10 Dinge, die ihr von Videospielen lernt

(Special)

von Daniel Kirschey (06. Mai 2016)

Manche meinen, dass ihr von Videospielen nichts lernen könnt. Doch da irren sie sich gewaltig.

"Videospiele sind schlecht", "Mit Videospielen vergeudest du deine Zeit", "Unternimm doch mal etwas Vernünftiges" ... Alle Zocker kennen diese Sprüche. Dabei vergessen Menschen, die diese Worte in den Mund nehmen, dass es einiges aus Videospielen zu lernen gibt! Ja, einige Dinge haben Spieler direkt aus einem bestimmten Spiel gelernt - auch dann, wenn es möglicherweise nur unbewusst verinnerlicht wurde. Hier findet ihr zehn Fähigkeiten, die ihr von Videospielen erlernen könnt.

1: Ressourcen-Management

Wer sich einmal richtig in ein Anno-Spiel (oder Age of Empires, Die Siedler, Civilization, oder ähnliches) hineingekniet hat, weiß, wie wichtig es ist, einen Überblick über die eigenen Ressourcen zu haben. Das gilt für ein Spiel, in dem ihr ohne Holz kein Gebäude bauen könnt, wie auch im echten Leben: "Ohne Moos nichts los".

2: Du hast mehr als ein Leben

In "Super Mario"-Spielen habt ihr mehr als nur ein Leben. Umgesetzt auf euer Leben heißt das nicht, dass ihr eine Katze mit neun Leben seid, sondern, dass ihr eure Chancen nutzen solltet. Wenn ihr mit Mario an einer schwierigen Stelle den Pixeltod sterbt, versucht ihr es doch auch wieder, bis ihr es schafft. Von Videospielen könnt ihr lernen, nicht aufzugeben. Denkt nur an Dark Souls 3.

3: Erwarte das Unerwartete

Wer einmal in seinem Leben ein Souls-Spiel gezockt hat, weiß auch: Es passieren immer wieder Dinge, die ihr nicht erwartet. Gerade die Souls-Spiele neigen dazu, euch richtig zu "trollen". Wie euch ab und zu auch das richtige Leben "trollt".

4: Reaktionsvermögen

Seit einiger Zeit existieren einige Studien, die darauf hindeuten, dass ihr durch Ego-Shooter euer Reaktionsvermögen verbessert. Wer also viele Ballerspiele zockt, wird kein "Killer", sondern beeinflusst sich sogar positiv.

5: Team-Play

Wer im Leben weiterkommen will, der sollte auf Team-Play setzen. Egal ob in der Schule, in der Universität, im Ausbildungsbetrieb oder später im Job: Wer nicht mit anderen an einem Strang ziehen kann, kommt nicht weit. Zocker kennen das, wie beispielsweise The Division zeigt.

6: Nutze Pausen

Im Leben wie im Spiel: Pausen sind wichtig! Zum Nachdenken über den nächsten Schritt, oder einfach mal, weil ihr ein bisschen Ruhe und Erholung braucht.

7: Es wird immer schwieriger

Wie in den meisten Spielen ist es auch im Leben: Es wird immer schwieriger. Oder glaubt ihr wirklich, dass Schule schon das Schwierigste ist, was ihr im Leben bestehen müsst? Nein, aber mit der Zeit wächst nicht nur die Schwierigkeit, sondern auch ihr.

8: Zeit ist kostbar

In vielen Spielen habt ihr nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung und ihr müsst sie nutzen und nicht einfach verstreichen lassen. Das gilt jedoch nicht nur für Videospiele.

9: In die falsche Richtung laufen

Kennt ihr das? Wenn ihr in einem Videospiel eine Zeit lang keinen Feinden oder keinen Hindernissen begegnet, ist das ein gutes Zeichen, dass ihr in die falsche Richtung lauft. Erst durch Herausforderungen wachsen echte Zocker - auch in der realen Welt ist das so.

10: Fingerspitzengefühl

Viele Spiele verlangen von euch erhöhtes Fingerspitzengefühl, wie beispielsweise Super Monkey Ball. Einige Chirurgen wärmen sich sogar vor einer laparoskopischen Operation mit Super Monkey Ball auf.

Tags: Fun  

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