Warnung vor dem Kauf: Street Fighter 5 ist die teuerste Demo der Welt - sagt Onkel Jo - Stellungnahme Capcom 19.2.2016

(Kolumne)

Update 19. Februar 2016

Hersteller Capcom hat nun Stellung zu den Server-Problemen zum Start und dem bemängelten Lieferumfang von Street Fighter 5 bezogen. In einer E-Mail an spieletipps heißt es:

"Wir möchten allen Käufern von Street Fighter 5 versichern, dass wir uns der Probleme bewusst sind, die einige Fans seit dem Start des Spiels am 16. Februar haben, und dass wir hart daran arbeiten, sie aus der Welt zu schaffen. Die Stabilität der Server wird pausenlos verbessert, so dass die Verbindungs- und Login-Probleme, die einigen Spieler zu schaffen machten, nicht mehr vorkommen sollten. Wir sind sehr glücklich, berichten zu können, dass die meisten der uns gemeldeten Probleme bereits behoben wurden."

Die Entscheidung, nur einen Freund in die sogenannte Battle Lounge einladen zu können, sei "absichtlich so getroffen, um die Serverlast zum Start von Street Fighter 5 nicht noch weiter in die Höhe zu treiben." Das soll sich ab März ändern.

Weiterhin meldet Capcom: "Wir möchten allen Spielern abermals versichern, dass der ursprüngliche Kauf von Street Fighter 5 definitiv der einzige sein wird, den sie machen müssen, um an alle spielrelevanten Inhalte zu gelangen und immer auf dem neuesten Stand zu sein. Relevante Updates, Balance-Verfeinerungen und auch Boni wie der cinematische Story-Modus (der im Juni erhältlich sein wird, und besonders für Solo-Spieler interessant ist), werden für alle gratis sein. Darüber hinaus sind Extras wie zusätzliche Kämpfer durch kontinuierliches Spielen ebenfalls komplett kostenlos freispielbar. Es wird keine Super-, Ultra-, Hyper- oder Turbo-Editionen des Spiels geben – nur Street Fighter 5!"

Ab März soll mit Alex der erste Download-Kämpfer über den ebenfalls angekündigten "Ingame-Shop" erscheinen. Damit würde sich die Zahl der Kämpfer auf 17 erhöhen. Besitzer von Street Fighter 5 können ihn dann per freigespielten Punkten oder mittels Echtgeld erwerben. Auch soll es "tägliche Herausforderungen" geben.

Die offene Frage, weshalb das Spiel in diesem unfertigen und neueinsteigerfeindlichen Zustand zum Vollpreis erschienen ist, beantwortet Capcom nicht.

Street Fighter 5 steht seit 16. Februar für PC, PlayStation 4 und Xbox One im Handel.

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Tags: Online-Zwang   DLC   E-Sport   Onkel Jo   Beta  

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