Vorschau Paragon - Spielablauf und Karten-System

Karten-Shopping als schönste Nebensache der Welt

Ein zentrales Element von Paragon ist der Karten-Shop. Via Knopfdruck auf das Controller-Touchpad, öffnet sich dieser. Angewendete Karten verleihen eurem Helden zwar keine neuen Angriffsmöglichkeiten, dafür aber sind sie nette Helferlein. Es gibt aktive und passive Karten. Erstere regenerieren auf Knopfdruck beispielsweise eure Gesundheits- oder Mana-Vorräte. Passive Karten sorgen beispielsweise dafür, dass ihr dauerhaft mehr Schaden anrichtet.

Verbesserungen: Mit euren freigeschalteten Spiel-Karten verbessert ihr die Fähigkeiten eures Helden.Verbesserungen: Mit euren freigeschalteten Spiel-Karten verbessert ihr die Fähigkeiten eures Helden.

Das System dahinter ist einfach und intelligent zugleich: Ihr beginnt mit einem so genannten Starter-Deck. "Starter Decks garantieren Anfängern einen einfachen Einstieg ins Spiel und bringen gleichzeitig eine strategische Komponente ins Spiel," erklärt Superville. Das bedeutet: Zu Beginn habt ihr drei verfügbare Karten-Punkte, die ihr für das Verwenden von Karten benutzen könnt. In der oberen linken Ecke jeder Karte steht, wie viele Karten-Punkte sie bei Benutzung beansprucht. Kurzes Beispiel: Lebensenergie-Trank, Mana-Trank und Scout's Ward (macht Gegner in bestimmtem Gebiet sichtbar) verschlingen zu Beginn jeweils einen Karten-Punkt. Passt also genau zu euren drei verfügbaren Karten-Punkten.

Karten im Spiel anwenden

Später im Spiel könnt ihr bis zu sechs Karten gleichzeitig anwenden und maximal 60 Kartenpunkte dafür verwenden. Momentan gibt es bereits hunderte von Karten, aus denen ihr eure Lieblinge auswählen könnt. Weitere sollen folgen.

Doch was macht ihr mit diesen ganzen Karten? Zum einen gibt es im späteren Spielverlauf Karten wie "Blade of Agora." Diese Karte verursacht dauerhaft 7,6 Einheiten mehr Schaden beim Gegner. Immer. Und wenn ihr jetzt auch noch die Upgrade-Funktion einer jeden Karte nutzt, macht ihr sie noch mächtiger und wertvoller. Jede Karte besitzt dabei 3 Upgrade-Slots und ihr könnt so beispielsweise "Blade of Agora" auf bis zu 22,7 Einheiten vergrößerten physischen Schaden ausbauen.

Für die Profis unter euch: Mit dem so genannten Deck-Builder-System könnt ihr vorhandene Karten-Kombinationen euren Bedürfnissen anpassen oder ganz neue Decks mit euren Wunsch-Karten bestücken - und das Spiel so noch mehr auf eure Bedürfnisse zuschneiden.

Übrigens: Neue Karten erhaltet ihr aufgrund eurer gemachten Erfahrungen in Form von Spielstunden. "Man kann sich in Paragon seinen Rang und seine Fähigkeiten nicht erkaufen. Die eigentliche Währung im Spiel sind die gemachten Erfahrungen und erlangten Erfolge," unterstreicht Steve Superville den bodenständigen Ansatz von Paragon.

Helden unter sich

Die Protagonisten des Spiels sind natürlich die zu Beginn zur Auswahl stehenden 13 Helden. Später sollen weitere folgen. Momentan könnt ihr euch beispielsweise für Grux entscheiden. Dieser Tank eines Nahkämpfers erinnert dabei ein wenig an einen griesgrämigen Dinosaurier. Oder ihr wählt Sparrow, die dank ihrers Bogens samt Pfeilen besonders wirksam aus der Distanz ist.

Dünnhäutiger Dickhäuter: So wie "Grux" fühlt ihr euch nur zu Beginn von Paragon. Nach anfänglichem Frust siegt aber der Spielspaß.Dünnhäutiger Dickhäuter: So wie "Grux" fühlt ihr euch nur zu Beginn von Paragon. Nach anfänglichem Frust siegt aber der Spielspaß.

Mit jedem Charakter könnt ihr übrigens unterschiedliche Angriffe ausführen. Im Falle von Sparrow schießt ihr bei einem normalen Angriff mit einem Pfeil. Spezialattacke Nummer eins feuert einen Pfeil mit deutlich mehr Kraft ab. Spezialattacke Nummer zwei lässt aus dem Himmel massig viele Pfeile regnen. Und diese Attacken levelt ihr während des Spielverlaufs weiter auf, so dass ihr noch mehr Schaden anrichten könnt.

Übrigens verbraucht jede Attacke natürlich Mana. Einfach drauf losballern funktioniert in diesem Spiel dadurch einfach nie. Und das ist gut so - denn ansonsten käme die Strategie-Komponente zu kurz. Des Weiteren hat jede Spezialattacke eine Erholungszeit von bis zu 60 Sekunden. So lange müsst ihr dann warten, bis ihr sie wieder ausführen könnt.

In den ersten Stunden schaut ihr, welcher Charakter euch liegt. Das geht dank "probieren über studieren" aber wirklich gut und bringt viel Spaß. Jeder Charakter ist auf seine Weise brauchbar und gerade im Team solltet ihr euch untereinander mit den Helden ergänzen. Denn was immer wieder aufgefallen ist: Einzelgänger haben es schwer in Paragon.

Stürzt ihr euch alleine in einen Kampf gegen zwei gegnerische Helden, habt ihr schon so gut wie verloren. Gegen drei, vier oder fünf Gegner-Helden, seid ihr schneller tot, als ihr Paragon sagen könnt. Manchmal ist es in heißen Feuergefchten auch mal klug, sich zurückzuziehen oder aufs Ganze zu gehen. Ohne Absprache geht dabei aber gar nichts. Das macht das Spiel zu einer interessanten Mischung aus Shooter und Echtzeit-Strategie. MOBA eben. Typisch, gewollt und im Falle von Paragon gut umgesetzt.

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Tags: Entwicklerbesuch  

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