Ratgeber: So stellt ihr den ultimativen Spiele-PC für 500 Euro zusammen

(Special)

von Daniel Kirschey (26. April 2016)

Auch mit nur 500 Euro kommt ihr weit, wenn ihr Ahnung habt. Hier findet ihr die richtige Hardware, die ihr für euren Spiele-Rechner braucht.

Ihr könnt Fallout 4 nicht mal mehr auf den niedrigsten Einstellungen spielen? Die meisten Spiele verwandeln euren Spielgenuss in eine Diashow? Oder ihr wolltet schon immer von der Konsole auf einen Rechner umsteigen, habt aber keine 1.500 Euro zur Verfügung? Dann solltet ihr euch statt einen eigenen PC zusammenzubauen, einen Komplettrechner kaufen - denn hier spart ihr oft einiges an eurem lieben Geld.

Damit ihr in dem Hardware-Wust durchblickt, hat spieletipps für euch einen "500 Euro"-Rechner zusammengestellt. Für circa 500 Euro bekommt ihr damit einen ordentlichen PC, mit dem ihr auch neue Spiele in ansprechender Grafik zockt. Also, fangen wir gleich an.

Der Prozessor: Core i3 6100

1 von 7

Der "500 Euro"-PC

Der Prozessor ist neben der Grafikkarte wohl das Herzstück in jedem PC. Damit der rund läuft, braucht er ein paar Hertz im Kasten. Für den 500 Euro teuren PC bietet sich hier der Core i3 6100 an. Der bietet Leistung, verlangt jedoch nicht viel Geld dafür. Zudem kommt er mit dem neuen Sockel 1151 an Bord und gehört zur neuen "Intel Skylake"-Technik. Die zwei Kerne kommen jeweils auf 3,70 Gigahertz.

Falls ihr statt der "Box"-Version lieber einen leistungsstärkeren Kühler auf den Prozessor setzen wollt, um vielleicht den Prozessor noch etwas zu übertakten, solltet ihr euch die sogenannte Tray-Version des Prozessors kaufen - die kommt ohne eigenen Kühler. Als Kühlung bietet sich dann das Modell "Be quiet! BK009 Pure Rock"-CPU-Kühler an. Das hievt euch nur circa 20 bis 30 Euro über die 500 Euro Grenze.

Die Grafikkarte: Radeon R7 370

Inzwischen ist - gerade fürs Zocken - die Grafikkarte wichtiger als ein guter Prozessor. Damit der PC jedoch unter der magischen "500 Euro"-Grenze bleibt, bietet sich eine AMD-Grafikkarte an. Die Radeon R7 370 ist hier ein echter Preisleistungstipp. Sie besitzt zwei Gigabyte Videospeicher und spielt aktuelle Spiele in den mittleren Grafikeinstellungen oder im niedrigeren HD-Auflösungsbereich (720 Pixel, statt 1080) problemlos ab.

Wer ein wenig extra Leistung will und kein Problem damit hat, dafür ungefähr 30 Euro draufzulegen, kann zur Nvidia-Karte 2048MB KFA2 GeForce GTX 950 greifen. Gerade für Spieler, die viel Wert auf Nvidia-Physx legen, ist der Aufpreis durchaus gerechtfertigt. Wer darauf verzichten kann, bekommt mit der Radeon R7 370 nahezu genau soviel Leistung für weniger Geld.

Das Motherboard: Gigabyte GA-B150M-HD3 Intel B150 So.1151

Das Motherboard (auch Mainboard genannt) hällt alle Einzelteile eures neuen Rechners zusammen. Hierbei ist vor allem der Sockel des Motherboard wichtig. Da dieser PC einen Prozessor mit Sockel 1151 verwendet, braucht ihr auch ein entsprechendes Motherboard. Das hat den Vorteil, dass auch zukünftig erscheinende Intel-Prozessoren auf den Sockel passen werden und ihr somit ein zukunftssicheres Stück Hardware habt.

