Test Blood Will Tell

von Clemens Eisenberger (11. März 2005)

Dororo ist in Japan eine sehr bekannte Comicfigur - kein Wunder, dass ein PS2-Game zu dem kleinen Wicht erscheint. Eher ein Wunder ist, dass es dieses Spiel auch in unsere Gefilde geschafft hat. Ob das Ganze Spaß macht, erfahrt ihr in unserem Test.

Wie bei McDonalds: Auch Dämonen haben Hunger.Wie bei McDonalds: Auch Dämonen haben Hunger.

Das größte Puzzle der Welt

Als Dämonen die Macht bekommen opfert Hyakkimarus Vater seinen Sohn um von den Dämonen akzeptiert zu werden. Ein Mann fand Hyakki und operierte ihm alle 48 entfernten Körperteile als technische Wunderwerke wieder an/ein. Entfernt wurden Hyakki z. B. das komplette Verdauungssystem, seine Arme und Beine wurden zu Waffen umfunktioniert. Hyakkis echte Körperteile behielten die Dämonen. Jetzt macht Hyakki sich auf um seine eigenen Bausteine wiederzubekommen um sich selbst wieder zum Menschen machen. Je länger man spielt, desto interessanter und spannender wird die Story erzählt. Ihr kämpft euch durch einen Prolog und 4 Kapitel voller Dämonen. Das Spiel besteht fast ausschließlich aus Kämpfen und stellenweise aus einfachen "Bringe Gegenstand A (der meist auf der Karte rechts oben leuchtet) zu Punkt B" Rätseln. Wirklich gefordert wird man nur bei den Endgegnern, die teilweise für Anfänger schon schwer sein können. Profizockern locken aber auch die nur ein Lächeln ins Gesicht.

Nach einer solchen Attacke können die Monster nur mehr blöd dreinschauen.Nach einer solchen Attacke können die Monster nur mehr blöd dreinschauen.

Quasimodo, bitte ins "Motion Capturing"-Studio!

Doch nicht alle 48 Monster mit euren Bauteilen sind so leicht zu finden. Wer ein Kapitel einfach nach den Pfeilen auf der Landkarte durchläuft, sieht nicht allzu selten nach Abschluss des Kapitels "4 Monster übrig". Einige Passagen sind aber schon im ersten Level so schwer (viele starke Monster) dass man am besten zu einem späteren Zeitpunkt zurück kehrt. Dororo ist euer zweiter spielbarer Charakter, der aber mit Händen und Füßen kämpft und nicht ganz so stark ist wie Hyakki. Dafür sind die Monster in dessen Kapitel auch schwächer und so gleicht sich alles aus. Die Grafik lockt heute wirklich niemanden mehr hinter dem Ofen hervor. Die Texturen sind wenig abwechslungsreich, es gibt nicht besonders viele verschiedene Feinde und irgendwie wirkt alles leblos. In den Anfangszeiten der PS2 hätte man vielleicht über die Effekte und Designs staunen können, heute muss man das aber schon in den "Durschnittlich"-Topf werfen. Der Sound ist auch ein zweischneidiges Schwert.

Weiter mit: Test Blood Will Tell - Seite 2

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