Test Micro Machines v4 - Seite 2

4 Autos fahren in eine Kurve.Vor ihnen erscheinen gerade 5 Power-Ups.4 Autos fahren in eine Kurve.Vor ihnen erscheinen gerade 5 Power-Ups.

Grafik und Sound

Sehr witzig sind auch einige Strecken, auf denen ihr rumkurvt. Ihr begegnet Hühnern, Vögeln und fahrt z. B. auch auf Schachbrettern. Das führt dazu, dass ihr abgelenkt werdet, während ihr doch eigentlich auf die Straße sehen solltet. Sämtliche Strecken sind liebevoll und äußerst detailreich gestaltet. Bevor ihr ein Rennen startet, schwenkt die Kamera herum und zeigt euch die verschiedenen Bereiche der Rennstrecke. Zu diesen kommen gut passende Geräusche, wie z.B. Vogelgezwitscher oder das Geräusch des Anstoßens einer Billardkugel. Diese Geräusche und die Hintergrundmusiken hört man bei der "Streckenvorstellung" noch sehr gut. Wenn jedoch das Rennen losgeht, dominieren Motorengeräusch und Reifengequietsche. Das ist ein wenig schade, aber wenigstens könnt ihr im Optionsmenü die Lautstärke für Hintergrund- und Renngeräusche unabhängig voneinander verstellen, falls ihr mehr Wert auf Hintergrundgeräusche legt.

Ein Auto,welches gerade das Hammer-Power-Up eingesammelt hat.Ein Auto,welches gerade das Hammer-Power-Up eingesammelt hat.

Mehrspielermodus, Einzelspielermodus, Streckeneditor

Einige Spieler legen beim Spielen auch Wert auf Gesellschaft. Deshalb ist es schön, dass "Micro Machines v4" einen erstklassigen Mehrspielermodus vorweisen kann. In dieser Spielvariante könnt ihr eure gesammelten Autos mit den Mitspielern tauschen und natürlich auch gegeneinander antreten. Die Tatsache, dass es bei diesen Rennen keinen geteilten Bildschirm gibt, wird durch eine dynamische rein- und rauszoomende Kamera kompensiert. Ist ein Spieler längere Zeit nicht im Bild (weil er z.B. irgendwie hängen blieb), so ist er aus dem Rennen ausgeschieden, kann aber als "Geist" noch Pfeile auf die Fahrbahn werfen und so weiterhin Einfluss aufs Spiel nehmen. Das Gute daran ist, dass dann dabei keine Langeweile aufkommt. Weniger gut ist die Gestaltung des Einzelspielermodus. Zwar ist durch das Freispielen von Karten und Autos ein Anreiz zum Weiterspielen gegeben. Aber dieser Anreiz wird durch den hohen Schwierigkeitsgrad und gemeine Stellen bestimmter Karten gehemmt. Einen weiteren Anreiz bietet der Streckeneditor, mit dem ihr vorbereitete Strecken editieren könnt. Durch das Setzen von verschiedenen Wegen kann man tausende unterschiedliche Streckenvarianten erzeugen und befahren. Damit ist auch für eine gewisse Langzeitmotivation mit Abwechslung gesorgt.

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