Test Mace Griffin: Bounty Hunter - Seite 2

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Die zwei Seiten der Medaille

Die übergangslosen Raumkämpfe bergen großes Potenzial und sind eine interessante Neuerung im Spiel. Freunde von Flugsimulationen seien gewarnt: Bei "Mace Griffin" ähnelt das Ganze einer aufgemotzten Hightech-"Moorhuhn"-Variante mit dem Unterschied, dass alles viel hektischer und unübersichtlicher ist. Wer jedoch schnelle Baller-Action liebt, kann diesem Spielelement sicherlich etwas abgewinnen, denn jedes Ding hat seine zwei Seiten. Lediglich der Sound im Spiel ist eindeutig zu bemängeln: Dopplereffekte bei vorbeifliegenden Raumschiffen gibt es nicht, sondern nur extrem nervige Zischlaute. Die Sounds von Schüssen und Explosionen sind zwar zumindest Standard, verlieren aber an Wert durch mangelhafte Soundoptionen. Will man z.B. den synchronisierten Missionstexten lauschen, heißt das beim nächsten Schusswechsel automatisch: Dieses geplatzte Trommelfell wurde Ihnen gesponsort von "Mace Griffin". Geräusch- und Sprach-Lautstärke können nämlich nicht aufeinander abgestimmt werden, stehen aber von Haus aus in keinem angemessenen Verhältnis zueinander.

´Star Wars´ lässt grüßen´Star Wars´ lässt grüßen

Bedienung

Das Handling des Spiels ist gut: Die Menüführung ist schlicht aber übersichtlich und leicht verständlich. Mace lässt sich gut in allen Lebenslagen steuern und bei einem Sprung lässt sich die Flugrichtung in wünschenswerter Weise korrigieren. Auch die Raumschiffsteuerung ist leicht erlernbar, da die Mausaxen sich frei über die Optionen konfigurieren lassen. Die Steuerung selbst erfolgt wahlweise sowohl über Maus und Tastatur als auch über ein Gamepad. Lediglich die Tatsache, dass keine Schnellspeicherfunktion existiert, kann einen zum Wahnsinn treiben. Bereits gemeisterte Hürden müssen regelmäßig wieder und wieder erkämpft werden, weil oft nicht klar ist, wie und wo man denn jetzt weiter muss (trotz Kompass), während die Gegner über einen herfallen. Der Umstand, dass man bei vielen Missionen außerdem unter massivem Zeitdruck steht, kommt dem Spieler in solchen Situationen auch nicht unbedingt zu Gute. Fazit: "Mace Griffin" ist nicht der Stein der Weisen, aber wer auf Multiplayeroptionen keinen Wert legt und einfach Freude am Ballern hat, kann dennoch Spaß am Alltag eines waschechten Kopfgeldjägers haben.

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