Test Perimeter

von Gerd Schüle (05. Juli 2004)

Es war einmal in ferner Gegenwart, da brachte der Publisher Codmasters das Echtzeit-Strategiespiel "Perimeter" mit einer etwas wirren und futurischen Sci-Fi-Geschichte heraus. Mit den zwei am meisten angepriesenen Features Einheiten-Morphing und Terraforming wollen sie die Schlacht um die Gunst der zahlenden Strategiespiel-Fans für sich entscheiden. Ob diese Strategie aufgehen kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Der Sprung durch ein Portal in eine andere WeltDer Sprung durch ein Portal in eine andere Welt

Von Welt zu Welt

Das Spiel "Perimeter" versetzt dich in eine Zeit, in der die Menschen die Erde bereits aufgegeben haben. Trotzdem gibt es noch einige Zivilisationen, die sich auf einer Reise durch das Universum befinden. In einem epischen Wettlauf durch eine fremde Galaxie suchen sie den einzigen zum Überleben geeigneten Planeten, um ihn zu kolonialisieren. Dazu reisen sie in riesigen Mutterschiffen, die gleichzeitig als Basis dienen, in linear aufgebauten 27 Missionen von Welt zu Welt. Auf deiner langen und gefährlichen Reise entdeckst du fantastische Planeten. Da ein Sprung durch ein Dimensionstor, das der Eingang zu einer neuen Welt ist, viel Energie verschlingt, führt die Suche nach dieser wichtigen Ressource zu hart umkämpften Auseinandersetzungen mit anderen Zivilisationen und neu entdeckten Spezies. Außer dem Kampf um die dringend benötigte Energie musst du noch mit der todbringenden Bedrohung dieser geheimnisvollen Spezies fertig werden. Auch wenn es auf den ersten Blick so aussieht als ob das Ganze eine typisches Szenario eines Echtzeit-Strategiespiel sei, trügt der Schein doch ganz gewaltig. Die Story dieses Spiels ist wirklich abgedreht und gut, aber trotzdem leider etwas wirr und flach.

Dank des Kraftfeldes kann man jeden Angriff überstehenDank des Kraftfeldes kann man jeden Angriff überstehen

Genretypisch untypisch

Zwar musst du dich in "Perimeter" um den Aufbau einer Basis kümmern, aber da in diesem Spiel alles genretypisch untypisch ist, läuft das etwas anders ab, als bei anderen Spielen. Der einzige Rohstoff den du brauchst ist jede Menge Energie. Glücklicherweise kannst du diesen lebensnotwendigen Saft einfach aus dem Boden abzapfen. Doch was heißt hier einfach? Bevor du einen Generator aufstellen kannst, musst du erst den Boden bearbeiten, das Zauberwort dazu heißt 'Terraforming'. Die Idee, die dahinter steckt, ist, dem Spieler eine Möglichkeit anzubieten, das Terrain zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Das geschieht indem du durch Veränderung der Landschaft die Voraussetzungen dafür schaffst, um Energie zu gewinnen, Basen zu erweitern, dein Gebiet vergrößerst und zudem versuchst die Möglichkeiten deiner Gegner einzuschränken. Sobald du den Befehl zum Terraforming erteilst, fangen Drohnen damit an die Geländeoberfläche einzuebnen. Das ist die Voraussetzung dafür, dass man eine Gebäude errichten kann. Auch ein strategischer Einsatz des Terraformings ist möglich. Indem du einen tiefen Graben um die eigene Basis ausheben lässt, kannst du zumindest den Angriff feindlicher Bodeneinheiten verhindern.

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