PlayStation VR - Das erwartet euch mit Hardware und Spielen

(Special)

von Thomas Stuchlik (02. Mai 2016)

2016 wird das Jahr der virtuellen Realität. Neben den VR-Geräten Oculus Rift und HTC Vive startet auch Sonys Projekt namens PlayStation VR. Das könnte etwas werden.

Virtual Reality (VR) ist in aller Munde. Schließlich bringen zahlreiche Hersteller von Oculus bis Samsung neuartige VR-Hardware auf den Markt. Doch vor allem beim aktuellen Marktführer der Konsolen dürft ihr Spannendes erwarten. PlayStation VR für die PlayStation 4 ist die erste VR-Brille für eine Konsole. Obendrein kommt das Teil im Oktober 2016 zum Kampfpreis. Mit 399 Euro unterbietet die Brille ihre Konkurrenten Oculus und Vive deutlich.

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Virtual Reality - Sind Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR die Zukunft des Spielens?

Über 100 Spiele sollen sich laut Sony bereits in Entwicklung befinden. Darunter finden sich Neuentwicklungen wie Gran Turismo Sport ebenso wie bereits erschienene Spiele wie Final Fantasy 14 oder War Thunder. Für einen ersten Überblick lud Sony zur hauseigenen Veranstaltung PlayStation Experience in München. Wir waren für euch vor Ort und haben alle dort gezeigten VR-Spiele angetestet.

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Die VR-Hardware

Sony schockt die Konkurrenz im direkten Vergleich mit einem "Dumping"-Preis von 399 Euro. Schließlich verkauft Oculus seine Brille für 700 Euro. Das HTC Vive schlägt gar mit mehr als 900 Euro zu Buche - lest dazu den Bericht "Lohnt sich HTC Vive" mit Praxistest von Onkel Jo. Bei beiden Konkurrenten ist zudem ein höherpreisiger Gamer-Rechner vonnöten. Anders bei PlayStation VR.

Das edle Design ist gut durchdacht, denn das Gerät passt sich an verschiedene Kopfgrößen an.Das edle Design ist gut durchdacht, denn das Gerät passt sich an verschiedene Kopfgrößen an.

Neben der VR-Brille benötigt ihr eine günstigere PlayStation 4 sowie eine Playstation Kamera (was Sony nur in Nebensätzen kurz erwähnte). Manche Spiele erfordern obendrein zwei Move-Controller von der PS3. Dennoch kommt ihr mit diesem Set aus Brille, Kamera, Konsole und Move weitaus billiger als bei der Konkurrenz weg. Neben dem VR-Gerät erhaltet ihr ein schwarzes Kästchen, das das Bild der Brille auch am Fernseher ohne perspektivische Verzerrung darstellt.

Die Brille besitzt zwei Bildschirme mit einer Auflösung von jeweils 960 x 1.080 Pixeln - für jedes Auge eines. Das ist für die Praxis ausreichend, doch Oculus und Vive verfügen mit 1.080 mal 1.200 Pixel ein feineres Bild. Jedes Spiel erscheint leicht unschärfer als auf einem normalen Bildschirm. Kein Wunder, schließlich befinden sich die Displays direkt vor eurer Nase. Die Bildwiederholfrequenz beläuft sich auf 120 Hz, die Latenz auf 18 Millisekunden. Respektable Werte, wie gleich die Praxis zeigt.

Erste Praxis-Tests

Bei Herumtesten spricht das Gerät gefühlt ohne jegliche Verzögerung an. Jede Kopfbewegung (sei sie auch noch so klein) wird umgehend auf den Bildschirmen umgesetzt. Dank Lagesensoren bestimmt das Gerät jederzeit eure Position, Ausrichtung und Neigung im Raum.

Autor Thomas freut sich über Rundumsicht dank VR-Brille.Autor Thomas freut sich über Rundumsicht dank VR-Brille.

Deshalb kommen auch neun blaue LED-Leuchten an der Außenseite zum Einsatz. Diese dienen dazu, dass die Kamera die VR-Brille genau verfolgen kann (auch "Tracking" genannt). Ein separat erhältlicher Kopfhörer mit Klinkenanschluss schließt ihr übrigens an einer Kabelweiche an der Brille an. Apropos Kabel: Die VR-Brille kommuniziert nicht per Funk, sondern wie die Konkurrenten mittels dickem Anschlusskabel. Völlige Freiheit beim Umhersehen habt ihr also nicht.

Richtig punkten kann die Hardware beim Tragekomfort. Denn der einstellbare Kopfbügel passt sich eurem Schädel genau an. Bequeme Spielsitzungen sind auch für längere Zeit garantiert. Außerdem justiert ihr den Abstand des Geräts im Verhältnis zu euren Augen. Deshalb ist PlayStation VR auch für Brillenträger geeignet.

Übrigens läuft jedes PS4-Spiel mit diesem VR-Zubehör. Natürlich nicht mit Rundum-Sicht, sondern in einer Art Kino-Modus. Dabei erscheint vor euren Augen eine Leinwand, auf der die Spiele ablaufen - ganz wie in einem abgedunkelten Kino-Saal. Die Größe dieser Leinwand lässt sich zudem einstellen.

Weiter mit: Until Dawn - Rush of Blood, Eve Valkyrie

Tags: Hardware   Virtual Reality  

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