Test Stalker - Seite 3

Inventar und CharakterblattInventar und Charakterblatt

Gute Einbindung der Rollenspielelemente

Das Einbinden der viel beschworenen Rollenspielelemente ist alles in allem wirklich gut gelungen. Kernelement hierbei ist die Ausrüstung. Im Spiel finden sich alle möglichen gängigen Waffen, die sich sehr unterschiedlich handhaben lassen und auch verschieden stark sind. Zudem nützen sich Waffen mit der Zeit ab, sodass man rechtzeitig für Ersatz sorgen muss. Waffen von besiegten Gegnern lassen sich bis zu einem recht niedrigen Maximalgewicht im Inventar unterbringen, ebenso wie die passende Munition, Lebensmittel und anderes Zubehör. Eine zentrale Rolle spielen auch die bereits erwähnten Artefakte, die man findet oder als Belohung erhält und die je nach Seltenheit verschieden starke Boni auf unsere Schadensresistenzen ergeben. Sämtliche Artefakte haben sowohl positive als auch negative Eigenschaften, die sich in der richtigen Kombination aber gegenseitig aufheben und so im Optimalfall maximalen Nutzen bringen. Insgesamt 5 Artfakte können am Gürtel getragen werden, überzählige kann man bei Händlern für gutes Geld verkaufen.

Mutanten! Horror!Mutanten! Horror!

Stimmungsvolle Grafik

Das grafische Design von "S.T.A.L.K.E.R." ist absolut gelungen, auch wenn die Grafik nicht mehr so spektakulär wirkt wie bei den Ankündigungen vor 3 Jahren. Sie ist aber immer noch sehr beindruckend, vorausgesetzt man nennt die passende Hardware sein eigen. Vor allen Dingen die schon oben erwähnte lebendige Umwelt in Kombination mit der verödeten, grauen, regnerischen Landschaft bringt die bedrückende Stimmung des gewählten Szenarios hervorragend zum Ausdruck. Ständig begegnen uns zerstörte Häuser und verrostete Fahrzeuge und immer wieder Strahlungsanomalien, denen man ohne schützende Artefakte oder Anzüge besser nicht zu nahe kommt. Lichteffekte von Anomalien sind gleichermaßen bizarr und beeindruckend umgesetzt worden. Ebenfalls grandios sind die enorm spannenden Innenlevels, in denen man sich durch die dunkle Kanalisation bewegt, in der jede Menge mutiertes Getier haust. Hier erinnert "S.T.A.L.K.E.R." mit seinen Schockmomenten und Horrorfiguren an Titel wie "F.E.A.R." oder "Doom 3", ohne sich in punkto Gruselmomente je hinter einem der genannten Titel verstecken zu müssen. Im Gegenteil: Sie gehören zu den besten Abschnitten im Spiel, auch wenn sie alles andere als jugendfrei sind und bei der gegenwärtigen politischen Debatte um "Killerspiele" für neue Kontroversen sorgen könnten.

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