10 Videospiele, die zu viel Hype bekamen

(Special)

von Daniel Kirschey (24. Januar 2016)

Manchmal passt ein Spiel einfach nicht zur der von Werbung und Hersteller erzeugten Erwartungshaltung. Es gibt einige prominente Beispiele, wo das Spiel seinem "Hype" nicht gerecht wird. Hier findet ihr zehn davon.

Jeder Zocker kennt das: Da kündigt ein Hersteller ein neues Spiel an - beispielsweise auf den Spielemessen E3 oder Gamescom - ein erstes Video flimmert über den Bildschirm. Es zeigt erste Bilder direkt aus dem Spiel. Die Grafik sieht fantastisch aus. Der Leitende Entwickler betritt die Bühne und erzählt von noch nie dagewesenen, innovativen Spielmechaniken - es solle nicht nur einen Einzelspieler geben, sonder auch einen Mehrspielermodus, der eine unglaubliche Interaktivität biete.

Außerdem sei es das bisher größte "Open World"-Spiel mit der größten Zahl an Feinden. Das Spiel erzähle eine Geschichte über mehrere Jahrhunderte hinweg und wirklich jede Entscheidung, ihr im Spiel aus einer unbegrenzten Anzahl an Möglichkeiten trefft, verändert den Ablauf des Spiels, ist wichtig und birgt Konsequenzen.

Die Augen der Spieler leuchten, die Finger werden ganz klebrig. Schon jetzt schreiben sie auf Facebook, Twitch, Reddit und in alle Foren, dass es sich bei diesem Spiel nur um das beste Spiel der Welt handeln kann, wenn es denn nur mal erscheint. Der Hersteller ist schließlich gezwungen das Veröffentlichungsdatum doch nochmal zu verschieben und als das Über-Spiel endlich da ist, im Laden steht, im heimischen Rechner oder in der Konsole rotiert, ist die Enttäuschung groß. Denn es ist doch nur ein Spiel. Und manchmal auch noch ein richtig schlechtes.

So ist das nun mal ab und zu. Im Rückblick sind das übertrieben "gehypte" Spiele. Und hier findet ihr die zehn Spiele, die viel zu viel Hype erzeugten. Die Liste folgt keiner bestimmten Reihenfolge.

Nummer 1: Fable

Ach … Peter Molyneux. Ältere Spiele dieses Entwicklers gehören zu den besten PC-Spielen aller Zeiten: Populous, Syndicate , Theme Park, Magic Carpet und Dungeon Keeper. Deshalb glaubte wohl erst einmal auch jeder dem Herren, als er Fable vorstellt.

Peter Molyneux ließ sich sogar zur Äußerung "Es wird das beste Spiel aller Zeiten!" hinreißen. Aussagen, die viel versprechen, finden sich einige bei Molyneux, wie er in einem Interview mit Rock, Paper, Shotgun auch zugibt - Aussagen, die oft viel zu viel versprechen.

So waren auch die Versprechen zu Fable übertrieben. Die Welt sollte auf jede Handlung des Charakters reagieren. Der Held solle während des Abenteuers altern, Narben zurückbehalten und sich durch die Entscheidungen des Spielers entwickeln. Am Ende war Fable zwar ein ordentliches Rollenspiel mit einem nicht ganz so unbekannten Karma-System - aber nichts Besonderes. Ähnlich verlief es übrigens auch mit Fable 2 und Fable 3.

Weiter mit: Nummer 2: Duke Nukem Forever

Tags: Science-Fiction   Fantasy   Fun  

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