Der Arbeitsspeicher: 16GB G.Skill NT Series DDR3-1600 DIMM CL11 Dual Kit

Jetzt braucht ihr noch ein bisschen Arbeitsspeicher, damit ihr auch Chrome ohne Bedenken nutzen könnt. Welche Marke ihr da nehmt, ist eher zweitrangig. Viele große Vorteile gibt es dabei nicht. Hier findet ihr zwei Artikel, die sich im "50 Euro"-Preissegment befinden und beide 16 Gigabyte dafür bieten. Damit habt ihr für die Zukunft erstmal bezüglich Arbeitsspeicher ausgesorgt und das Budget gibt es her.

Die Festplatte: 1TB Seagate Desktop HDD ST1000DM003

Mit der "1 Terabyte"-Festplatte seid ihr für den Anfang gut versorgt. Statt zur Western Digital, die im gleichen Preissegment gelagert ist, zu greifen, bietet sich die Seagate-Variante an, da diese statt lediglich 5.400 Umdrehungen die Minute ganze 7.200 Umdrehungen die Minute bringt. Dadurch verringern sich beispielsweise Ladezeiten.

Das Netzteil: 400 Watt Be quiet! Pure Power L8 Non-Modular 80+ Bronze

Jetzt braucht euer neuer Rechner natürlich noch Strom, damit die Kiste überhaupt anspringt. Um genügend Saft zu haben, solltet ihr zu gut 400 Watt greifen. Und damit die ganze Geschichte dabei nicht zu laut wird, bietet sich hier das Be quiet! Pure Power L8 Non-Modular 80+ Bronze an.

Wer jedoch jetzt schon weiß, das er oder sie demnächst den PC weiter aufrüsten will, greift direkt zu einer Netzteil-Variante mit mehr Watt. Hier bietet sich beispielsweise 530 Watt Be quiet! Pure Power L8 CM Modular 80+ Bronze an.

Das Gehäuse: Corsair Carbide Series 100R

Ein PC-Gehäuse ist vor allem eine Geschmacksfrage, denn das Aussehen entscheidet für viele, ob es der richtige Kasten für alle Einzelteile ist. Mit dem Corsair Carbide Series 100R bekommt ihr ein schniekes Gehäuse, dass zwei Vorteile mit ins Boot bringt: Zum einen könnt ihr das Gehäuse ohne Werkzeugeinsatz öffnen, weswegen ihr schnell an die Hardware kommt, und zum anderen ist in das Gehäuse ein Fenster eingelassen, so dass ihr eure Hardware immer beobachten könnt.

Hier nochmal alle Einzelteile, die ihr für den PC braucht:

  • Core i3 6100
  • 2048MB Sapphire Radeon R7 370 Nitro Aktiv PCIe 3.0 x16
  • Gigabyte GA-B150M-HD3 Intel B150 So.1151
  • 16GB G.Skill NT Series DDR3-1600 DIMM CL11 Dual Kit
  • 1TB Seagate Desktop HDD ST1000DM003
  • 400 Watt Be quiet! Pure Power L8 Non-Modular 80+ Bronze
  • Corsair Carbide Series 100R

Im Zeitalter der Digitalisierung könnt ihr euch überlegen, ob ihr überhaupt noch ein DVD- oder Bluray-Laufwerk braucht. Wer sowieso weiß, dass er oder sie alles per Steam herunterlädt, kann darauf durchaus verzichten.

Wollt ihr noch mehr solcher Artikel? Dann stimmt hier ab, womit wir uns als nächstes befassen sollen:

Tags: Hardware  

Kommentare anzeigen

Resident Evil 7: Krasses Horror- und Splatter-Comeback von Capcom

Resident Evil 7: Krasses Horror- und Splatter-Comeback von Capcom

Mit Resident Evil 7 - Biohazard will Capcom den Begriff Horror für Spiele neu definieren. Auch für die (...) mehr

Weitere Artikel

Wahr oder falsch? #222: Matschepampe als Basis für fiese Geräusche in Mortal Kombat X?

Wahr oder falsch? #222: Matschepampe als Basis für fiese Geräusche in Mortal Kombat X?

Wenn ihr euch mal richtig prügeln wollt, beschreitet ihr mit Mortal Kombat X den richtigen Pfad. Hier geht es nich (...) mehr

Weitere News

Gewinnspiel

Adventskalender Tür 3: SteelSeries Gaming-Paket
Jetzt mitmachen!

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

zurück zur Special-Übersicht