Test Stalker - Seite 4

Das Questlog ist etwas hakeligDas Questlog ist etwas hakelig

Handwerkliche Umsetzung unausgewogen

Bei der Lokalisierung der Sprachausgabe scheint man etwas geschlampt zu haben, nicht alle Gespräche wurden synchronisiert, was enorm schade ist, denn die Bewohner der Welt unterhalten sich oft miteinander, erzählen sich Witze und ähnliches. Dies zerstört einen nicht unerheblichen Teil der durch die stimmige Optik gewonnenen Atmosphäre. Bei der Bedienung hat man ebenfalls nicht optimal gearbeitet: Das Inventar sowie die Benutzung von bestimmten Gegenständen ist umständlich gelöst, und auch die sehr ambitionierte Idee mit dem PDA kommt vor allen Dingen beim Questlogbuch recht holprig daher. Überhaupt hat man auch bei anderen Aspekten des Spiels den Eindruck, dass man den eingeschlagenen Weg nicht so konsequent wie versprochen weitergegangen ist. Am auffälligsten ist das bei der Handlung, die einem völlige Freiheit suggeriert, letztlich jedoch sehr linear abläuft und vor allem nach einem grandiosen Einstieg etliche Motivationslöcher durch lange Wege und schlechtes Balancing bereit hält. Es lohnt sich zwar wirklich durchzuhalten, aber von einem spielerischen Meilenstein entfernt sich "S.T.A.L.K.E.R." damit deutlich.

Jede Menge stimmungsvolle Atmosphäre garantiertJede Menge stimmungsvolle Atmosphäre garantiert

Multiplayer

Der Multiplayermodus von "S.T.A.L.K.E.R." bedient sich 10 leicht modifizierter Karten des Singleplayerspiels, mit allen Eigenheiten inklusive Wettereffekten und grauen Betonruinen. Die Tatsache, dass die großen Karten sehr verwinkelt und verbaut sind, sorgt für tolle Möglichkeiten, Hinterhalte zu legen aber auch getroffen zu werden, ohne je einen Gegner gesehen zu haben. Neben den bekannten Modi "Deathmatch" und "Team-Deathmatch" verbirgt sich hinter "Artifact Hunt" ein an das Spielszenario angepasstes "Capture the Flag". Erstere ähneln recht stark "Counterstrike": Waffen müssen gekauft werden, neben 5000 Rubel Startguthaben verdient man sich sein Geld dafür durch Abschüsse. Der Clou bei den Waffen ist, dass sie mit dem Rang gekoppelt sind: Je besser der ist, desto größer ist die Auswahl der Schießeisen, die man erwerben kann. Der Rang ist zudem nicht permanent, stattdessen startet man nach jedem Spiel von neuem. Beim "Artifact Hunt" ist die Ausrüstung nicht an die Ränge gekoppelt, dafür hat man zu Beginn weniger Geld. Unabdingbare Voraussetzung für den Multiplayermodus ist eine schnelle Internetverbindung, denn der Netzcode ist noch nicht optimiert.

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