Test Starcraft 2 - Novas Geheimmissionen: Der erste Teil im Test

von David Dieckmann (19. April 2016)

Die Geheimagentin Nova erhält im Download-Inhalt zu Starcraft 2 ihre eigene Geschichte. Ob sich das lohnt, kommt darauf an, wie gut ihr das Hauptspiel bisher fandet. Der Spaß kostet 7,50 Euro.

Mit Starcraft 2 - Novas Geheimmissionen liefert euch Blizzard eine neue Geschichte im Universum der vielleicht erfolgreichsten Strategie-Serie der Welt.

Die strohblonde November Terra, genannt Nova, ist eine Ghost - eine jener psionischen Geheimagentinnen, zu denen bereits die Hauptfigur Sarah Kerrigan in Starcraft gehörte. In den drei Episoden Starcraft 2 - Wings of Liberty, Heart of the Swarm und Legacy of the Void nimmt Nova bereits eine tragende Rolle ein – wenn auch mehr als Neben-, denn als Hauptfigur. Jetzt kriegt die tödliche Blondine mit den Zauberkräften ihre eigene kleine Kampagne im Universum von Starcraft 2.

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Das erwartet euch in den Erweiterungen von Starcraft 2

Die Kampagne mit dem Namen Novas Geheimmissionen ist in drei kleine Missionspakete unterteilt, die ihr euch jeweils für 7,50 Euro oder alle zusammen für knapp 15 Euro kaufen könnt. Der erste Teil der Nova-Kampagne ist bereits erhältlich und umfasst drei Missionen, die euch jeweils etwa eine Stunde lang beschäftigen.

"Aus einer Forschungseinrichtung entkommen" - Das konnte auch schon Sarah Kerrigan ziemlich gut."Aus einer Forschungseinrichtung entkommen" - Das konnte auch schon Sarah Kerrigan ziemlich gut.

Auf den ersten Blick sind die Geheimmissionen vor allem für all jene Starcraft-Liebhaber gemacht, die nach dem offiziellen Ende der Saga noch nicht genug von den Einzelspieler-Missionen bekommen können. In nahezu gleicher Qualität der Hauptspiele erlebt ihr abwechslungsreiche Einsätze mit Zwischensequenzen in Spielgrafik. Die Geschichte selbst ist - zumindest im ersten Teil - noch ein wenig mau. Dafür ist das Starcraft-Spielgefühl in jeder Minute präsent.

Drei Missionen und Cliffhanger

Die drei Missionen sind denkbar abwechslungsreich gestaltet. Zu Anfang der Kampagne wacht Nova aus einem komatösen Schlaf auf. Wenig später schleicht ihr euch unsichtbar durch eine Feindbasis und weicht – ein wenig im Stil eines alten Metal Gear Solid – Sichtkegeln von Soldaten aus, die euch aufdecken können. Abgeschlossen wird die Schleicheinlage von einer Passage, die mehr an einen Arcade-Shooter erinnert.

Der Schleichmission folgen zwei Einsätze, die dem herkömmlichen Starcraft 2 mehr ähneln. Sprich: Ihr baut eine Basis, produziert Einheiten und erfüllt Missionsziele auf der Karte. Als Nova steht euch natürlich das Volk der Terraner zur Seite – wenn auch zunächst mit gewohnt abgespeckten Einheitenumfang.

Zwischen den Missionen dürft ihr Novas Kampfausrüstung modifizieren und der Dame beispielsweise ein Sprungmodul statt eines Tarnanzuges anziehen. So verliert sie zwar ihre Unsichtbarkeit, darf aber genau wie "Rächer"-Einheiten nach Belieben auf hohem Terrain herumhüpfen.

Neben Novas Ausrüstung dürft ihr auch Änderungen an den Terraner-Einheiten vornehmen. So rüstet ihr etwa Space Marines mit besseren Stim-Packs zur Leistungssteigerung aus, beschert euren Panzern Spinnenminen und euren Rächern Zielvisiere. Jede Verbesserung dürft ihr dabei nur einer Einheit zuweisen.

Mit einem Sprungmodul ausgestattet, ist Nova so agil wie ein Rächer.Mit einem Sprungmodul ausgestattet, ist Nova so agil wie ein Rächer.

Die Geschichte - vor allem in kleinen Zwischensequenzen erzählt - handelt in groben Zügen von Nova, einigen abtrünnigen Terranern und einer unvorhergesehenen Zerg-Invasion. So weit, so Starcraft. Wirklich emotional wird die Geschichte dabei allerdings zumindest im ersten Teil noch nicht. Schließlich ist Nova eine eiskalte Killerbarbie, die sich nicht für viel mehr als ihr Gewehr und die Rettung der Welt (Kleinigkeiten eben) zu interessieren scheint.

Nach drei Stunden seht ihr auch schon das vorläufige Ende der Nova-Kampagne. Natürlich liefert das euch noch einen netten "Cliffhanger" - einen Spielmoment, der euch besonders heiß darauf macht, wie es weitergeht. Wann das ist, verrät Blizzard nicht genau. Aber immerhin sollt ihr noch dieses Jahr in den Genuss von mehr Nova-Spielstoff gelangen. Drei Teile sind geplant.

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Tags: DLC   Singleplayer   Episoden  

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