Test CSI - Miami

von Clemens Eisenberger (29. Januar 2005)

Jede halbwegs erfolgreiche TV Serie bringt Videospiele hervor. Meistens sind diese leider allerletzter Schrott. Nach zwei Versoftungen der Serie "CSI" hat sich Ubi Soft jetzt das Spin Off "CSI Miami" vorgenommen. Was davon zu halten ist, erfahrt ihr in unserem Test.

Eine Tatortuntersuchung wie jede andere...Eine Tatortuntersuchung wie jede andere...

"Wir haben durchgehend geöffnet" - H. Caine

"CSI Miami" stellt im TV das erste Spin Off der Erfolgsserie "CSI" dar. Wie schon bei den Vorgängern muss man insgesamt 5 Fälle lösen, die mir persönlich besser gefallen haben (spannender, abwechslungsreicher) als die der Vorgänger. Was es zu tun gibt ist einfach: Ihr findet eine Leiche und untersucht den Tatort so genau wie möglich, befragt Zeugen, analysiert die von euch gefundenen Beweise und bringt letztendlich so den Täter ans Licht Bei "CSI Miami" stehen euch jetzt mehr Möglichkeiten zur Beweisanalyse zur Verfügung. Zum Beispiel könnt ihr einen "Audio-Video Vergleich" anzetteln, der die Stimme von zwei Tonproben analysiert und euch beispielsweise beim Zuordnen eines Anrufes hilft. Ebenfalls neu ist der "Montagetisch". In Miami findet ihr nicht alle Beweise in einem Stück, einige Zettel sind zerfetzt worden und am Montagetisch setzt ihr sie wieder zusammen, um sie als Beweis verwenden zu können. Wenn ihr einen Fall zum zweiten Mal spielt (z.B. um euren Rang zu verbessern), dann hilft euch die rechte Maustaste, mit dieser könnt ihr euren Interviewpartner einfach unterbrechen - die wichtigen Infos der Frage werden trotzdem im Notizbuch verzeichnet.

Es war einmal auf einer Veranda...Es war einmal auf einer Veranda...

"Darf ich bitte Ihren Durchsuchungsbefehl sehen?"

Die Storys der einzelnen Fälle sind miteinander verknüpft und beim 5. Fall gibt es dann ein Stelldichein von vielen bekannten Gesichtern - dies macht den Alltag der Ermittler irgendwie realistischer. Ebenfalls neu sind kleine Rätsel im Bonusmaterial. Nach jedem Fall dürft ihr noch ein Zitat im "Kryptographen" herausfinden und ein Puzzle lösen. Die Grafik ist zwar merklich besser als bei den Vorgängern, zeigt aber in den wichtigen Bereichen immer noch grobe Mängel. Die Qualität der "Einspieler" ist z.B. sehr schlecht. Die berühmten Kamerafahrten der Serie sind ziemlich unscharf und ruckeln stellenweise sogar. Dies gilt auch für Kamerafahrten am Tatort. Außerdem ist bei bewegenden Objekten meist ein Rauschen bemerkbar, was je nach Geschwindigkeit der Bewegung schneller oder langsamer ist. Ebenfalls negativ fällt auf, dass die Lippenbewegungen nicht immer funktionieren. Selbst in Nahaufnahmen ist es eine Art Glücksspiel, ob der Charakter seine Lippen zu dem Gesagten bewegt oder nicht. Ebenso nervig sind die sterilen Umgebungen. Die sind zwar schön designt und gerendert, aber es bewegt sich nur ganz selten etwas, sodass man oft das Gefühl hat, die ganze Umgebung sei tot.

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