Call of Duty - Black Ops 3: Der zweite DLC Eclipse erwartet euch

(Special)

von Thomas Stuchlik (21. April 2016)

Altbewährtes von der Front: Auch der zweite Zusatzinhalt für Black Ops 3 lockt Ballerfreunde mit vier Online-Karten und einem Zombie-Szenario. Lohnt sich der Spaß?

Am 19. April läutete das "Eclipse"-Paket die zweite Runde der aktuellen Zusatzinhalte ein. Denn wie gewohnt in der Serie kommen auch für Call of Duty - Black Ops 3 insgesamt vier kostenpflichtige Downloads im Laufe des Jahres heraus. So lange, bis ein frisches Call of Duty ins Haus steht. Kaum überraschend: "Eclipse" kostet einzeln 14,49 Euro und ist Bestandteil des Staffelpasses ("Season Pass"). Letzterer versorgt euch mit besagten vier Inhalten und ist für etwa 50 Euro erhältlich.

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Black Ops 3: Neues von der "Call of Duty"-Front

Wie gewohnt gibt es auch bei "Eclipse" vier frische Mehrspieler-Arenen inklusive einer Neuauflage eines Klassikers. Zudem liefert die neue Zombie-Karte fernöstliche Action mit Untoten.

Mit Black Ops 3 wurde auch die PlayStation 4 zur Hauptplattform der Ballerserie. Deshalb erscheint der Zusatzinhalt zuerst für Sonys Konsole. Erst später (wahrscheinlich einen Monat) folgen die anderen Versionen für Xbox One und PC. Auf PS4 erwartet euch übrigens eine satte Downloadgröße von 7,2 Gigabyte.

Der Weg des Shaolin

Die neuen Karten sind in der Bonus-Spielliste separat als "Mosh-Pit" spielbar. Hier erwarten euch wechselweise beliebte Modi vom Team-Deathmatch bis zu "Abschuss bestätigt".

Der asiatische Tempel ist weitläufig angelegt und verfügt über größere Wege.Der asiatische Tempel ist weitläufig angelegt und verfügt über größere Wege.

Mit der Karte "Knockout" geht es in den fernen Osten. Mitten in asiatischen Shaolin-Tempelanlagen am Meer bekriegt ihr euch auf größere Distanzen. Die verwinkelten Gänge ermöglichen lange Schussbahnen und erfordern längere Laufwege. Ihr durchlauft schick angelegte Steingärten, die von Bäumen voller rosafarbener Kirschblüten flankiert sind. Schick ist auch die zentral gelegene goldene Drachenstatue.

Einige offene Innenbereiche sorgen dabei für Deckung. Völlig unpassend im malerischen Szenario ist ein Disco-Raum mitsamt schrillen Farben im Stile der 70er Jahre. Das weitläufige Areal verläuft fast nur in der Horizontalen und bietet auch einen Schleichweg am Rande der Karte. Spielerisch also nichts Neues.

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Schwindelerregende Action

Das Szenario "Rift" versetzt euch in einen Komplex über einem aktiven Vulkan. Stürzt hier besser nicht ab! Die symmetrisch aufgebaute Karte bietet zwei große Gebäude mit vielen Räumen. Daneben rennt ihr auf zwei Seiten im Außenbereich herum.

An Steilwänden rennt ihr direkt zum Gegner. Fehltritte kosten jedoch das Bildschirmleben.An Steilwänden rennt ihr direkt zum Gegner. Fehltritte kosten jedoch das Bildschirmleben.

Wirklich interessant wird "Rift" wegen seiner Wand-Architektur: An vielen Stellen bewegt ihr euch im Sprint auf den Mauern entlang. Beim vertikalen "Wall Riding" überrascht ihr Gegner an ungewohnter Stelle und fliegt dank abschließendem Doppelsprung zudem durch die Lüfte. Schnelle Duelle auf naher Distanz sind garantiert. Gute Reflexe und Zielen sind dann überlebenswichtig.

Die Karte "Spire" verlagert das Geschehen in luftige Höhen. Hier erwartet euch ein schwebendes Flughafenterminal bei schönstem Sonnenschein. Die meiste Action spielt sich im großen Wartebereich ab, der auch die Hälfte der Karte einnimmt. Tische und Pfeiler dienen zur Deckung, doch ansonsten sind hier offene Scharmützel angesagt. Bei den langgezogenen Gängen rund um das Areal kommen schließlich Scharfschützen zum Zuge. Auf einer Seite begebt ihr euch nach draußen, wo ihr zwischen Plattformen und Wänden herumturnt. Gut für eine Akrobatikeinlage, jedoch seid ihr wegen offener Flanken ein leichtes Ziel (anders als bei "Rift").

