Test Thandor - Die Invasion

von dietmar (28. Februar 2000)

Ein neues 3D-Echtzeit-Strategiespiel erblickte vor kurzem das blendende Licht der Spielewelt. Nachdem die Hannoveraner von Innonics mit Ihrem Spiel "Land der Hoffnung" nicht ganz den erhofften Erfolg hatten, wollen Sie es genau wissen und werfen der hungernden Spielermeute einen saftigen Happen vor. "Thandor" heißt der Leckerbissen. Wie schmackhaft und gut verdaulich er ist, erfahrt Ihr hier ...

Das Spiel - In ferner Zukunft bedrohte eine außerirdische Rasse, die Golraten, die Galaxien. Diese feindlich Übermacht konnte nur mit vereinten Kräften zerschlagen werden, was auch gelang und die Mitglieder dieser Allianz waren froh. Zehn Jahre nach der Schlacht gegen die Golraten zerstreitet sich die Allianz und ein erbitterter Kampf beginnt untereinander. Erst im Verborgenen; aber jetzt sind offene Kampfhandlungen an der Tagesordnung. Ihre Aufgabe ist es, die Allianz wieder zueinander zu führen und zu verbünden, denn wer weiß, ob die Golraten nicht wieder zurück kommen ...

Die Geschichte von Thandor ist zwar nicht die beste, aber sie bietet einen guten Grund, eine Basis aufzubauen, zu verteidigen und im richtigen Moment den Gegner von der Karte zu putzen. Wer ein eingefleischter Echtzeitstrategiespieler ist, dem muss ich hier sicherlich nicht die Einzelheiten erzählen, was man bei Thandor zu machen hat. Allen anderen hier ein kurzer Überblick:

Thandor verfügt über 20 Einzelmissionen und einen Mehrspieler-Modus. Hinter jeder Mission steht das Ziel, dem Gegner - sei es der Computer oder ein lieber Bekannter - zu zeigen, wer hier der Chef ist. Um dies aber zu schaffen, muss erst einmal eine Basis aufgebaut werden, in der Fahrzeuge, Flugzeuge und Trampelzeuge - die sogenannten Walker - produziert werden. Neben den mobilen Einheiten gibt es auch stationäre Einheiten, die der Abwehr dienen. Wie auch bei anderen vergleichbaren Spielen, müssen auch bei Thandor verschiedene Materialien abgebaut werden, die benötigt werden, um die diversesten Gerätschaften zu bauen und um der Basis den nötigen Strom zu liefern.

Zu Beginn ist es wichtig, der Basis eine einigermaßen haltbare Abwehr zu verschaffen. Hat man das erledigt, sollte man langsam damit anfangen eine schlagkräftige Angriffstruppe aufzubauen. Was aber zu beachten ist, ist die bitternötige Vielfalt an Waffen. Diese müssen in entsprechenden Werkstätten und Labors erst entwickelt und verbessert werden. Mit einer einseitig ausgerüsteten Truppe kommt man nur schwerlich weiter. Außerdem ist es viel interessanter anzusehen - besonders wenn man ganz nah heranzoomt, wenn die verschiedenen Panzer aus allen Rohren schießen. Wo wir gerade beim Thema Ansehen sind ...

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Tags: Singleplayer   Science-Fiction  

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