Test Stalker - Seite 2

Handel treiben ist fast bei jedem möglichHandel treiben ist fast bei jedem möglich

Lebendige Umwelt

Die Spielwelt von "S.T.A.L.K.E.R." ist atmosphärisch und lebensecht. Ständig begegnen einem Angehörige verschiedener Fraktionen, denen man je nach Interaktion mit unterschiedlicher Gesinnung gegenüber steht, Banditen und Militär sind von Anfang an feindselig. Ganz besonders ist, dass alle Wesen weitgehend ungescriptet ihrem eigenen Tagesablauf nachgehen, auch dann, wenn wir gar nicht in ihrer Nähe sind. Dadurch kommt es zum Beispiel zu Gefechten zwischen einzelnen Fraktionen oder beispielsweise dazu, dass eine bestimmte Zielperson nicht erst durch unser Zutun, sondern durch mutierte Wildschweine das Zeitliche segnet. Auch reagieren beispielsweise mutierte Hunde anders je nachdem, ob sie alleine oder im Rudel, tags oder nachts angetroffen werden. Mit neutralen und freundlichen NPC's kann man sich unterhalten und Handel treiben, gelegentlich findet sich auf diesem Weg auch ein Nebenauftrag. Die Quests sind wie in einem Rollenspiel der formale Kern des Spiels und drehen sich in der Regel um Attentate oder Suchjobs. Als Belohnung winken Geld und Artefakte, die wir wie geplünderte Beute beim Händler gegen Medikits, Strahlenschutzpillen und bessere Rüstung eintauschen, ohne die wie schon gesagt sehr früh nichts mehr geht.

Die Spielwelt umfasst 30 q/kmDie Spielwelt umfasst 30 q/km

Lineare oder freie Spielwelt?

Die Spielwelt hat eine Fläche von rund 30 km², aufgeteilt in 11 Abschnitte, die miteinander durch Levelübergänge verbunden sind. Ziel ist der Reaktor von Tschernobyl, wo es zum Showdown kommt. An den Übergängen lädt das Spiel jeweils kurz nach. Doch nicht nur das macht die angekündigte frei begehbare Welt zu einer zwiespältigen Sache. Denn man kann in die Anfangsgebiete zwar auch später zurückkehren - wenn man es denn schafft - doch aufgrund der Tatsache, dass das eigentliche Geschehen dann immer schon wieder an einem Punkt weiter in der Zone stattfindet, besteht dazu nicht wirklich eine Notwendigkeit. Das wiederum führt gemeinsam mit Abschnitten, in denen klare Wege vorgegeben sind, zu dem Eindruck, dass "S.T.A.L.K.E.R." eigentlich sehr linear abläuft. Einen ähnlich halbherzigen Eindruck machen die NPC's, denn man kann zwar fast jeden ansprechen, aber die meisten haben einem weder Neuigkeiten mitzuteilen noch Aufträge zu vergeben. Die Tragik liegt dabei darin, dass es manche DOCH tun und man so Gefahr läuft, interessante Infos oder Nebenquests zu verpassen. Es empfiehlt sich also vor allem das Startgebiet gut zu durchsuchen und so seine Ausrüstung für spätere Herausforderungen aufzupeppen.

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