Was macht Doom anders? 7 Gründe für den Kult - Begrenzte Gesundheit, Gewalt und Okkultismus

(Special)

Nummer 2: Begrenzte Gesundheit

Bereits bei so etwas Banalem wie der Lebensenergie macht es Doom anders als andere Shooter. Es setzt nämlich auf klassische Spielmechanik. Bei modernen Shootern ist es Standard, dass ihr euch bei Schaden langsam wieder voll regeneriert. Einfach kurz in Deckung gehen und abwarten.

Grüne Kanister steigern den Rüstungsschutz, blaue Objekte spenden Gesundheit.Grüne Kanister steigern den Rüstungsschutz, blaue Objekte spenden Gesundheit.

Doch Doom ist unerbittlicher. Denn id Software bleibt bei der alten Verfahrensweise: Die Gesundheitsanzeige gibt prozentual eure Energie an. Selbige regeneriert sich aber nicht selbsttätig. Zumindest fast. Eure Energie erhöht sich in einigen Sekunden Wartezeit maximal bis zum nächsten Zwanziger-Schritt – also bis 20, 40, 60 Prozent und so weiter.

Nach harten Duellen schleppt ihr euch deshalb halbtot durch die Gänge auf der Suche nach lebensspendenden blauen Energiezellen. Damit ist es sogar möglich, die Gesundheit auf über 100 zu steigern – zumindest kurzzeitig. Ganz ähnlich machten es übrigens schon die neueren Wolfenstein-Episoden.

Obendrein gibt es Rüstungsschutz in ganz ähnlicher Päckchenform. Haltet Ausschau nach grünen Objekten, um eure Panzerung stufenweise aufzubauen. Bei Treffern hält die Rüstung den Schaden ab, bevor eure Gesundheit dran ist. Realitätsnahe ist das ganz und gar nicht, doch es macht Spaß! Vor allem wenn ihr derart aufgepumpt in das nächste Mehrspieler-Gefecht zieht.

Nummer 3: Gewalt und Okkultismus

Doom ist alles andere als kinderfreundlich, denn der Shooter setzt schon beim Erstling bewusst auf Gewalt. Schon der beschlagnahmte geistige Vorgänger Wolfenstein ist höchst umstritten. Schließlich baut er auf das Reizthema des Dritten Reichs. Bei Doom dreht sich dagegen alles um die Hölle.

Euch erwarten blutige Umgebungen, Splatter-Effekte und Höllensymbolik.Euch erwarten blutige Umgebungen, Splatter-Effekte und Höllensymbolik.

Dank dämonischer Thematik unterscheidet sich Doom deutlich von gängigen Militär-Shootern. Doch es geht hier nicht minder umstritten zur Sache. In jedem Teil strömen widerwärtige Kreaturen aus einem geöffneten Portal aus der Unterwelt. Geht es nach den Entwicklern, hilft nur eins: blutige Gewalt und Splatter-Effekte. Die Serie spart wahrlich nicht mit dem roten Lebenssaft und stellt dank fiesem Waffenarsenal (dazu gleich mehr) die passenden Werkzeuge für den Spieler bereit.

Mit Schrotflinte und Kettensäge zerlegt ihr Feinde in Einzelteile. So ist es kaum verwunderlich, dass der deutsche Jugendschutz die ersten Teile schnell indiziert hat. Inzwischen ist es jedoch dank Antrag seitens des Rechteinhabers Bethesda wieder vom Index gestrichen. Dass dabei okkulte Symbolik wie Pentagramme verwendet werden, stört inzwischen wohl nur die wenigsten – höchstens erzkonservative Kirchenvertreter. Die Thematik kommt aber nicht von ungefähr. Denn die Serienerfinder (allen voran John Romero) sind große Anhänger der Musikrichtung Heavy Metal und übertragen Song-Thematiken rund um Satan und Teufelsanbetung ins Spiel.

Weiter mit: Pfeif auf Realismus, Schnell rein - schnell raus

Tags: Multiplayer   Beta   Horror  

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jimminy32
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So lala

von jimminy32 (8) 2

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