Monster Hunter Generations: Jagd-Eindrücke aus dem Nintendo Hauptquartier

(First Facts)

von Thomas Nickel (27. April 2016)

Die Jagd nimmt kein Ende: Nach dem Erfolg von Monster Hunter 4 Ultimate kommt der nächste Teil der Reihe ein ganzes Stück zügiger zu uns.

Zu dritt pirscht sich die Gruppe durch die urtümlich anmutenden Landschaften. Vorneweg die hochgerüsteten Jäger mit ihren schweren Panzern und noch schwereren Waffen, kurz dahinter ein Jäger mit einem mächtigen Bogen, der flinke Bursche mit der Insektenglefe - einer Stangenwaffe mit Klinge - hat sich dagegen von der Gruppe getrennt und sucht in den nahe gelegenen Höhlen nach der Beute. Irgendwo verbirgt sich der große Maccao, das Ziel der Gruppe. Kein allzu anspruchsvoller Gegner, trotzdem keiner, den man unterschätzen sollte.

Auf einmal hört die Gruppe einen Schrei und eine große, buntgeschuppte Kreatur springt mitten auf die Lichtung. Ein Blick auf die mächtigen Läufe mit ihren rasiermesserscharfen Klauen und allen ist klar: Das ist die Beute. Und ebenso klar ist auch: Kampflos wird sie sich nicht ergeben. Während einer der Jäger das Biest mit einem Farbball markiert, nimmt der Jäger mit der Glefe die Beine in die Hand, um zum Rest der Truppe aufzustoßen.

1 von 64

Auf zur Jagd in Monster Hunter Generations

Furchtlos werfen sich die Jäger in den Kampf, während der Schütze das Ungeheuer aus sicherer Entfernung unter Beschuss nimmt. Doch was passiert da? Auf einmal hebt der Maccao die Füße und steht auf seinen mächtigen Schwanz gestützt einfach so da. Für einen Moment sind die Jäger ratlos ... was hat das Monster vor? Und auf einmal katapultiert sich das Biest mit ausgestreckten Beinen und Krallen auf den nächsten Jäger, der prompt zu Boden geht. Das tat weh.

Doch ein echter Jäger lässt sich von so einem Rückschlag nicht entmutigen. Ein Schluck Heiltrank, und der Kampf geht weiter. Noch einmal wird die Gruppe nicht auf diesen Trick reinfallen. So in etwa erging es Spieletipps und den lieben Kollegen, als Nintendo vor wenigen Tagen zu einer ersten Anspielrunde des neuen Monster Hunter Generations auf dem 3DS lud.

Der große Maccao ist ein Monster, mit dem auch Einsteiger klar kommen.Der große Maccao ist ein Monster, mit dem auch Einsteiger klar kommen.

Drei Ungeheuer wurden im Nintendo Hauptquartier im Frankfurt von einigen Mitstreitern und uns erlegt - und dabei wurde auch so einiges über die neue Monsterjagd in Erfahrung gebracht.

Treffen der Generationen in Monster Hunter X

Monster Hunter Generations, oder Monster Hunter X, wie das Spiel in Japan heißt, vereint viele Elemente früherer Episoden in sich - früherer Generationen von Jägern, wenn man so will. Viele legendäre Monster früherer Episoden sind wieder mit von der Partie, ebenso Jagdgebiete und Dörfer aus den zahlreichen Vorgängern. Freut euch auf Rathalos, Nargacuga, Rathian, Lagombi, Tigrex und viele andere wehrhafte Kreaturen, die es erneut zu erlegen gilt - Kenner wissen, was für prächtige Waffen und Rüstungen sich aus den Überresten dieser Kreaturen schmieden lassen!

Astalos ist eines der neuen Monster.Astalos ist eines der neuen Monster.

Aber natürlich gibt es auch neue Ungeheuer: Die vier mächtigsten Bestien des neuen Spiels sind Glavenus, Gammoth, Mizutsune und Astalos - letzterer wurde ebenfalls bei Nintendo bejagt und setzte der Gruppe mit seinen schnellen Attacken und seinen gemeingefährlichen Blitzmanövern hart zu: Aus Flügeln, Schweif oder Horn verschießt Astalos elektrische Ladungen, die oft nur schwer vorauszusehen sind und richtig weh tun. Astalos gehört zu den Flugwyvern und wirkt überraschend insektenartig, vor allem seine facettierten Flügel erinnern stark an diverse Falter. Aber lasst euch von den fragilen Schwingen nicht täuschen, dieses Monster ist enorm gefährlich, erst im zweiten Anlauf konnte die mächtige Kreatur schließlich niedergestreckt werden.

Das neue Dorf heißt Bherna.Das neue Dorf heißt Bherna.