Neuauflage in der Endzeit

Mit der vierten Karte "Verge" erwartet euch eine Neuauflage von "Banzai" aus Call of Duty 5 - World at War. Der Unterschied: Damals habt ihr euch auf dieser Pazifikinsel im Zweiten Weltkrieg beharkt. Nun ist das Szenario in der Endzeit angesiedelt.

Die Karte Verge basiert auf Banzai, spielt sich aber deutlich flotter und eingängiger.Die Karte Verge basiert auf Banzai, spielt sich aber deutlich flotter und eingängiger.

Entsprechend moderner und gleichzeitig abgenutzter wirkt das Level-Inventar. Abgewrackte Militärfahrzeuge stellen sich quer über die zentral angelegte Brücke, wo am meisten los ist. Hier erwarten euch viel mehr Barrikaden, Reifenstapel und Zäune als in der Vorlage. Ebenso wirkt die gesamte Karte kompakter und ist damit schneller spielbar. Verschanzen könnt ihr euch in den wenigen Bruchbuden am Rande.

Alternativ schleicht ihr durch Tunnels oder den Unterwasserabschnitt unterhalb der Brücke. Vor allem zielorientierte Modi wie Herrschaft sind trickreich spielbar. Nicht zuletzt gefällt die optische Auffrischung mit ihren vielen Details.

Japanische Untote

Kein Zusatzinhalt ohne frisches Szenario rund um die lieben Untoten. Diesmal verschlägt es die vier Hauptdarsteller Dempsey, Nikolai, Richtofen und Takeo auf eine verlassene japanische Insel im Pazifik. Bei "Zetsubou No Shima" erkundet ihr eine bewaldete Umgebung bei Nacht und Nebel.

Auf einer einsamen Insel erkundet ihr Wälder, Labore und Bunker.Auf einer einsamen Insel erkundet ihr Wälder, Labore und Bunker.

Die Grundvoraussetzungen bleiben wie immer gleich: Bis zu vier Online-Spieler gehen kooperativ auf Zombie-Jagd und erkunden das Areal. Mit genug Abschüssen sammelt ihr neue Waffen auf oder bedient euch an Überraschungskisten. Ebenso benötigt ihr Punkte, um weitere Teilbereiche der Insel zu öffnen. Auf diese Weise gelangt ihr quer durch den Dschungel zunächst zu zwei Generatoren. Wie gewohnt stellt ihr hier den Strom an. Allerdings auf ungewöhnliche Weise.

Denn diesmal benötigt ihr Eimer, die ihr mit Wasser füllt. Damit aktiviert ihr Apparate und öffnet somit auch den Zugang zum Bunker. Dieses düstere Untergrundareal gibt Einblicke in fiese Menschenexperimente. Nicht zuletzt besucht ihr auch ein Forschungslabor, um der Sache schließlich auf den Grund zu gehen.

Garden Warfare

Welle für Welle rücken immer mächtigere Zombies heran, die ihr nur mit guter Team-Koordination ausschaltet. Zwischendurch stellen sich auch fiese Spinnen (statt wie bisher Mutanten-Hunde) in den Weg. Deren Netze können offene Wege obendrein wieder versperren. Wie gut, dass ihr über massig freischaltbare Boni verfügt.

Gleich gibt's Ärger: Der Thrasher-Mutant benötigt viel Feuerkraft. Nur dumm, wenn die Magazine leer sind.Gleich gibt's Ärger: Der Thrasher-Mutant benötigt viel Feuerkraft. Nur dumm, wenn die Magazine leer sind.

An Kaugummiautomaten erhaltet ihr neue Fähigkeiten. Zudem liefert ein abstürzendes Flugzeug mehr Nachschub. Wasser benötigt ihr übrigens nicht nur an Generatoren, sondern auch für Pflanzen. Mit Samen von getöteten Zombies lasst ihr an vorgegebenen Stellen wilde Gewächse sprießen. Nach dem Bewässern und Blühen belohnen sie euch mit zufälligen Gimmicks oder Waffen. Passt allerdings auf, denn die Blütenpollen infizieren umherschlurfende Zombies. Dann plagen euch mutierte "Thrasher"-Untote. Obendrein erwarten euch bereits früh die ersten Boss-Mutanten. Eine übergroße Spinnenkönigin fehlt auch nicht.

Das Szenario wirkt im Vergleich zu den bisherigen Zombie-Arealen recht überschaubar. Aufgestellte Karten sorgen außerdem für Übersicht. Zumindest erwarten euch erstmals Tauchpassagen und Tunnels mit starker Strömung - perfekt für den schnellen Transport von A nach B. Für längere Freude sorgt der fordernde Schwierigkeitsgrad, denn schon kleine Unachtsamkeiten beenden eine bisher erfolgreiche Spielrunde. Ebenso motiviert die Suche nach legendären Waffen.

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Tags: DLC   Koop-Modus   Multiplayer   Horror  

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