitzerin eines eigenen Gaming-Rechners ein großer Pluspunkt! Kürzlich erschiene AAA-Spiel wie Star Wars Battlefront oder Fallout 4 sucht man allerdings vergebens.

Das Streaming von Spielen läuft an sich problemlos. Ab und zu kam es zu Mikrorucklern, die aber eher nach Paketverlusten seitens Internetverbindung bzw. Kabelrouter aussahen. Die Möglichkeit, an den Grafikeinstellungen herumzuschrauben, ist in den meisten Spielen eingeschränkt. Wenn man die Einstellungen jedoch mal einsehen kann sieht man, dass die Settings eher auf den mittleren Bereich eingestellt sind. Als Beispiel: Batman Arkham Origins wird mit einer Auflösung von 1080p und 60 FPS in der Bibliothek angegeben. Auf den Standardeinstellungen bestätigt dies der Benchmarktest. Sobald man die Grafikeinstellungen auf maximal schraubt, brechen die FPS allerdings teilweise bis auf unter die Hälfte hinunter. Am liebsten hätte ich das ganze nochmals bei einem grafikintensiven Titel wie The Witcher 3: Wild Hunt getestet - da ich das Spiel jedoch bereits besitze und das erwähnte Prinzip mit den Gamekeys für den eigenen Rechner nicht auch entgegengesetzt funktioniert, wollte ich hier nicht nochmals den Vollpreis für das Spiel zahlen.

Für mich als überwiegende PC-Spielerin ist der Umgang mit Maus und Tastatur (gerade bei Shootern) am angenehmsten. Klar, dass ich dies dann auch auf dem Shield Android TV testen musste! Alle getesteten Spiele haben die veränderte Hardware unterstützt. Bei Shootern konnte man jedoch teilweise eine minimale Verzögerung feststellen. Im Singleplayer oft nicht weiter tragisch, aber im Falle von Multiplayershootern könnte das zu durch die Gegend fliegenden Gegenständen führen.

[... A]lle Spiele [scheinen]nur auf Englisch zu laufen. Dies kann ich auch nach dem Testen mehrerer Spiele nur bestätigen. Dieser Punkt sollte auf jeden Fall nochmal überarbeitet werden.

Einige Android-Spiele habe ich natürlich auch getestet. Hier gibt es eigentlich nichts Großartiges zu erläutern. Teilweise ist die Auflösung bzw. Grafikqualität recht gering, aber insgesamt liefen alle Spiele einwandfrei.

Ein weiterer Punkt, der mich sehr interessiert hätte, den ich aber nicht testen konnte: Das Streaming über den eigenen Rechner. Mein Rechner ist hardwaretechnisch im unteren Highend-Bereich angesiedelt. Da ich jedoch keine Nvidia-Grafikkarte verbaut habe, fällt der Teil für mich leider flach. Ich bezweifle, dass sich Nvidia hier auf einen Kompromiss einlassen wird, um diese Funktion auch AMD-Nutzern zur Verfügung zu stellen. Schön wäre es aber in jedem Fall.

Etwas, das ich bemängeln muss, ist die fehlende Möglichkeit, mehrere Google-Accounts auf einem Gerät zu hinterlegen. Da ich alle Konsolen mit meinem Partner teile, sind auf jeder mindestens zwei Accounts eingerichtet. Hier leider Fehlanzeige.

Florian sieht die Nvidia Shield TV etwas kritischer:

"Kommen wir zum Wichtigsten und das worauf ich mich am meisten gefreut habe. Das Shield ist eine Art kleiner Spiele-Rechner. Er funktioniert nicht wie gewohnt „CD rein und Installieren“, sondern empfängt seine Ladung über das Internet und setzt dementsprechend eine hohe Internet-Leitung voraus. In der heutigen Zeit sollte das allerdings das kleinste Problem sein. Zudem erfordert der Dienst „GeForce Now“ eine kostenpflichtige Mitgliedschaft in Höhe von knapp 10 Euro im Monat. Besitzt man nun also eine solche Mitgliedschaft, werden einem „kostenlos“ einige ältere Titel wie Homefront, DIRT 3, Batman und so weiter angeboten. So groß ist die Auswahl leider nicht.

Anders sieht es bei den kostenpflichtigen Spielen aus. Darunter befindet sich „The Witcher 3“. Das Spiel kostet knapp 60 Euro. Das finde ich bei den aktuellen Preisen immer noch deutlich zu hoch, zumal man die Spiele über Steam teilweise für um die 30 Euro bekommt. Die Möglichkeit, wie das Shield die Spiele abspielt, ist grandios. Keine Frage. Die Grafik ist wirklich sehr beeindruckend. Die Preise für die Spiele wären mir allerdings zu hoch, zumal man dafür permanent eine einwandfreie Internet-Leitung benötigt.

Kommen wir jedoch jetzt zum Wesentlichen: zum sogenannten Streaming. Dies funktioniert erstaunlich gut. Man hat sogar die Möglichkeit, wie bei einem richtigen Computer, die Grafikeinstellungen im Spiel zu verändern. Unglaublich. Mich hat das sehr beeindruckt. Allerdings leidet die Latenz dadurch etwas, sofern man die Einstellungen auf das Maximale setzt. Man muss sich diese also am besten an seine eigene Internet-Leitung anpassen. Ansonsten hat das Gerät die Spiele flüssig dargestellt. Eingaben über den mitgelieferten Controller werden direkt übernommen. Eine Latenz ist nicht zu spüren.

Ich finde die Idee und die Funktionen des Shields sehr beeindruckend. Es funktioniert recht gut und ich kann mir deshalb auch vorstellen, in naher Zukunft einen Top-Hit im GeForce Store zu kaufen um wirklich in den Genuss des Dienstes zu kommen. Aktuell spiele ich aber lieber auf meiner Xbox One und PS4. Dort ist sehr einfach mit einem Kollegen über das Internet ein Spiel zu spielen und direkt mit ihm über ein Headset zu kommunizieren. Das bereitet mir viel Spaß.

Mir sind die Preise im GeForce Store, im Vergleich zu z.B. Steam, einfach zu teuer. Zudem benötigt man permanent eine bestehende Internetverbindung."

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Tags: Hardware  

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