Nicht nur bekannte Monster, auch bekannte Dörfer sind mit von der Partie. Da gibt es beispielsweise Kokoto, das Dorf, das vor langer Zeit eure Basis bei Monster Hunter, Monster Hunter G und Monster Hunter Freedom darstellte. Dann ist da Pokke aus [Monster Hunter Freedom 2[(http://www.spieletipps.de/psp/monster-hunter-freedom-2/) und Monster Hunter Freedom Unite. Oder Yukumo aus Monster Hunter Portable 3rd.

Gute Vorbereitung im Dorf Bherna

Das Dorf Bherna wurde extra für Monster Hunter Generations erschaffen und sieht hervorragend aus. In der idyllisch-grünen Siedlung findet ihr unter anderem einen Ableger der Jagdgilde, einen Schmied, verschiedene Händler und eure eigene Behausung. Dort verstaut ihr nicht nur eure zahlreichen Ausrüstungsgegenstände und eure Jagdbeute, ihr wechselt dort auch euren Kampfstil. Das ist eine der großen, zentralen Neuerungen von Monster Hunter Generations.

Das Großschwert leistet schon seit der ersten Episode treue Dienste.Das Großschwert leistet schon seit der ersten Episode treue Dienste.

Neu sind die Spezialmanöver, von denen ihr mehrere auswählen könnt. Ist die entsprechende Leiste gefüllt, erhöht ihr Verteidigung, weicht besser aus oder führt eine besonders mächtige Attacke aus. Während sich die Entwickler dafür entschieden, keine neue Waffe einzuführen, wurden die Einsatzmöglichkeiten der bekannten Jagdwerkzeuge stark erweitert: Großschwert, Jagdhorn, Insektenglefe, Morphaxt und all die anderen herrlichen Werkzeuge der Vorgänger können nun auf vier verschiedene Arten eingesetzt werden!

In eurer Behausung entscheidet ihr euch für Gildenstil, Schlägerstil, Luftstil oder Konterstil. Der Gildenstil entspricht dabei so ziemlich der Kampfweise der Vorgänger. Wer bereits viel Erfahrung mit früheren Episoden hat, der ist bei diesem erst einmal am besten aufgehoben und muss sich kaum umstellen. Trotzdem lohnt es, auch mit anderen Kampfstilen zu experimentieren, verändern sie das Spielgefühl und möglicherweise auch eure Effektivität im Kampf doch kolossal!

Wählt einen Stil für euren Abenteurer

Da ist beispielsweise der Schlägerstil. Der eignet sich für Neulinge. Euer Jäger klopf kräftig drauf und reiht von alleine zahlreiche Manöver aneinander. Wer noch nicht so vertraut ist mit der typischen Spielgeschwindigkeit von Monster Hunter, der kommt am ehesten mit dem Schlägerstil zurecht - jemand der schnell und effektiv Schaden anrichten kann ist schließlich auch in jeder Jagdgruppe gern gesehen.

Ganz anders kommt der Luftstil daher. Wie der Name schon vermuten lässt, schwingen sich deren Praktizierer gerne in luftige Höhen und sind generell recht flink unterwegs. Vor allem in Kombination mit der Insektenglefe ist es mit dem Luftstil vergleichsweise einfach, auf den Rücken eines Monsters zu gelangen und es von dort kräftig zu traktieren. Aber etwas Übung braucht ihr für solche spektakulären Aktionen natürlich schon.

Schließlich gibt es noch den Konterstil. Der belohnt Ausdauer, Geistesgegenwart und ein gutes Zeitgefühl. Wartet die Angriffe der Monster ab und verpasst ihnen dann ordentliche Kontertreffer. Dieser Stil ist vor allem etwas für ebenso erfahrene wie geduldige Spieler, blutigen Neulingen wird eher abgeraten. Das zeigt auch, dass Monster Hunter Generations für jeden Spieler etwas bieten möchte - Neulinge, alte Hasen, experimentierfreudige Naturen, sie alle sind hier willkommen.

Weiter mit: Fakten und Ausblick

Inhalt

Tags: Entwicklerbesuch  

Kommentare anzeigen

Die 10 besten Aufbauspiele

Die 10 besten Aufbauspiele

In den vergangenen Jahren haben die Entwickler Aufbaustrategen nicht gerade mit viel Nachschub verwöhnt. Dennoch (...) mehr

Weitere Artikel

Schauspieler Will Ferrell wird zum "E-Sport"-Profi im neuen Film

Schauspieler Will Ferrell wird zum "E-Sport"-Profi im neuen Film

Jetzt schafft es der E-Sport sogar auf die große Leinwand. Wie das US-Magazin Variety berichtet, soll Schauspiele (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Monster Hunter Generations (Übersicht)