Die 8 schlimmsten Konsolen der Welt - Platz 5 bis 1

(Special)

Platz 5: Virtual Boy

Nintendo hat in seiner Geschichte als Konsolenhersteller schon so manche schräge Nummer gebracht. Der Virtual Boy führt diese Liste aber mit stolzer Brust an. Die Idee: Eine Virtual-Reality-Brille mit echter 3D-Grafik zu entwerfen, die ein völlig neues Spielerlebnis ermöglicht. Was 2016 langsam Realität wird, war 1995 allerdings bei Weitem noch nicht ausgereift. Die VR-Konsole kann lediglich die Farbe Rot darstellen, die Grafik ist minimalistisch und der ganze Apparat ist gleichermaßen unhandlich wie unkomfortabel. Diese Leiche würde Nintendo sicher gerne aus seinem Keller verbannen.

Platz 4: Atari Jaguar

Könnt ihr rechnen? Darauf hoffte zumindest Atari, als die Firma 1993 den Atari Jaguar veröffentlichte. Die Konsole sollte durch 64 Bit Rechenleistung glänzen, besitzt in Wirklichkeit aber nur zwei Prozessoren à 32 Bit. Zusammen mit dem überaus unhandlichen Untier von Controller wollte Atari damit die leistungsfähigste Spielekonsole auf den Markt bringen. Ohne Frage war das Jaguar seinerzeit technisch fortschrittlich – ein kommerzieller Erfolg blieb aber aus. Schätzungsweise wurden in den ersten drei Jahren weltweit etwa 250,000 Konsolen verkauft – 1996 stellte Atari den Jaguar schließlich ein.

Platz 3: Tiger Game.com

Das Tiger Game.com erschien 1997 als Handheld-Konsole mit einigen besonderen Merkmalen. Es kann zum Beispiel zwei Spiele gleichzeitig in sich aufnehmen, hat einen Internetanschluss und einen Touch-Monitor mit Stylus, ähnlich wie der Nintendo DS. Der GameBoy-Konkurrent ging allerdings schon kurz nach dem Start mit Sang und Klang unter. Gerade einmal 21 Spiele sind für das Tiger Game.com erschienen, die sich mit dem schwammigen Steuerkreuz mehr schlecht als recht steuern lassen.

Platz 2: Apple Pippin

Vergesst iPhone, iPad und Macbook – das hier ist der Apple Pippin. In Kooperation mit Apple und Bandai entstanden, sollte dieses Gerät zusammen mit dem heimischen Fernseher Spiele, Programme und Internet ins Wohnzimmer bringen. Im Jahr 1995. Zu einem Preis von knapp 600 Dollar. Das große Problem: Zwei Konkurrenten im Spiele-Segment gibt es zu dieser Zeit schon deutlich günstiger – nämlich die PlayStation von Sony und das Nintendo 64. Dagegen hat auch die Apfel-Firma keine Chance. Der Apple Pippin verkauft sich gerade einmal 42.000 mal und erhält nur 18 Spiele. Armer Pippin. Machen wir jetzt noch einen Herr-der-Ringe-Witz? Nein? Okay.

Platz 1: Philips CDi

Es war einmal im Jahre 1991, da trafen sich zwei Firmen namens Nintendo und Phillips, um zu schmieden einen Plan, der alles verändern sollte – was er aber nicht tat. Die beiden Firmen wollten gemeinsam eine CD-Erweiterung für das Super Nintendo basteln – dieses Vorhaben verlief sich aber im Sand. Stattdessen baute Philips mit dem CD-I eine Konsole auf CD-Basis, die gleichzeitig auch Musik und Filme wiedergeben kann. Das Ergebnis war allerdings sündhaft teuer. Auch gute Spiele sucht ihr bis heute vergebens. Dabei gibt es sogar ein Mario-Spiel und drei Zelda-Spiele. Die sind aber so unglaublich schlecht, dass sich Nintendo bis heute weigert, sie als offizielle Teile der Serie anzuerkennen. Philips und Videospiele – das war nix.

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Tags: Hardware   Fun  

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